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14.5.2013 - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat an diesem Dienstag entschieden, dass die Autocomplete-Funktion von Google im Einzelfall rechtswidrig sein kann. Ein Unternehmer hatte geklagt, weil seine Aktiengesellschaft durch die Vervollständigen-Funktion mit den Begriffen Scientology und Betrug in Verbindung gebracht worden ist. Weiter
ITU-Tagung plant Regeln für das Internet- Deutsche Industrie vernachlässigt Gestaltungschancen
Köln, 14.05.2013 – Die International Telecommunication Union (ITU) schafft derzeit in Genf die Grundlagen für die Zukunft des Internet. Beim World Telecommunication Policy Forum (WTPF) berät die UN-Organisation über Richtlinien für das Netz. Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V, vertritt die deutsche IT-Branche. Andere Industriezweige nehmen noch nicht teil, obwohl die Anbindung ans Internet in vielen Feldern als Wachstumstreiber gilt.
Das WTPF vom 14. bis 16. Mai in Genf bereitet die Grundlagen für die Vollversammlung der ITU 2014 – und prägt somit bereits jetzt das Internet von morgen. Die Anliegen der teilnehmenden Akteure bergen gleich mehrere Gefahren: Oppressive Mitgliedsstaaten fordern eine stärkere Kontrolle der Internetinhalte. Netzanbieter streben ein Zwei-Klassen-Internet an, in dem nur finanzkräftige Nutzer wirklich am technischen Fortschritt teilhaben. Und die ITU selbst möchte mit der Regulationshoheit für das Internet ihre Existenz legitimieren.
Prof. Michael Rotert rechnet mit einer erneuten Behandlung dieser Forderungen, die im Dezember 2012 zum Scheitern der WCIT-Konferenz geführt haben. Die vorbereitende Expertenkommission hat fünf von sechs vorab veröffentlichten Positionspapieren der Tagungsorganisatoren bereits abgelehnt – dennoch stehen sie auf der Agenda. Rotert fordert daher: „Die deutsche Politik muss ein klares Zeichen gegen alle Versuche setzen, einzelnen Organisationen zu viel Macht über das Internet zu geben. Dazu ist sie auch bereit – aber eine breite und erkennbare Unterstützung aus den Reihen der Wirtschaft wäre hilfreich.“
Große Teile der deutschen Wirtschaft sind betroffen
Dennoch ist die Internetwirtschaft die einzige Branche, die sich an der deutschen Delegation beteiligt. Aus Sicht von Rotert eine vergebene Chance: „Nur noch wenige Jahre, dann hat so gut wie jedes Gerät einen Internetanschluss. Die jetzt verhandelten Regelungen betreffen also auch die Automobilindustrie, den Maschinenbau, wahrscheinlich bald sogar jeden Hersteller von Fensterrahmen. Bei zukünftigen Verhandlungen wäre es daher im Interesse der Industrienation Deutschland, wenn diese Branchen ihre Stimme einbringen und ihr Wachstumsfeld gegen Einzelinteressen verteidigen.“
Über eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft
eco (www.eco.de) ist seit über 15 Jahren der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland und vertritt deren Interessen gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. Mit über 650 Mitgliedsunternehmen gestaltet eco das Internet: Der Verband entwickelt Märkte, fördert Technologien und formt Rahmenbedingungen. In seinem Kompetenznetzwerk befasst sich eco mit Infrastrukturfragen, rechtlich-regulativen Aufgabenstellungen, innovativen Anwendungen und der Nutzung von Inhalten.
BVDW-Umfrage: Bewegtbild genießt hohen Stellenwert in der digitalen Wirtschaft
Experten erwarten höchste Bedeutung für Bewegtbildwerbung und professionelle Videoinhalte / Entwicklung am Bewegtbildwerbemarkt erfährt deutliche Beschleunigung / Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte
Düsseldorf, 14. Mai 2013 – In den nächsten zwei Jahren wird Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt eine sehr hohe Bedeutung in der Digitalbranche besitzen. Hingegen sollen nutzergenerierte Videoinhalte über ihre derzeitig mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Nach Einschätzung der Experten wird der Klick allein zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung nicht mehr ausreichen: Viewtime, Click to play und Visibility zählen für die Mehrheit der Befragten zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zugleich wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. In ihrem Urteil kommen die Befragten zum Schluss, dass der Bewegtbildwerbemarkt deutlich durch Standardisierung und mobile Endgeräte beschleunigt wird. Weitere detaillierte Ergebnisse der Expertenumfrage stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
Holger Schöpper (Videoplaza), Sprecher des Forums Bewegtbild im BVDW: „Bewegtbild etabliert sich als eine zeitgemäße Form der Kommunikation am digitalen Werbemarkt. Zu den künftigen Erfolgsfaktoren zählen speziell für Bewegtbild entwickelte Leistungsmerkmale, standardisierte Bewegtbildformate und mobile Verfügbarkeit. Gerade Bewegtbild ermöglicht eine emotionale Zielgruppenansprache, durch die Nutzer als potenzielle Multiplikatoren aktiviert und zur Interaktion motiviert werden können.“
Bewegtbild gewinnt als digitales Geschäftsmodell an Bedeutung
Das Ergebnis der BVDW-Expertenbefragung bestätigt, dass Bewegtbild für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. Aktuell bescheinigen vier von fünf Umfrageteilnehmern (82,5 Prozent), dass Bewegtbild als Werbeformat eine mittelmäßige oder hohe Bedeutung besitzt. In Zukunft erfährt die Bedeutung von Bewegtbild eine weitere Steigerung: Neun von zehn der Befragten (89,9 Prozent) räumen Bewegtbild als Werbeformat in zwei Jahren sogar eine hohe bis sehr hohe Bedeutung ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem Potenzial von Bewegtbild als professionelle Videoinhalte. Während heute nur 68,8 Prozent von einer mittelmäßig bis hohen Bedeutung sprechen, rechnet eine große Mehrheit von 88,6 Prozent der Experten, dass Bewegtbild als professionelle Videoinhalte in Zukunft eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für die Branche besitzen wird.
Auf die Frage nach der Relevanz von nutzergenerierten Bewegtbildinhalten gibt die Mehrheit der Experten sowohl aktuell als auch in zwei Jahren an, dass die Bedeutung eher mittelmäßig für die Geschäftsmodelle der Digitalbranche ist.
Der Klick alleine reicht nicht mehr als Leistungsmerkmal aus
Mehr als drei Viertel der Experten (76,6 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass der Klick allein nicht mehr ausreicht, um Bewegtbildwerbung angemessen zu bewerten. Ihrer Einschätzung zufolge müssen weitere Kennzahlen ergänzt werden. Für die Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung eignen sich laut Mehrheit der Experten die Leistungsmerkmale Viewtime (87 Prozent), Click-to-play (63,5 Prozent) und Visibility (57,3 Prozent). Die bislang zur Messung angewandte Klickrate erachtet nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) als geeignet. Weitere Leistungsmerkmale wie Brutto-Reichweite (46,4 Prozent), Ad Impressions (40 Prozent) oder Sound Activation (17,2) erhalten geringere Zustimmung.
Bewegtbild beschleunigt Entwicklung am digitalen Werbemarkt
Eine hohe Zustimmung der Umfrageteilnehmer (70,4 Prozent) erhält die These, dass standardisierte Bewegtbildformate signifikant die Nachfrage und das Wachstum des Bewegtbildmarktes beschleunigen. Weitere 69,1 Prozent der befragten Experten stimmen zu, dass mobile Endgeräte die Entwicklung von Bewegtbildwerbung in den nächsten zwei Jahren deutlich antreiben werden. Eine Minderheit (34,6 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich dafür aus, dass Bewegtbildwerbung den klassischen Standardwerbeformaten bis 2015 den Rang ablaufen wird. Auf eine klare Ablehnung stößt diese These jedoch nur bei 24,7 Prozent der Befragten, so dass mit 40,7 Prozent ein Großteil der Experten noch unentschlossen ist. Ähnlich beurteilen die Experten die Frage nach dem Informationsgehalt in Bewegtbild-Werbung. Eine deutliche Mehrheit von 59,3 Prozent kann der Aussage nicht zustimmen, dass interaktive Formate zu viele Informationen für den Nutzer darstellen und eine Vertiefung in den Inhalt nicht erreicht werden kann.
Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte
Die Experten berücksichtigen für die Entwicklung von Bewegtbild die positiven Effekte von Social Media. Die Mehrheit von ihnen (48,1 Prozent) bemisst Social Sharing, dem Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken, bereits eine hohe bis sehr hohe Relevanz. Eine deutlich Zunahme dieser Bedeutung wird in den nächsten zwei Jahren von knapp drei Vierteln (74,1 Prozent) erwartet.
Methodische Hinweise
Die BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“ findet quartalsweise zu verschiedenen Themen der digitalen Wirtschaft über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen statt. Für die Analyse über die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Bewegtbild in digitalen Umfeldern flossen 81 Fragebögen ein, die in der Zeit vom 22. bis 26. April 2013 online beantwortet wurden. Die Umfrageteilnehmer setzen sich u.a. zusammen aus Vermarktern (32 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (14 Prozent), Online-Mediaplanern (11 Prozent), Technik und IT-Anbietern (11 Prozent), Portalbetreibern und Publishern (10 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (9 Prozent) und Sonstige (13 Prozent).
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
www.bvdw.org
Das Internet der Dinge ist auf dem Vormarsch
Vom Stromzähler und dem Auto bis zur Kuhglocke: Immer mehr Geräte und Alltagsdinge werden mit Prozessoren, Sensoren und Kommunikationseinheiten ausgestattet. Verbunden mit Internet-Diensten können sie ihren lokalen Kontext erkennen, sich untereinander vernetzen und mit uns Menschen interagieren. Die enge Verknüpfung von digitaler und physischer Welt ermöglicht völlig neue Anwendungen mit weitreichenden ökonomischen und gesellschaftlichen Potenzialen. Die Anforderungen an die zugrunde liegende Technik und an Planung und Management der so genannten Machine-to-Machine-Communication (M2M) sind allerdings hoch und bergen auch Risiken.
München, 7. Mai 2013 – Der MÜNCHNER KREIS hat auf einer Fachkonferenz mit rund 170 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Geschäftsmodelle sowie gesellschaftliche Auswirkungen des Internet der Dinge diskutiert. „M2M war lange Zeit eine Zukunftsvision, hieß Ubiquitous Computing, Pervasive Computing und Ambient Intelligence. Jetzt wird M2M als Internet der Dinge Realität. Dabei geht es nicht nur um preiswerte und energiesparende Hardware und adäquate Kommunikationsprotokolle, sondern vor allem darum, das immense Effizienzpotenzial für die Bewältigung der großen, vor uns liegenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu heben“, erklärte Prof. Jörg Eberspächer, Vorstand des MÜNCHNER KREIS. Im Unterschied zur reinen Übertragung von Messwerten setzt man beim Internet der Dinge von vornherein auf eine möglichst nahtlose und vollständige Integration von Hardware, Diensten, Architekturprinzipien und Standards, die sich in den letzten Jahren um das World Wide Web herum gebildet haben. „Gegenstände erhalten ihre eigene Internet-Adresse und können auf Basis von Internetprotokollen miteinander interagieren. Dabei lassen sich die Smarten Dinge beispielsweise über den Web-Browser oder eine Anwendungssoftware kontrollieren und steuern“, sagte Prof. Uwe Kubach, Vice President M2M Engineering bei SAP. In der Industrie helfen die winzigen Systeme aus Sensoren, Prozessoren, Speicher und vernetzter Software, die Fertigung zu optimieren, Energie zu sparen und die Produktion auf die individuellen Wünsche der Kunden abzustellen.
„Für die Produktion bedeutet die Vernetzung der Dinge vor allem mehr Flexibilität und Agilität. Durch den Datenaustausch zwischen Maschinen, Produkten, Werkstücken und Systemen kann die Fabriksteuerung flexibel an sich ändernde Anforderungen angepasst werden“, erklärte Dr. Stefan Ferber, Director Communities & Partner Networks bei Bosch Software Innovations. So können Unternehmen die Produktionsprozesse dynamisch an die Auftragssituation anpassen, um vorhandene Kapazitäten und Ressourcen optimal zu verteilen. Selbst kleinste Stückzahlen können auf diese Weise bei höchster Produktivität stark individualisiert werden. Was für viele noch wie Zukunftsmusik klingt, findet heute schon statt. Warenwirtschaftssysteme, Maschinendatenbanken und Personalplanung werden verknüpft und aufeinander abgestimmt.
Die Vielzahl der Anwendungsfelder für urbane M2M Kommunikation wird heute unter dem Begriff Smart Cities zusammengefasst. Diese Anwendungen reichen von der Fahrzeug- und Flottensteuerung über Parkplatz- und Parkscheinautomatenkontrolle bis hin zur Echtzeitüberwachung von Gebäuden, Anlagen und Verkehr. „Doch solche Systeme sind heute meist geschlossen, und die gesammelten Daten sind meist nur für speziell dafür vorgesehene Anwendungen und Nutzergruppen verfügbar. Dieses Silo-Denken hemmt das Innovationspotenzial, welches in diesem Bereich schlummert“, sagte Dr. Sebastian Wahle, Leiter M2M Solutions beim Fraunhofer-Institut FOKUS. Wahle stellte auf der Konferenz offene Experimentalumgebungen und Prototypen seines Instituts vor, mit denen neue Konzepte erprobt und deren Potenzial sichtbar gemacht werden.
Daneben finden sich M2M-Anwendungen heute bereits in den Bereichen Logistik, eEnergy, Smart Home, Facility Management, Smart Metering und eHealth. Und es drängen neue, leistungsfähige Anwendungen und Vernetzungen in weitere Bereiche des täglichen Lebens. Mit Blick auf zukünftige Mobilitätslösungen stellte Dr. Christoph Grote, Geschäftsführer der BMW Forschung und Technik GmbH, auf der Konferenz heraus, dass Cloud Services deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Beispiele hierfür sind ein vorausschauendes Energiemanagement, eine Reichweitenanalyse für Elektrofahrzeuge aber auch eine intelligente Verkehrsführung in Echtzeit. „Voraussetzung für eine Effizienzsteigerung und für eine Vielzahl weiterer, sogenannter Location-Based-Services sind aktuelle und qualitativ hochwertige Daten, die mittels Crowd-Sourcing erfasst und verarbeitet werden“, so Grote. „Neue Chancen ergeben sich, je mehr Datenquellen aus unterschiedlichen Industrien an eine übergreifende Plattform angebunden und dort verarbeitet werden, wobei eine besondere Herausforderung darin besteht, die bereitgestellten Daten zu harmonisieren und einheitliche Qualitätsmaßstäbe festzulegen.“ Das Internet der Dinge kann dabei eine zentrale Rolle spielen. Unsicher ist nur noch, welche Branche diese wichtige integrative Funktion erfüllen wird. Für zukunftsweisende Mobilitätssysteme wären Automobilhersteller, Verkehrsverbünde, Bahnen und Airlines, aber auch Telekommunikations- und Internetanbieter oder eine Koalition von Partnern dieser Branchen prädestiniert.
Dr. Alexander Duisberg, Partner bei Bird & Bird LLP, betonte die neuartigen rechtlichen Herausforderungen, die das Internet der Dinge mit sich bringt. So erweitert M2M den Wirkbereich rechtlicher Handlungssubjekte um vollautomatisierte, geradezu autonom agierende technologische Komponenten. „Die Zurechnung von Handlungen und Rechtsverletzungen wird damit deutlich komplexer und sprengt den Rahmen bisheriger Haftungsmodelle“, so Duisberg. Es zeichnet sich eine weitere Verlagerung von der primären Handlungsverantwortung des Eigentümers oder Nutzers zur Betreiberhaftung ab. „Modelle gemeinschaftlicher Haftungszurechnung werden voraussichtlich zunehmen.“ Mit dem Internet der Dinge steht nicht zuletzt auch der Datenschutz vor völlig neuen Herausforderungen.
Über den MÜNCHNER KREIS: Der MÜNCHNER KREIS ist eine gemeinnützige übernationale Vereinigung für Kommunikationsforschung. Dialog -. www.muenchner-kreis.de
Top 10 Tipps für einen sicheren Internetauftritt
Initiative-S (www.initiative-s.de) hilft mit kostenfreiem Webseiten-Check
Köln, 22. April 2013 – Schnell noch online ein Ersatzteil fürs Auto bestellen oder ein Zimmer im Hotel buchen und dann das: Die Internetseite des Vertrauens installiert heimlich einen Trojaner auf dem Rechner des Besuchers, der Online-Banking-Daten oder Kreditkarteninformationen ausspioniert. Solche bösartigen Webangriffe sind keine Seltenheit mehr, die Zahl stieg laut Websense 2013 Threat Report im Jahresvergleich um 600 Prozent. Das neue daran: 85 Prozent gingen von seriösen Seiten aus. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco gibt 10 Tipps, damit der eigene Webauftritt nicht zum Sicherheitsrisiko wird.
Erst vor wenigen Tagen warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass es in Deutschland einen Großangriff gab, bei dem Cyberkriminelle die Werbebanner auf viel besuchten Internetseiten manipulierten. Dazu gehörten Online-Angebote von namhaften Nachrichten- und Lifestyle-Magazinen, Tageszeitungen und Jobbörsen. Eingeschleuster Schadcode nutzte bekannte Schwachstellen aus, um schädliche Programme auf den Rechnern der Webseitenbesucher einzunisten. Dabei mussten die Werbebanner nicht einmal angeklickt werden, um ihre gefährliche Wirkung zu entfalten. Nun können mithilfe der Rechner der ahnungslosen Besucher Viren verbreitet, hunderttausende Spam-Mails versendet oder koordinierte Cyber-Angriffe durchgeführt werden.
Unternehmensseiten im Visier der Cyberkriminellen
Aber nicht nur namhafte große Webseiten sind gefährdet, sondern immer häufiger die Internetauftritte kleiner und mittelständischer Unternehmen. Diese investieren oft am Anfang Zeit und Geld, bis sie eine repräsentative Webseite haben – und haken das Thema gedanklich ab. „Beim Internetauftritt verhält es sich aber wie mit einem Auto: Die einmalige Investition reicht nicht. Erst Pflege und regelmäßige Wartung sorgen dafür, dass man langfristig davon profitiert und es sicher nutzen kann“, mahnt Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services bei eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V.
Verheerende Konsequenzen
Stattdessen werden die Webseiten durch die Vernachlässigung zur Gefahr für Betreiber, Kunden und Geschäftspartner, was nicht nur ein Sicherheitsproblem darstellt, sondern erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen bedeuten kann: Hardwareschäden, Löschung oder Veränderung von Informationen, Preisgabe sensibler Kundendaten oder Zerstörung der IT-Infrastruktur können mögliche Folgen sein. Verbreitet eine Webseite schädigende Programme, haftet der Betreiber für Fremdschäden, und die Webseiten-Besucher können rechtliche Schritte gegen ihn einleiten: Hinzu kommen also auch noch mögliche Strafzahlungen und die eventuelle Abschaltung des Webauftritts. Schlussendlich kann das sogar die Unternehmensexistenz bedrohen.
Kostenfreie Unterstützung
Doch viele Unternehmen haben einfach keine Zeit, sich darum zu kümmern oder nicht genug Ressourcen. Deshalb bietet eco im Rahmen seiner Initiative-S (www.initiative-s.de) einen kostenfreien Webseiten-Check, bei dem Experten die Internetseiten regelmäßig auf Schadprogramme prüfen und dabei helfen, diese zu beseitigen und nachhaltig gegen neue Angriffe zu schützen. Der Service wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ gefördert.
Besser vorsehen als nachsehen: Top 10 Tipps für eine sichere Webseite
Effektiver als das Entfernen der Schadprogramme ist natürlich, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen: Um dem vorzubeugen, empfiehlt die eco Initiative-S zehn Schutzmaßnahmen:
1. Betriebssystem und Dienste des Servers aktuell halten und regelmäßig auf Viren überprüfen
2. Software des Internetauftritts aktuell halten und alte Software vom Server entfernen
3. Nicht benötigte Serverdienste deaktivieren und Ports schließen
4. Regelmäßige Backups der Software und Datenbanken durchführen
5. Web Application Firewall vorschalten
6. Nicht (mehr) benötigte Benutzerkonten löschen/deaktivieren
7. Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen
8. Vertrauliche Daten verschlüsselt übertragen *und* diese dann auch NUR verschlüsselt in Datenbanken speichern
9. Zugangsdaten zum Server beziehungsweise der Webseite regelmäßig ändern
10. Webauftritt regelmäßig auf Manipulationen durch Dritte und Schadcode überprüfen
Über eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft/Initiative-S
eco (www.eco.de) ist seit 1995 der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland und vertritt deren Interessen gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. Mit über 650 Mitgliedsunternehmen gestaltet er das Internet: Er entwickelt Märkte, fördert Technologien und formt Rahmenbedingungen. Die Initiative-S ist ein Service von eco und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Task Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ gefördert. Ziel der Initiative-S ist es, die Webseiten von Unternehmen auf Schadsoftware zu untersuchen, bei deren Bereinigung zu helfen und nachhaltig gegen neue Angriffe zu schützen. Weitere Informationen gibt es unter www.initiative-s.de.
Zukunftsstudie zeigt: Digitale Technologien erfüllen Nutzerwünsche nur teilweise
Berlin, 12. April 2013 – Bereits zum fünften Mal veröffentlichte heute der MÜNCHNER KREIS gemeinsam mit seinen Partnern die Zukunftsstudie zur Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Medien. Dabei wird deutlich, dass die Befragten bereits sehr genaue Vorstellungen von den Möglichkeiten digitaler Technologien und Anwendungen haben. Erkennbar wurden aber auch offensichtliche Lücken zwischen der Ideallösung aus Anwenderperspektive und dem derzeitigen Angebot, denn aus Nutzersicht kann die aktuelle Technologie die zukünftigen Bedürfnisse und Erwartungen nur teilweise erfüllen. Die in der Studie erkannten Wünsche reichen dabei von einer besseren Erfüllung von eher alltäglichen Anforderungen in den Bereichen Arbeit, Mobilität, Medien und E-Government bis hin zu stärker zukunftsgewandten Anwenderszenarien, die deutliche Potenziale für die technologische Neu- und Weiterentwicklung aufzeigen.
Mit 7.278 Befragten aus Deutschland, USA, Brasilien, China, Südkorea sowie Indien vermittelt die Studie über nationale Grenzen hinweg einen tiefgehenden und einzigartigen Blick auf die Wünsche und Anforderungen der Menschen an die digitale globalisierte Welt von übermorgen.
Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, sieht darin wichtige Anhaltspunkte für die zukünftigen politischen Weichenstellungen. „Wirtschaft und öffentliche Verwaltung sind ohne digitale Medien heute nicht mehr denkbar. Die Zukunftsstudie des MÜNCHNER KREIS vermittelt elementare Informationen, wie die neuen Medien konkret an den Interessen und Bedürfnissen der Nutzer ausgerichtet werden können. Der Freistaat Bayern nimmt diese Ergebnisse aktiv auf und lässt sie in seine ressortübergreifende IT-Strategie einfließen“, so Pschierer anlässlich der Präsentation der Zukunftsstudie des Münchner Kreises.
In den vier Themenfeldern Arbeit, Mobilität, Medien und Verwaltung konnten die Befragten angeben, wie gut typische Situationen mit aktuell verfügbaren IKT-basierten Instrumenten, Systemen und Geräten bewältigt werden können, und welchen Nutzen ihre gewünschte Ideallösung für solch eine Situation aufweisen müsste. Nicht nur innerhalb der vier Themenfelder, sondern auch im internationalen Vergleich gab es dabei unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der derzeit vorhandenen Lösungen im Abgleich mit der geäußerten Idealvorstellung. Daraus wurden konkrete Anforderungen sichtbar, die als Grundlage für die technologische Weiterentwicklung von Geräten, Software und Diensten herangezogen werden können.
Arbeitswelt der Zukunft: Gesunde Life-Balance durch intuitive und intelligente Arbeitsmittel
Die Studie identifiziert wichtige Bedürfnismuster einer zukünftigen Arbeitswelt. So wünschen sich über alle Länder, Kulturen und Altersgruppen hinweg 22 Prozent der Befragten einen immer und überall verfügbaren Zugang zu den Arbeitsmitteln sowie deren intuitive und personalisierte Nutzbarkeit. 21 Prozent möchten ihre beruflichen Erfahrungen stärker persönlich austauschen und wünschen sich bessere Möglichkeiten der Mitgestaltung. Auch das stressfreie Arbeiten lässt sich als großes Bedürfnis eindeutig identifizieren.
Prof. Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des MÜNCHNER KREIS, sieht dabei mit Blick auf die Vermittlung von Medienkompetenz großes Potenzial: „Besonders im Hinblick auf die Auswahl und den Kontext des Einsatzes digitaler Arbeitsmittel gibt es noch viele Möglichkeiten zur Förderung und Optimierung. Für ein selbstverantwortliches, sicheres und effizientes Arbeiten könnte das zahlreiche positive Effekte haben.“
Doch die Befragten sehen auch auf technischer Seite Gestaltungspotenzial bei den Arbeitsmitteln. Aus Sicht der Nutzer sind viele Arbeitsmittel und Prozesse noch nicht so gestaltet, dass mit ihnen die gewünschte Work-Life-Balance möglich wäre.
International stechen einige Gegensätze deutlich heraus: In Deutschland wünschen sich nur 26 Prozent der Befragten eine zukünftig stärkere Trennung zwischen Berufs- und Privatleben, während dies in Indien fast doppelt so viele Menschen tun (49 Prozent). Mehr als jeder dritte Inder (38 Prozent) wünscht sich einen beruflichen Neustart, während es in Deutschland nur 22 Prozent sind. Doch die Zufriedenheit mit dem eigenen Beruf deckt sich nicht unbedingt mit der zur Arbeitsstelle: 55 Prozent der Deutschen haben schon mindestens einen Jobwechsel hinter sich.
Mobilitätswünsche an die Zukunft: komfortabel, stress- und sorgenfrei, sicher, zuverlässig
Sicherheit und Komfort stehen in der Gunst der Befragten als Mobilitätswünsche ganz vorne, gefolgt von den Bedürfnissen nach Flexibilität und Individualität. Letzteres ist besonders mit den Bedürfnissen nach Privatsphäre und der Ausübung anderer Tätigkeiten während der Reise verbunden. Hauptsächlich die junge Generation sieht dabei Reisezeit ohne die Möglichkeit für Nebenaktivitäten als verlorene Zeit an.
„Für uns bestätigt sich hier das Phänomen, dass die heranwachsende Generation das Freiheitsgefühl des Individualverkehrs nicht mehr unbedingt mit einem eigenen Fortbewegungsmittel verbindet. Die Mobilitätsanbieter, und dabei besonders die Automobilhersteller, sollten dies bei der Planung zukünftiger Lösungen unbedingt berücksichtigen“, bilanziert Tanja Kessel, Geschäftsführerin der EICT GmbH. Besonders in Indien ist CarSharing bereits weit verbreitet (60 Prozent der Befragten, Deutschland acht Prozent), während in Brasilien 81 Prozent der Befragten bereits Mitfahrgemeinschaften nutzen (Deutschland 25 Prozent).
Kollektive Verkehrsmittel wie Bahn, Bus oder Flugzeug können Anforderungen der anderweitigen Nutzung der Reisezeit oder der stress- und sorgenfreien Reise bereits relativ gut abdecken. Doch auch das Auto wird durchweg als zukunftsträchtiges Verkehrsmittel gesehen, wenn es den Anforderungen zeitgemäßer Mobilität gerecht wird: So soll es idealerweise automatisch fahren und das Ziel selbstständig finden können sowie in stärkerem Maße umweltgerecht sein. Dies impliziert auch andere Fahrzeugkonzepte als die heute gängigen Pkws.
Eine Forderung betrifft allerdings alle Mobilitätslösungen: Sie sollen mit einer zuverlässigen, überall verfügbaren und leistungsstarken drahtlosen Internetverbindung ausgestattet sein, um das Bedürfnis nach mehr Zeit für andere Aktivitäten besser ausfüllen zu können.
Sichere und ortsunabhängige Mediennutzung
Die sichere Mediennutzung ist den Nutzern besonders wichtig. Denn über alle Bevölkerungsgruppen hinweg ist bei den Befragten eine große Unsicherheit hinsichtlich eines möglichen Datenmissbrauchs zu erkennen. Gleichzeitig wird allerdings auch deutlich, dass die zukünftige Mediennutzung nicht nur intelligent und selbstbestimmt sein soll, sondern die Nutzer sich auch einen ortsunabhängigen Zugang, individuell relevante Informationen und interaktive Kommunikationsmöglichkeiten wünschen.
Dr. Bernhard Engel, Medienreferent ZDF Medienforschung, dazu: „Technologische Innovationen, hochwertige Medieninhalte und immer häufiger auch die Berücksichtigung verschiedener Lifestyles machen neue Angebote erfolgreich. Doch die klassische Trennung zwischen Medien und Kommunikation löst sich immer weiter auf. Dies ermöglicht maßgeschneiderte, individualisierte Angebote, die allerdings gleichzeitig das Thema Datenschutz nicht außer Acht lassen dürfen.“
In Konsequenz bedeutet dies nicht nur, geeignete Infrastrukturen bereitzustellen, sowie die Neu- und Weiterentwicklung intelligenter Medien und deren Anwendungen zu forcieren, sondern es zeigt sich auch hier die Notwendigkeit, die Medienkompetenz und die Urteilsfähigkeit in Bezug auf Inhalte und ihre Quellen stärker zu fördern.
Kommunikation zwischen Bürger und Staat soll einfacher werden
Einfache, schnelle und vor allem vertrauenswürdige Kommunikation zwischen Bürger und Staat stehen auf der Wunschliste der Befragten beim Thema Verwaltung der Zukunft ganz oben, auch wenn es hier zum Teil deutliche länder- und altersgruppenübergreifend zum Teil deutliche Unterschiede gibt. Hauptsächlich mehr Kundenfreundlichkeit und eine einfachere Zugangsart zu den Diensten, beispielsweise zu virtuellen Rathäusern, sind dabei von Bedeutung.
Allgemein erwarten die Bürger zunehmend, dass die aus dem Privat- und Berufsleben bekannten Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten auch in der Kommunikation mit den Behörden zur Verfügung stehen. Dafür sind neben strukturellen Veränderungen auch neue, innovative Serviceleistungen notwendig, die den Bürger von den Möglichkeiten der direkten Kommunikation mit dem Staat überzeugen, und ihn dazu einladen, diese Dienste häufiger zu nutzen.
Dabei zeigen sich die Deutschen hinsichtlich der Technik noch von einer eher konservativen Seite. So können sich hierzulande beispielsweise nur 16 Prozent vorstellen, Ausweisdokumente zukünftig auf dem Smartphone zu haben, während in China (65 Prozent der Befragten) und besonders in Indien (73 Prozent) eine deutlich andere Meinung dazu herrscht.
Querschnittsthemen mit großer Bedeutung über alle vier Bereiche hinweg
Über alle vier Bereiche hinweg wurden bei der Befragung einige bedeutende Unterschiede relevanter Querschnittsthemen erkennbar. Besonders wichtig ist den Nutzern das Thema „Sicherheit und Datenschutz“, das sich in unterschiedlichen Kontexten und verschiedenen Ausprägungen überdeutlich zeigt. Ähnlich bedeutend ist das Thema „Benutzerfreundlichkeit“, das nicht nur in Bezug auf intuitiv bedienbare, intelligente Arbeitsmittel und Medien herausgestellt wurde, sondern sich auch im Wunsch nach unkomplizierten Mobilitätslösungen sowie einfachen Verwaltungsprozessen ausdrückte. Beim Thema „Zahlungsbereitschaft“ ist den Befragten besonders Kostentransparenz wichtig. Und mit dem Querschnittsthema „Privatsphäre und Selbstbestimmung“ kristallisierte sich ein Kernbedürfnis der Menschen heraus, das im Studienkontext im Zusammenhang mit der Gestaltung des Arbeitsalltags, dem Wunsch nach einer flexiblen Mobilitätslösung und individuellen Medieninhalten genannt wird. Mit dem Thema „Vernetzung“ wird zusätzlich deutlich, dass Soziale Netzwerke immer häufiger unseren Arbeitsalltag in unterschiedlichen Bereichen begleiten werden. Nicht zuletzt hat sich gezeigt, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ über alle Themenfelder hinweg für die Befragten eine immer größere Rolle spielt.
Robert A. Wieland, Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH, zieht dabei aus den Ergebnissen folgendes Fazit: „Die Zukunftsstudie zeigt, dass sich das Verständnis von Arbeit, Mobilität, Medien und Verwaltung weltweit teilweise drastisch wandelt. Der Nutzer hat neue Erwartungen an Angebote und Lösungen aus den Informations-, Telekommunikations- und Medienbranchen, die von den Anbietern aufgegriffen werden sollten.“
Denn zukünftig lösen sich Unternehmensgrenzen und Wertschöpfungsketten zusehends auf und Kompetenzen finden sich in neuen Kooperationsmustern sowie Partnerschaften wieder. Nutzer entwickeln sich zunehmend zu aktiven Mitgestaltern von Problemlösungs- und Wertschöpfungsprozessen. Die Zukunftsstudie gibt wichtige Impulse für Politik und Wirtschaft. Ihre Ergebnisse werden, wie in den vorhergehenden Jahren, auch 2013 in den IT-Gipfel der Bundesregierung einfließen.
Über die Zukunftsstudie des MÜNCHNER KREIS
Die Zukunftsstudie 2013 ist Ergebnis der fünften Phase des Projektes „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“ des MÜNCHNER KREIS und seiner Projektpartner. Im Mittelpunkt stand dabei der Nutzer, dem bei der Befragung typische Situationen des alltäglichen Lebens aus den vier Themenbereichen Arbeit, Mobilität, Medien und E-Government vorgegeben wurde. TNS Infratest befragte dafür in einer internetbasierten Befragung insgesamt 7.278 regelmäßige Internetnutzer in den Ländern Deutschland, USA, Brasilien, China, Südkorea und Indien. - Weitere Informationen, Grafiken und Tabellen sowie kostenfreier PDF-Download der Zukunftsstudie 2013 unter www.zukunft-ikt.de
Die Partner der Zukunftsstudie 2013 sind: Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft | Bayerisches Staatsministerium der Finanzen | Bird & Bird LLP | BMW Group Forschung und Technik | Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie | Computerwoche | Daimler AG | deep innovation GmbH | Deutsche Bahn AG | Deutsche Telekom AG | European Center for Information and Communication Technologies (EICT) GmbH | Flughafen München GmbH | fortiss GmbH. An-Institut Technische Universität München | Giesecke & Devrient GmbH | Hellmann Worldwide Logistics GmbH | Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) | mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung | MÜNCHNER KREIS e.V. | Robert Bosch GmbH | Siemens AG | Software AG | Sony Deutschland GmbH | TNS Infratest GmbH | Vodafone Enterprise Plenum e.V. | Zweites Deutsches Fernsehen
Über den MÜNCHNER KREIS:
Der MÜNCHNER KREIS ist eine gemeinnützige übernationale Vereinigung für Kommunikationsforschung. - www.muenchner-kreis.de
BVDW veröffentlicht Leitfaden zu Social Software in Unternehmen
Rechtliche und organisatorische Grundlagen für Arbeitsprozesse, Strategie und Führungsfragen
Düsseldorf, 5. April 2013 – Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. stellt in einer neuen Fachpublikation die grundlegenden Anforderungen für den Einsatz von Social Software in Unternehmen vor. Der neue Leitfaden „Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen“ gibt Hinweise auf notwendige kulturelle Veränderungen und informiert über die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für Arbeitsprozesse, Strategie und Führungsfragen. Eine umfassende Liste zu 20 Plattformen und Anbietern für Social Software rundet den Praxisratgeber ab. Die BVDW-Fachpublikation ist als kostenloses E-Book unter www.bvdw-shop.org erhältlich.
Curt Simon Harlinghausen (AKOM360), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW: „Die Nachfrage von Social Software nimmt in deutschen Unternehmen immer stärker zu. Die Gründe dafür liegen in der effizienten Art der Kommunikation, Interaktion und Kollaboration innerhalb der Organisation. Es geht um Professionalisierung und Prozessmigration inner- und außerhalb des Unternehmens. Die meistgenutzten Einsatzgebiete umfassen die Analyse & Monitoring, das Beziehungs-, sowie Wissensmanagement oder unterstützen das Marketing. Die neue Fachpublikation setzt sich mit der strategischen Herangehensweise an Social Software auseinander und unterstützt Unternehmen dabei, die damit einhergehenden Veränderungsprozesse in ihrer Organisation zu meistern.“
Der Inhalt des BVDW-Leitfadens „Enterprise 2.0 - Social Software in Unternehmen“ in der Übersicht:
- Definition und Begriffsabgrenzung; Status und Verbreitung; Ziele und Zielgruppen; Strategieentwicklung; Implementierungsprozess Organisationsentwicklung und Leadership 2.0; Analyse und Erfolgsmessung; Rechtliche Fallstricke bei der Nutzung; Kurzprofile der wichtigsten Plattformen
Fachautoren des BVDW-Leitfadens: Andreas Arlt (wdv OHG); Stephanie Baltes (denkwerk GmbH); Curt Simon Harlinghausen (AKOM360 GmbH); Carsten Rossi (Kuhn, Kammann & Kuhn GmbH); RA Jan Schneider (SKW Schwarz Rechtsanwälte).
Hintergrundwissen: Was ist Social Software?
Der Begriff Social Software umfasst technische Systeme, die von Unternehmen oder Organisationen autonom geführt und nicht von einem Drittanbieter administriert und gesteuert werden. Ähnlich wie Social Networks im öffentlichen Sinne, ermöglicht Social Software den Betrieb von internen Dialog- und Kommunikationsplattformen. Der Einsatz von unternehmenseigener Social Software dient dabei vor allem der Schaffung dialogischer, transparenter und inklusiver Prozesse. Diese sollen eine Organisations- und Führungskultur ermöglichen, mit deren Hilfe bisher verborgene Effizienz-, Wissens- und Innovationsressourcen zur Steigerung der Unternehmensperformance nutzbar gemacht werden können.
BVDW-Fachpublikationen zur digitalen Wirtschaft
Der neue BVDW-Leitfaden „Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen“ (ISBN 978-3-942262-57-6) ist ab sofort im BVDW-Online-Shop als PDF-Dokument kostenlos erhältlich. Weitere Fachpublikationen, aktuelle Studien sowie Marktberichte und Prognosen zur digitalen Wirtschaft stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org oder im BVDW-Online-Shop unter www.bvdw-shop.org zur Verfügung.
März 2013 - Big Data – oder Big Dada?…
…fragt die aktuelle Ausgabe von «GDI Impuls». Die immensen Datenmengen, die Menschen, Maschinen und Geräte ständig produzieren, lassen die einen von einem Himmelreich der Planbarkeit träumen, die anderen vom Ende des selbstbestimmten Lebens alpträumen – und haben doch noch in den wenigsten Fällen zu sinnvollen Services und marktfähigen Produkten geführt.
Die Frühjahrs-Ausgabe von «GDI Impuls» fühlt den Daten auf den Zahn und analysiert, wo sich aus dem scheinbar unüberschaubaren Input ein brauchbarer Output generieren lässt; und wo eben nicht. - Summaries aller Artikel www.gdi-impuls.ch
Lediglich 10 % vertrauen Beiträgen von Marken in sozialen Netzwerken
27.3.2013 - Mobile, Online, Suchmaschinen und Soziale Netzwerke. Überall kämpfen Unternehmen um die Aufmerksamkeit von bestehenden und potenziellen Kunden. Aufmerksamkeit ist die eine Sache, aber viel entscheidender ist das Vertrauen, welches Kunden in eine Marke haben und in einer Werbebotschaft sehen. weiter
BVDW: Praxisratgeber zu Vorschaubildern in sozialen Netzwerken: Richtiger Umgang mit Fotos und Vorschaubildern in Social Media / BVDW gibt Hinweise und Empfehlungen zur Vermeidung unnötiger Risiken
Düsseldorf, 26. März 2013 Das Teilen von Links und deren Inhalte über Social Media ist für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken. Heute erreichen Informationen mit nur einem Klick in Sekundenschnelle eine Vielzahl von Nutzern. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. stellt in seinem neuen Praxisratgeber die Funktionsweise von Empfehlungstools vor. Darin informiert der Verband über den richtigen Umgang mit Fotos und Vorschaubildern beim Teilen in sozialen Netzwerken. In seinem Papier verdeutlicht der Verband die allgemeinen rechtlichen Grundlagen für die Nutzung fremder Inhalte im Netz und klärt Verbraucher und Unternehmer über mögliche Stolperfallen auf. Der Praxisratgeber zum Herunterladen als PDF-Dokument und weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
„Das Posten fremder Inhalte auf dem eigenen Profil auch unter Verwendung von kleinen Vorschauansichten kann unter Umständen rechtlich problematisch sein. Ganz gleich, in welcher Erscheinungsform der Austausch von Informationen im Internet heute erfolgt – Verbraucher und Unternehmer müssen das geltende Recht beachten und benötigen gegebenenfalls die erforderlichen Nutzungsrechte. Die aufgezeigte Problematik verdeutlicht ganz praktisch, dass das derzeitige Urheberrecht mit der technischen Gestaltung des Auffindens und des Austauschs von Informationen im Netz nur schwer Schritt hält. Vor allem im Bereich der sozialen Kommunikation erscheinen neue Standards und eine interessengerechte Anwendung der bestehenden Regeln für ein einheitliches Rechtsverständnis notwendig und wünschenswert“, sagt RA Michael Neuber, Justiziar des BVDW.
Der BVDW-Praxisratgeber im Überblick
Zu kostenlosen Download
Kommt das offene Internet an sein Ende?
20.3.2013 - Google stellt den RSS-Reader ein. Das ist schade für das RSS-Format, das einen großen Fürsprecher verliert. Nun verbreitet allein Facebook News – und das ist nicht offen. Weiter auf Zeit-Online
19.3.2013 - "Ihr Lieben, ich bin äußerst verärgert und fassungslos": Jürgen Domian auf Facebook über Facebook
Jürgen Domian ist "äußerst verärgert und fassungslos". Der WDR-Moderator teilte am Montagabend mit, dass Facebook seine Beiträge und die entsprechenden Nutzerkommentare gelöscht habe. "Stein des Anstoßes ist wohl mein kritischer Beitrag zu dem Auftritt des erzkonservativen Katholiken Martin Lohmann bei Günther Jauch", so Domian. Diesen Beitrag hätten immerhin 1,1 Mio Menschen gelesen. Weiter
GDI Impuls 1.2013: Big Data – oder Big Dada?…
…fragt die aktuelle Ausgabe von «GDI Impuls». Die immensen Datenmengen, die Menschen, Maschinen und Geräte ständig produzieren, lassen die einen von einem Himmelreich der Planbarkeit träumen, die anderen vom Ende des selbstbestimmten Lebens alpträumen – und haben doch noch in den wenigsten Fällen zu sinnvollen Services und marktfähigen Produkten geführt.
Die Frühjahrs-Ausgabe von «GDI Impuls» fühlt den Daten auf den Zahn und analysiert, wo sich aus dem scheinbar unüberschaubaren Input ein brauchbarer Output generieren lässt; und wo eben nicht. - Summaries aller Artikel www.gdi-impuls.ch
BVDW: 77 Prozent der deutschen Internetnutzer schauen Online-Videos
16- bis 34-Jährige liegen beim Bewegbildkonsum vorne / Jeder zweite Nutzer schaut Bewegtbildangebote per Smartphone
Düsseldorf, 12. März 2013 – Die deutschen Internetnutzer schätzen Bewegtbild im Internet zu Unterhaltungs- und Informationszwecken: 77 Prozent schauen Online-Videos, davon ein Drittel (33 Prozent) mindestens wöchentlich. 50 Prozent sehen Filme und 47 Prozent schauen bei Live-Events über das Internet zu, in beiden Fällen etwa 12 Prozent auf mindestens wöchentlicher Basis. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ergeben. Die höchste Nutzungsintensität weisen jüngere Nutzer vor. Neun von zehn der 16- bis 34-Jährigen konsumieren Online-Videos. Zugleich feiert Bewegtbild seinen Einzug auch auf modernen Smartphones: Jeder zweite befragte Smartphonebesitzer schaut Bewegtbildinhalte über das Mobile Internet, 17 Prozent mindestens wöchentlich. Weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
Bewegtbild befriedigt Grundbedürfnisse der Internetnutzer
„Die hohe Nutzungsintensität belegt gerade bei jüngeren Menschen den fortschreitenden Wandel des Mediennutzungsverhaltens. Bewegtbild besitzt eine klar erkennbare Relevanz, um die heutigen Grundbedürfnisse der Internetnutzer und ihren Durst nach Unterhaltung und Informationen mehr als ausreichend zu befriedigen. Den Schwerpunkt ihres Bewegtbildkonsums bilden weniger die reinen Download-Angebote. Stattdessen bevorzugen die Nutzer werbefinanzierte Streaming-Dienste. Diese Entwicklung wird durch Social Media und Social TV weiter gesteigert, so dass rund um Bewegtbildinhalte die zwischenmenschliche Kommunikation begünstigt wird“, sagt Holger Schöpper (Videoplaza), Sprecher des Forums Bewegtbild im BVDW.
Nutzer bevorzugen Streaming-Dienste vor Download-Angeboten
Streaming-Dienste, Videoportale und Mediatheken erfreuen sich der Gunst der deutschen Internetnutzer. Drei von vier Nutzer geben an, Videos im Internet (77 Prozent) zu schauen. An zweiter und dritter Stelle folgen Filme (50 Prozent) und die Übertragung von Live-Events (47 Prozent). Die direkte Übertragung von Fernsehinhalten als Online-TV sehen rund 46 Prozent der Nutzer. Bei On-Demand-TV schauen wiederum 44 Prozent zu. Im Vergleich dazu werden klassische Download-Angebote eher seltener genutzt. Nur etwa jeder dritte deutsche Internetnutzer lädt Videos (35 Prozent) aus dem Netz herunter. Das aufgezeichnete TV-Programm (31 Prozent) oder Filme als Download (29 Prozent) folgen auf den hinteren Plätzen.
Jeder Dritte schaut wöchentlich Online-Videos
In der Betrachtung der wöchentlichen Nutzung zählen Online-Videos zu den klaren Favoriten: Jeder Dritte deutsche Internetnutzer (33 Prozent) konsumiert Videos mindestens wöchentlich. Die weiteren Formen der Streaming-Dienste setzen die Nutzer zu ihrer Unterhaltung und Information weitaus seltener ein. Nur rund jeder Fünfte schaut mindestens auf wöchentlicher Basis entweder Filme oder Online-TV (jeweils 14 Prozent), Live-Events (12 Prozent) oder On-Demand-TV (10 Prozent). Nur 7 Prozent der Internetnutzer gibt an, mindestens wöchentlich Videos, Filme oder TV-Inhalte aus dem Internet herunterzuladen.
Jüngere Nutzer liegen beim Bewegtbildkonsum vorne
Der Nutzungsanteil von Online-Videos liegt insbesondere in den jüngeren Altersgruppen hoch. Neun von zehn der 16- bis 34-Jährigen konsumieren Videos im Internet (93 Prozent). Ähnlich hoch liegt die Nutzungsintensität bei den 35- bis 54-jährigen Nutzern. In dieser Altersgruppe geben acht von zehn der Befragten an, regelmäßig Online-Videos zu schauen (85 Prozent). Deutlich geringer, aber immer noch auf einem hohen Niveau liegt der Anteil bei den 55- bis 64-Jährigen (65 Prozent) und Nutzern über 65 Jahren (57 Prozent).
Bewegtbild feiert Einzug auf modernen Smartphones
Jeder zweite befragte Smartphonebesitzer schaut Videos über das Mobile Internet (50 Prozent), jeder Fünfte mindestens wöchentlich (21 Prozent). Video-Angebote zum Herunterladen setzen hingegen nur 38 Prozent der Befragten ein. Auf wöchentlicher Basis lädt nur jeder zehnte Nutzer (13 Prozent) aus dem Internet Filme, Videos oder TV-Inhalte auf das Smartphone herunter.
Methodische Hinweise
Für die repräsentative Untersuchung des BVDW befragte das IAB Europe 1.012 deutsche Internetnutzer über 16 Jahren. Die Ergebnisse sind als „Fokusreport Bewegtbild“ ab sofort kostenfrei als PDF-Dokument auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org erhältlich.
28.2.2013 - Eckart Gaddum, Leiter der "Neuen Medien" des ZDF, hatte es bereits im Dezember gegenüber dem kressreport angekündigt, jetzt ist es soweit: Die ZDF-"heute"-Nachrichten gibt es ab sofort auch mobil - als App für Smartphones der Plattformen iOS (Apple) und Android (Google). Weiter
Start heute: Sicheres Internet für Kinder bis zwölf Jahre
eco unterstützt neuen KinderServer
Köln, 27.02..2013 - Sicherer Internetzugang für Kinder: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder stellte heute in Berlin das Projekt KinderServer vor. Aktivieren Eltern den KinderServer, können ihre Kinder bis zwölf Jahre nur altersgerechte Inhalte ansurfen – allerdings erreichen sie dabei deutlich größere, kindertaugliche Teile des Internet als bei bisheriger Jugendschutzsoftware. Unter www.kinderserver-info.de können Eltern sich informieren, wie sie das kostenlose und für alle Geräte geeignete Angebot nutzen. eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft ist Partner des Projekts.
Eltern müssen zukünftig nicht mehr fürchten, dass ihre Kinder beim Internet-Surfen auf Inhalte stoßen, die sie in ihrem Alter noch nicht sehen sollten. Der KinderServer ermöglicht einen freien Zugang zu Internetseiten, die für Kinder bis zwölf Jahren geeignet sind. Zum einen stehen die Seiten zur Verfügung, die von den Kindersuchmaschinen fragFinn und Blindekuh geprüft wurden. Zum anderen – dies unterscheidet den KinderServer von herkömmlichen Jugendschutzprogrammen – können alle Seiten erreicht werden, die vom Seitenbetreiber ausdrücklich als geeignet für Kinder unter zwölf markiert wurden. Weitere Seiten können die Eltern selbst freischalten.
Technisch läuft der KinderServer als Proxyserver: Das Gerät des Kindes schickt den Seitenaufruf zunächst an ein Rechenzentrum, in dem eco die Infrastruktur für das Projekt bereitstellt. Die dortigen Rechner prüfen, ob die gewünschte Seite kindgerecht ist. Wenn ja, so leiten sie die Anfrage weiter. Falls nicht, erscheinen der Grund der Ablehnung und Fragefelder von Kinder-Suchmaschinen, mit denen man kindgerechte Seiten zum gleichen Thema findet. Dadurch, dass die Seitenprüfung nicht auf dem fragenden Rechner selbst, sondern im Rechenzentrum stattfindet, ist die Software auch für technisch findige Kinder kaum zu umgehen.
Auf dem Rechner, Smartphone oder Tablet des Kindes selbst können die Eltern ein Passwort zum An- und Abschalten der Funktion festlegen. Eine leicht verständliche Anleitung dazu und weitere Informationen – unter anderem, wie sie verhindern, dass ihre Kinder die Schutzfunktion einfach deinstallieren – finden sie auf www.kinderserver-info.de. Für Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender von eco, ist gerade die einfache Handhabung der Technik ein großer Pluspunkt: „eco setzt sich schon seit vielen Jahren für den Jugendschutz ein. Deshalb finden wir es großartig, dass Eltern ihren Kindern jetzt ganz leicht einen sicheren Weg ins Internet bieten können.“
Ein Foto von der Vorstellung des KinderServers in Berlin steht unter http://www.flickr.com/photos/ecoev/8511877209/in/photostream zur Verfügung (Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und eco-Vorstandsvorsitzender Prof. Michael Rotert gehen mit Kindern der Hermann-Gmeiner-Schule Berlin online.)
eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.: eco (www.eco.de)
Facebook und Twitter als Unternehmens-Risiko
26.2.2013 - Social Media sind Plattformen für den Austausch und eröffnen Marken die Möglichkeit, sich mit den Menschen direkt zu verbinden. Doch damit haben sich die Gewichte verschoben: Wurde einst eine Anzeige oder ein Werbespot gebucht, den die Kunden bitte anschauen sollten, steht man mittlerweile als Unternehmen in einem Dialog auf Augenhöhe. Das ist neu und nicht immer bequem. Denn die Offenheit und kommunikative Gleichwertigkeit führt dazu, dass Unternehmen plötzlich leicht angreifbar für Kritik werden. Weiter - (Quelle: Gastbeitrag von Klaus Goldhammer, Geschäftsführer Goldmedia GmbH Strategy Consulting)
Kaspersky Lab: Die mobile Malware-Wetterlage
Mehr und raffiniertere Schädlinge; ähnliche Angriffsmuster wie beim PC; gefährliche QR-Codes
Moskau/Ingolstadt, 20. Februar 2013 – Der Mobile World Congress vom 25.
bis 28. Februar 2013 in Barcelona [1] wird es bestätigen: Smartphones und Tablet-Computer steigen in der Gunst der Nutzer und haben in ihrer Beliebtheit den herkömmlichen PC zum Teil schon eingeholt. Laut Bitkom steigt auch die Zahlungsbereitschaft der Deutschen für Apps stark an [2]. So geben 38 Prozent der Smartphone-Nutzer hierzulande für zusätzliche Programme auf ihrem mobilen Gerät Geld aus. Knapp jeder Zweite (45 Prozent) nutzt kostenlose Apps. Doch was bedeutet der Boom des Mobile Computing hinsichtlich der Sicherheit? Auf welche Gefahren müssen Anwender derzeit verstärkt achten?
Aktuell gibt es bei mobilen Schädlingen 54.281 einzelne Varianten beziehungsweise 486 mobile Malware-Familien. Cyberkriminelle attackieren vor allem Android-Nutzer, knapp 95 Prozent der Schädlinge entfallen auf das Google-Betriebssystem. Allerdings werden die mobilen Angriffe immer ausgereifter, wie Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab, weiß: „Die Evolution von mobiler Malware hat sich im Jahr 2012 stark beschleunigt. Die aktuellen Zahlen sprechen bereits eine deutliche Sprache, und auch die Vielfältigkeit der Schädlinge nähert sich rasant der Situation am PC.“
Android-Apps infizieren Windows-PCs
Die Methoden der Cyberkriminellen richten sich gegen das gesamte Netzwerk der Anwender. Anfang Februar 2013 veröffentlichte Kaspersky Lab Informationen über Android-Apps im Google Play Store, die auf äußerst ausgeklügelte Weise Windows-PCs mit Malware infizieren [3]. Die Apps können nicht nur Smartphone-Dateien ausspionieren, sondern installieren in dem Moment, in dem das Smartphone über USB mit einem Windows-PC verbunden wird, Schadcode.
Die Jahresanalyse für 2012 von Kaspersky Lab zeigt, dass Smartphone-Anwender in jüngster Zeit mit drei Gattungen mobiler Schadprogramme zu kämpfen hatten: mit SMS-Trojanern, Backdoor-Programmen und Spyware [4]. Zudem entdeckte Kaspersky Lab im vergangenen Jahr das erste mobile Botnetz, das in der Lage war, bis zu 30.000 Geräte zu missbrauchen. Auch hier finden sich mobile Malware-Gattungen und Methoden, die den für den PC bekannten sehr ähnlich sind. Da sich die Funktionalität der Smartphones immer mehr der Funktionalität klassischer PCs annähert, übernehmen Cyberkriminelle bei der Erstellung mobiler Schädlinge einfach die Methoden klassischer PC-Malware.
QR-Codes verdecken infizierte Seiten
Ein Smartphone funktioniert wie ein herkömmlicher PC mit Telefonfunktion. Prinzipiell drohen bei der Nutzung also ähnliche Gefahren wie beim Desktop-Rechner. Trojaner, Spyware oder Adware haben sich längst in der mobilen Welt eingefunden. Ein für Smartphones besonders perfider Trick sind manipulierte QR-Codes, die den Nutzer auf eine infizierte Webseite führen [5]. Der Anwender ist oft machtlos, da der im QR-Code enthaltene verkürzte Link – z.B. über bit.ly – die eigentliche Zieladresse verbirgt. So werden Nutzer auf eine infizierte Seite geleitet, auf der vertrauliche Daten gestohlen werden. Kaspersky Lab konnte zudem schon QR-Codes identifizieren, mit denen nach dem Scan des Anwenders mobile Malware auf das Smartphone geschleust wurde [6].
Nutzer sollten daher einen QR-Code-Scanner benutzen, der die URL-Adressen dem Anwender nicht erst im Browser, sondern sofort anzeigt.
Allerdings werden nur versiertere Anwender einen Hinweis auf die Vertrauenswürdigkeit der aufzurufenden Seite erkennen. Mobile Antivirus-Lösungen wie Kaspersky Mobile Security [7] sind in der Lage, einen unbeabsichtigten Download eines mobilen Schädlings zu blockieren.
Weitere Tipps für mobile User sind unter http://blog.kaspersky.de/funf-tipps-fur-den-schutz-ihres-neuen-mobilgerats/
verfügbar.
Blackberry stellte die neuen Geräte Z10 und Q10 auf mehreren parallel stattfindenden Veranstaltungen in New York, Toronto, London, Paris, Dubai und Johannesburg vor.
„Mit dem Start des völlig neu überarbeiteten Blackberry bieten wir eine komplett neue mobile Nutzererfahrung“, so Thorsten Heins, Präsident und CEO des Unternehmens. „Wir sind absolut begeistert, Blackberry 10 auf den neuen Smartphones Z10 und Q10 vorzustellen und so eine schnelleres und intelligenteres Anwendererlebnis zu bieten, das sich fortlaufend an die Nutzerbedürfnisse anpasst. Jedes Feature, jede Geste und jedes Detail wurde entwickelt, um unseren Kunden uneingeschränkte Flexibilität zu ermöglichen.“
Blackberry 10 soll eine robuste und zuverlässige Plattform sein, die reibungslos und schnell reagiert. Sie verspricht ein modernes Design sowie eine auf Gesten basierende Benutzeroberfläche. Die Plattform ist darauf ausgerichtet sich mit verschiedenen Features besonders schnell an die Arbeitsweise der Anwender anzupassen. Zu diesen Funktionen gehören: Weiter
Europäischer Datenschutztag: Praxisnahe Mindeststandards und Harmonisierung für die Cloud sind jetzt nötig
Köln, 28.01.2013 – Zum Europäischen Datenschutztag spricht sich EuroCloud Deutschland_eco für eine rasche Regelung eines europaweit einheitlichen Datenschutzrechtsrahmens für Cloud Services aus. Mit dem Entwurf zur EU-Datenschutzverordnung und den Ansätzen der Cloud-Strategie der Europäischen Union ist bereits der passende Grundstein gelegt: Die Etablierung EU-weit einheitlicher Mindeststandards sichert den Schutz der Anwender bei der Nutzung von Cloud-Services in der EU und schafft gleichzeitig für die Anbieter eine einheitliche Regelung für europaweite Cloud-Service-Angebote . Der Entwurf sollte jedoch konkretisiert werden, um ihn in der Praxis handhabbar zu machen.
Der Entwurf zur EU-Datenschutzverordnung und auch die Änderungsvorschläge des Parlamentsausschusses für Justiz, Bürgerrechte und Inneres sind an Mindeststandards ausgerichtet. „Diesen Ansatz verfolgen wir auch mit dem EuroCloud Star Audit, mit dem sich inzwischen Anbieter in vielen europäischen Ländern zertifizieren lassen können“, sagt Bernd Becker, Vorstandssprecher von EuroCloud Deutschland_eco e.V. „Aus der Erfahrung mit dem Audit wissen wir jedoch, dass präzise und konkret festgelegt werden muss, was als Mindeststandard – für Anwender und Anbieter - sinnvoll und angemessen ist. Auch muss den unterschiedlichen Diensten Rechnung getragen werden - nicht jeder Cloud Service ist gleich, deswegen muss nicht ein Mindeststandard für alle passend sein. Es bedarf Vorgaben mit Augenmaß, um diese in der Praxis zum Leben zu erwecken.“
Die Zertifizierungskriterien des EuroCloud Star Audit sind bereits so gut wie möglich europaweit vereinheitlicht. „Der nächste wichtige Schritt ist jetzt, auch eine Harmonisierung des Rechtsrahmens für die Datenschutzanforderungen auf EU-Ebene zu schaffen“, so Bernd Becker.
Die Cloud-Strategie der Europäischen Kommission sieht außerdem ein einheitliches Vertragswerk für alle Cloud-Services-Anbieter in Europa vor. „Damit würden Rechtsunsicherheiten ausgeräumt und die Anbieter-Kunden-Beziehung von vorneherein auf eine vertrauensvolle Basis gestellt“, sagt Bernd Becker. Für Vertragsbeziehungen zur Nutzung von Cloud Services in und von Deutschland aus liefert der Leitfaden „Recht, Datenschutz und Compliance“ von EuroCloud Deutschland_eco entsprechende Informationen und Checklisten zur Vertragsgestaltung, die auch Bestandteil der EuroCloud Zertifizierung sind. Der Leitfaden kann kostenfrei angefordert werden unter leitfaden-recht@eurocloud.de. - Über EuroCloud Deutschland_eco: EuroCloud Deutschland_eco e.V. ist der Verband der deutschen Cloud Computing-Wirtschaft. (Informationen zu EuroCloud Europe finden sich unter www.eurocloud.org)
24.1.2013 Die Teilnahme in sozialen Netzwerken wie Facebook kann bei den Nutzern starke negative Emotionen hervorrufen und die Lebenszufriedenheit beeinträchtigen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wirtschaftsinformatikern der TU Darmstadt und der Humboldt-Universität zu Berlin unter knapp 600 Facebook-Nutzerinnen und -Nutzer. Weiter
Spam im Rekordtief! - Nur US-Nutzer erhielten in 2012 mehr schädliche Anhänge und Links per E-Mail als deutsche Anwender
Moskau/Ingolstadt, 24 Januar 2013 – Kaspersky Lab verzeichnet einen kontinuierlichen Rückgang an Spam-E-Mails für das gesamte Jahr 2012 [1, 2]. m Durchschnitt machte der Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Aufkommen
72,1 Prozent aus. Dies sind 8,2 Prozentpunkte weniger als noch im Jahr 2011. Das bedeutet den niedrigsten Spam-Wert seit fünf Jahren. Kaspersky Lab sieht die Gründe hierfür vor allem im vermehrt eingesetzten Anti-Spam-Schutz, dem häufiger von E-Mail-Providern eingesetzten DKIM-Standard [3] sowie der immer kostengünstigeren Werbung auf legalen Webseiten, insbesondere im Web 2.0. Die Kaspersky-Lab-Experten gehen davon aus, dass das Spam-Aufkommen im Jahr 2013 höchstens geringfügig steigen wird.
Auch über das gesamte Jahr 2012 zeigte sich, dass deutsche Nutzer mit am meisten gefährlichen Spam in ihrem E-Mail-Postfach auffinden.
Gefährlicher Spam sind E-Mails, die schädliche Anhänge und Links enthalten. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Herbst 2012 ab [4] und bestätige sich in der Jahres-Spam-Analyse für das vergangene Jahr.
Danach schlug die Anti-Virus-Engine von Kaspersky Lab in 2012 zwar am häufigsten in den USA (12,5 Prozent) an. Allerdings belegt Deutschland in dieser Kategorie mit 8,8 Prozent den zweiten Platz [5]. Auf Position drei liegt Großbritannien (6,2 Prozent). Russland, das im Jahr 2011 noch auf dem Spitzenplatz lag, landete 2012 auf Position neun.
Neben dem Einsatz einer Anti-Spam-Lösung und dem regelmäßigen Aktualisieren aller genutzten Programme hat Kaspersky Lab einen bekannten, aber nach wir gültigen Tipp: Nutzer sollten sich immer davon überzeugen, dass die E-Mail auch vom angegebenen Absender stammt, und niemals auf Links in verdächtigen E-Mails klicken.
Weitere interessante Zahlen und Fakten zum Spam-Report für das Jahr 2012 sind unter http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883803 abrufbar.
Das „Kaspersky Security Bulletin“ ist unter Statistik für das Jahr 2012“ ist auf http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883799 verfügbar. - Die Analyse „Kaspersky Security Bulletin 2012. Entwicklung der IT-Bedrohungen im Jahr 2012” ist unter
http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883798 abrufbar. - [1] Der komplette Spam-Report für das Jahr 2012 ist unter
http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883803 verfügbar.
Für KMU - Alternativen zu Facebook
20.1.2013 - Social Media muss nicht immer Twitter und Facebook sein: Wenn es mit den tausenden Fans und Followern nicht klappt, kann das einen einfachen Grund haben: Die Zielgruppe ist nicht auf diesen Plattformen unterwegs. Doch es gibt Alternativen. Was Experten raten. aut Studie des High-Tech-Verbands Bitkom, hat der Mittelstand die Großunternehmen und Konzerne in Sachen Social Media eingeholt: 47 Prozent der Unternehmen bis 500 Mitarbeiter nutzen inzwischen Soziale Netzwerke für ihre Kommunikation, Unternehmen mit mehr Mitarbeitern sind mit 46 Prozent kaum weniger in den Social Media unterwegs. Obwohl die Zahlen beeindruckend klingen, sind sie dennoch auch mit Vorsicht zu genießen: Die Studie sagt nämlich ebenfalls, dass die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ihre Möglichkeiten dabei nicht voll ausschöpfen. Die meisten von ihnen verfügen nicht über spezialisierte Mitarbeiter für diesen Bereich, über interne Social Media-Guidelines oder gar ein Konzept für den Einstieg in die Sozialen Netzwerke. Viele scheitern wie etwa das Österreichische Bauunternehmen Strabag, das seit 2011 seinen Twitter-Account ruhen lässt, weil kein Dialog zustande gekommen sei.
Das gute alte Forum nicht aus den Augen lassen Weiter
Leitfaden „Social Search“ liefert 25 Praxistipps für Unternehmen
BVDW-Experten führen in die Welt der sozialen Suche ein / Handlungsempfehlungen zur Suchmaschinenoptimierung von Online-Präsenzen und Inhalten in Social Media
Düsseldorf, 18. Dezember 2012 – Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. führt mit dem Leitfaden „Social Search“ in die Welt der sozialen Suche ein. Auf rund 40 Seiten liefert die Fachpublikation die Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung im Umfeld von Social Media. Die 13 Autoren greifen konkrete Handlungsempfehlungen, Definitionen über den Einfluss von Social Signals und Lösungen für die richtige Strategie auf. Insgesamt 25 Praxistipps für Unternehmen und eine Übersicht der Optimierungsmaßnahmen für Social-Media-Profile runden den Leitfaden ab. Der Leitfaden „Social Search“ der Unit Search der Fachgruppe Performance Marketing und der Fachgruppe Social Media im BVDW ist als Printversion für 29,90 Euro und als PDF-Dokument ab 10,00 Euro im BVDW-Online-Shop unter www.bvdw-shop.org erhältlich. Weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
Inhalte gewinnen an Bedeutung für SEO und Social Media
„Eindeutige Empfehlungen aus dem persönlichen Netzwerk spielen in Zukunft eine immer größere Rolle in der Suchmaschinenoptimierung. Diese Entwicklung bedeutet für Unternehmen, nachhaltig und stringent zu handeln, und die Wechselwirkung der Social-Media-Aktivitäten in die Strategie mit ein zu beziehen. Eine wichtige Dimension ist die soziale Suche, die die Relevanz von qualitativen Inhalten neu definiert und zeigt, dass Inhalte in der Zukunft eine noch größere Rolle spielen, wenn sie von den Richtigen auch gefunden werden“, sagt Curt Simon Harlinghausen (AKOM360), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.
Inhaltsübersicht der neuen Fachpublikation „Social Search“
Social Media als Erfolgsfaktor für SEO
„Sehr oft werden SEO und Social Media getrennt betrachtet. In unserem Gemeinschaftsprojekt möchten wir Unternehmen aufzeigen, wie bedeutsam Social Search als Bestandteil der gesamten Online-Strategie und ein integratives Zusammenarbeiten der betrauten Abteilungen ist. Denn Social-Media-Aktivitäten müssen immer auch aus Sicht des Suchenden gesehen werden, denn dann gelten sie als Erfolgsfaktoren für eine gute Platzierung“, betont Christian Vollmert (luna-park), Leiter der Unit Search der Fachgruppe Performance Marketing im BVDW.
Fachautoren des BVDW-Leitfadens
Zu den Autoren zählen namhafte Experten für SEO und Social Media: Hans J. Even (TWT Interactive), Daniel Goihl (JUNGMUT), Curt Simon Harlinghausen (AKOM360), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW, Niels Hinnemann und Tobias Jungcurt (SoQuero), Ulf Marx (effectiveTraffic), Maik Metzen (AKM3), Michael Pütter (Puetter), Simone Mitterer und Florian Schießl (LBi Germany), Markus Vollmert (luna-park) sowie Nick Zwar (rankingCHECK).
BVDW-Fachpublikationen zur digitalen Wirtschaft
Der neue BVDW-Leitfaden „Social Search“ (ISBN 978-3-942262-26-2) ist ab sofort im BVDW-Online-Shop in der Printversion zum Preis von 29,90 Euro und als PDF-Dokument ab 10,00 Euro erhältlich. Weitere Fachpublikationen, aktuelle Studien sowie Marktberichte und Prognosen zur digitalen Wirtschaft stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org oder im BVDW-Online-Shop unter www.bvdw-shop.org zur Verfügung.
Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. www.bvdw.org
11.12.2012 - Angriff auf Smartphones
Seit Monaten warnen Polizei und Virenschutzhersteller vor Angriffen auf Smartphones. Tatsächlich nimmt die Zahl der Übergriffe dramatisch zu. Experten raten: Handys benötigen Viren-Scanner zum Schutz vor Schadsoftware. Die Hersteller von Anti-Virenschutz-Software und das Bonner Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sind alarmiert: Immer mehr Smartphones geraten ins Visier von Hackern und Betrügern, die Daten ausspähen und die Software lahmlegen. Zunehmend werden vor allem Handys mit dem am meist verbreiteten Betriebssystem Android von Google angegriffen und gekapert. Weiter
4.12.2012 Neue Return Path-Studie deckt auf: Inbox Placement-Raten sinken weiter
Return Path, weltweit führender Anbieter von E-Mail-Intelligence-Lösungen und -Diensten, veröffentlicht die Ergebnisse seines ersten E-Mail Intelligence-Reports. Der künftig vierteljährlich erscheinende Report deckt Probleme des E-Mail-Marketings hinsichtlich der Zustellung an den Posteingang, der Performance von Kampagnen und der Versenderreputation auf. Weiter
Demokratie im Netz: So ein Schwarm kann sehr dumm sein
Das Netz gilt als Befreiungstechnologie, stellt aber auch unser Rechtssystem in Frage. Die dort lautesten Stimmen gehören oft nur einer überschätzten Minderheit, die vermeintliche Schwarmintelligenz erweist sich häufig als Schwarmdummheit. Politologen suchen nach Antworten auf die Frage: Wie verhält sich das Internet zur Demokratie? Alexandra Borchardt auf www.sueddeutsche.de
Big Data: Wie Marketing-IT und Big Data das Berufsfeld Marketing verändern
21.11.2012. Die Menschheit erzeugt 2012 so viele Daten wie in der gesamten Menschheitsgeschichte vor dem IT-Zeitalter. Fachleute haben für die schnelle, gekonnte Auswertung riesiger Datenmengen einen neuen Begriff: Big Data. In Big Data steckt Wissen, das gerade Marketer für sich nutzen sollten, und das ihnen neue Berufsfelder. Weiter
Mediaplanung Kolumne: Der Aufstieg des Advertising Engineering (Quelle: Dirk Engel)
In seiner Kolumne "Engels Zunge" nimmt der erfahrene Marktforscher Dirk Engel regelmäßig aktuelle Branchenthemen aufs Korn.
17.11.2012 - Auktionen in Echtzeit, Algorithmen in der Planung, Analyse unendlicher Daten: Die Mediaplanung der Zukunft sieht ganz anders aus, als wir sie kennen. Und die Frage ist, ob sie dann überhaupt noch Menschen braucht. Weiter
BVDW veröffentlicht kostenlosen Leitfaden: Targeting in der Online-Werbung
Düsseldorf, 12. November 2012 – Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht einen neuen Leitfaden mit dem Schwerpunkt Targeting in der Online-Werbung. Die Publikation richtet sich an Marketingverantwortliche und liefert die wichtigsten Antworten auf die Frage, welches Targeting-Produkt ans Kampagnenziel führt. Auf rund 15 Seiten informieren die Experten der Unit Targeting im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW über verschiedene Einsatzmöglichkeiten zielgruppenbasierter Online-Werbung. Die Fachpublikation soll helfen, die eigenen Online-Werbekampagnen entsprechend der gesetzten Ziele einzuordnen und maßgeblich zum Erfolg zu führen. Neben definitorischen Grundlagen ordnen die Autoren die Fähigkeiten der einzelnen Targeting-Maßnahmen systematisch den Kampagnenzielen der Werbungtreibenden zu. Der Leitfaden steht ab sofort kostenlos als PDF-Dokument auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org zur Verfügung.
Relevante Werbung von Vorteil für Werbetreibende und Kunden
„Werbung ist genau dann relevant, wenn ein beworbenes Produkt oder eine beworbene Dienstleistung für den Konsumenten interessant ist und im Idealfall zu einer Kauf-Aktion führt. Targeting bietet in der Online-Werbung differenzierte Ansätze, um Konsumenten je nach Ziel einer Werbekampagne akzentuiert anzusprechen. Diese Vorteile machen den signifikanten Unterschied von Online gegenüber klassischer Broadcastwerbung aus. Zielorientierte und somit relevante Online-Werbung bringt klare Vorteile für Werbungtreibende und ihre Konsumenten “, sagt Uli Heimann (nugg.ad), Leiter der Unit Targeting im Online-Vermarkterkreis des BVDW.
Die Fachautoren des BVDW-Leitfadens
Zu den Autoren der Fachpublikation „Einsatzmöglichkeiten zielgruppenbasierter Online-Werbung“ zählen namhafte Experten der Online-Werbewirtschaft:
- Meike Arendt (AdAudience), Uli Heimann (nugg.ad), Leiter der Unit Targeting im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW, Thomas Schauf, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Georg Steidinger (Microsoft Advertising), Fred Türling (United Internet Media), stv. Leiter der Unit Targeting im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW
Inhaltsübersicht der neuen Fachpublikation des BVDW
- Überblick zu technischem Targeting mit Definitionen zu Geotargeting, Kontaktklassen und „Frequency Capping“ sowie „User-declared Information Targeting“
- Grundlagen der nutzungsbasierten Online-Werbung (Online Behavioural Advertising / OBA) mit Definitionen zu Behavioural Targeting, Predictive Behavioural Targeting und Re-Targeting
- Marketingbausteine, Kampagnenziele und Kampagnenbeispiele aus der Praxis für Branding und Performance Marketing
Hintergrund: Targeting optimiert Online-Werbekampagnen
Für die werbungtreibende Wirtschaft gilt die richtige Platzierung der Online-Werbekampagne als wesentliches Erfolgskriterium. Targeting unterstützt Werbungtreibende bei der optimalen Ansprache potenzieller Zielgruppen. Der wesentliche Unterschied zwischen Umfeldplatzierung und Targeting ist, dass bei Ersterem analog zu den klassischen Medien alle Nutzer der Website dasselbe Werbemittel sehen. Targeting dient im Allgemeinen der optimierten und streuverlustreduzierten Auslieferung von digitaler Werbung an definierte Zielgruppen. Bei Targeting hingegen sehen unterschiedliche Besucher daher unterschiedliche Werbemittel. Beim Targeting werden diese Werbemittel anhand verschiedener Parameter automatisiert zu sogenannten Zielgruppen aggregiert und zielgerichtet ausgesteuert. Die Maßnahmen sind daher nicht auf einzelne Personen ausgerichtet, sondern an im Einzelnen unbekannte Zielgruppen.
BVDW-Fachpublikationen zum Online-Werbemarkt
Der BVDW veröffentlicht den neuen Leitfaden „Einsatzmöglichkeiten zielgruppenbasierter Online-Werbung“ (ISBN 978-3-942262-50-7) als kostenloses PDF-Dokument. Weitere Fachpublikationen, aktuelle Studien sowie Marktberichte und Prognosen zum Online-Werbemarkt stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org oder im BVDW-Online-Shop unter www.bvdw-shop.org zur Verfügung.
Kontakt: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. www.bvdw.org - Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung.
BVDW: Deutsche Unternehmen setzen immer stärker auf Social Media
- 85 Prozent der werbungtreibenden Unternehmen nutzen Social Media
- Präsenzen in Social Networks und eigene Blogs sind die wichtigsten Einsatzgebiete
- Bekanntheitssteigerung und Imageverbesserung gelten für Unternehmen als oberste Ziele
Düsseldorf, 31. Oktober 2012 – Mit fast 85 Prozent setzt eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen auf Social Media. Damit steigt die Nutzung um 17 Prozent im Vorjahresvergleich. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. anhand einer aktuellen Befragung unter 140 werbungtreibenden Unternehmen. Laut der Studie geben mehr als sechs von zehn der befragten Unternehmen an, dass sich ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten gelohnt haben. Zu den wichtigsten Einsatzgebieten zählen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Präsenzen bei Twitter oder YouTube und ein eigenes Corporate Blog. Die Steigerung der Bekanntheit, die Imageverbesserung und ein besserer Zugang zu Zielgruppen und potenziellen Kunden gelten für die Unternehmen als oberste Ziele ihrer Aktivitäten in Social Media. Weitere Details aus der Studie „Social Media in deutschen Unternehmen“ stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.
Branchenübergreifende Professionalisierung von Social Media
„Für immer mehr deutsche Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Social Media als fester Bestandteil in der Markenkommunikation. Insbesondere die werbungtreibende Industrie erkennt in Social Media klare Vorteile: Noch nie zuvor gestalteten sich der direkte Kundendialog und der Austausch mit Nutzern so einfach wie in Social Networks. Künftig wird kein Weg mehr an der branchenübergreifenden Professionalisierung von Aktivitäten in Social Media vorbeiführen“, sagt Anna-Maria Zahn (ForschungsWeb), stv. Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW.
Social Media setzt sich im Unternehmensalltag durch
Social Media ermöglicht es Nutzern und Unternehmen, sich einfach untereinander auszutauschen, sich miteinander zu vernetzen und Inhalte digital zu teilen und zu verbreiten. Dieses Potenzial haben deutsche Unternehmen für sich erkannt. Laut der BVDW-Studie setzt mit fast 85 Prozent eine große Mehrheit der werbungtreibenden Unternehmen auf Social Media. Damit steigen Nutzung und Einsatz von Social-Media-Maßnahmen um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Einsatz von Social Media lohnt sich für deutsche Unternehmen
Die Mehrheit der durch den BVDW befragten Unternehmen ist sich einig darüber, dass sich ihre bisherigen Aktivitäten in Social Media gelohnt haben. Mehr als sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) bestätigen einen positiven Nutzen. Hingegen hat sich der Aufwand und Betrieb von Social-Media-Aktivitäten für nur rund fünf Prozent nicht gelohnt. Der Vorjahresvergleich verdeutlicht, dass dieser Anteil an Unternehmen insgesamt um 67 Prozent gesunken ist.
Unternehmen zeigen Präsenz über Social Networks und Blogs
Zu den wichtigsten Einsatzgebieten in Social Media zählen für 89 Prozent der befragten Unternehmen die eigenen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder XING. Im Vorjahresvergleich steigt dieser Wert um fast 11 Prozent. Twitter und ähnliche Kurznachrichtendienste werden von etwas mehr als der Hälfte der Unternehmen eingesetzt (56 Prozent), jedoch um rund 10 Prozent weniger als noch in 2011. Präsenzen auf Videoplattformen wie Youtube führen rund 41 Prozent der Unternehmen durch. Ein eigenes Corporate Blog betreiben über 40 Prozent. Die Veränderung dieser Einsatzgebiete bewegt sich um gut ein Prozent im Jahresvergleich.
Unternehmenseigene Social-Media-Plattformen rückläufig
Deutlich seltener bieten die Unternehmen eigene Plattformen und Entwicklungen an. Deutlich geringere Angaben machten die Unternehmen bei dem Einsatz von Fan-Communities (16 Prozent), unternehmenseigenen Online-Foren (13 Prozent) und Social Media Newsrooms (13 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich bei der Anwendung dieser Einsatzgebiete nahezu kaum Veränderungen.
Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Social Media
Als oberste Ziele in Social Media gelten im unternehmerischen Alltag sowohl die Steigerung der Bekanntheit (89 Prozent) als auch die Imageverbesserung (86 Prozent). Als weitere Zielsetzung geben 85 Prozent der befragten Unternehmen den Zugang zu bestehenden und potenziell neuen Kunden an. Für 79 Prozent spielt die stärkere Kundenbindung über Social Media eine Rolle in ihrer Zielsetzung.
Methodische Hinweise zur Studie
Das aktuelle Teilergebnis der BVDW-Studie „Social Media in Unternehmen“ gewährt allen Marktteilnehmern einen detaillierten Einblick in die Social-Media-Aktivitäten der werbetreibenden Wirtschaft. Für den aktuellen Jahresvergleich von 2011 zu 2012 wurden insgesamt 140 werbungtreibende Unternehmen befragt. Die breit angelegte Studie umfasst Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, darunter IT/Telekommunikation, Nahrungs-/Genussmittel, Medien/Verlage, Automobil-/Fahrzeug-/Zulieferindustrie und Versicherungen/Banken/Finanzdienstleister.
Kontakt
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
www.bvdw.org
Kaspersky Lab erweitert Sicherheitslösung für Smartphones
Zusätzlicher Diebstahlschutz für Android Smartphones mit Kaspersky Mobile Security
Moskau/Ingolstadt, 17. Oktober 2012 – Kaspersky Lab veröffentlicht ein Update seiner mobilen Sicherheitslösung für Android Smartphones. Die neue Version der Kaspersky Mobile Security liefert zwei wichtige Erweiterungen. Die webbasierte Verwaltung des Diebstahlschutzes erleichtert die Überwachung von verlorenen oder gestohlenen Smartphones. Die Funktion “Erkennungsfoto” erlaubt die Aufnahme von Fotos, während jemand ein Smartphone ohne Erlaubnis des Besitzers nutzt.
Der Verbreitung von Smartphones ist in Deutschland laut Bitkom stark gestiegen. 38 Prozent der Bundesbürger nutzen ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 65 Prozent [1]. Währenddessen hat sich im zweiten Quartal 2012 der Anteil der Malware, die sich gegen Smartphones richtet, nahezu verdreifacht [2]. Dabei zielen über 90 Prozent der mobilen Malware auf Android [3]. Unabhängige Tests [4] zeigen, dass Kaspersky Mobile Security zu den besten Lösungen für den Schutz gegen Android Malware zählt.
“Bei diesem Update liegt unser Schwerpunkt auf den Anti-Diebstahl-Funktionen”, erklärt Stefan Kremel, B2C Product Marketing Manager Europe bei Kaspersky Lab. “Nach einer aktuellen Studie haben 14 Prozent der Smartphone-Besitzer ihr Gerät schon einmal verloren oder es ist ihnen gestohlen worden. Mit der neuen Version von Kaspersky Mobile Security verbessern wir die Chancen erheblich, das abhanden gekommene Smartphone wieder zu erlangen.” [5]
Gestohlene Smartphones sichern mit Kaspersky Mobile Security
Die Stärken von Kaspersky Mobile Security liegen nicht nur im Schutz vor Malware, etwa beim mobilen Surfen oder bei SMS-Trojanern, sondern auch in den Funktionen bei Verlust oder Diebstahl. Über eine webbasierte Verwaltung des Diebstahlschutzes kann der Besitzer eines Smartphones sein verlorenes oder gestohlenes Smartphone weiter kontrollieren. So stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, etwa das Löschen aller Daten auf dem Smartphone oder das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Mit einem integrierten GPS-Empfänger ist es möglich, das Telefon zu lokalisieren und zu blockieren. Auch wenn das Telefon sich in falschen Händen befindet, ist es weiter möglich, es per SIM-Watch oder mit speziellen SMS-Befehlen zu kontrollieren.
Die Funktion “Erkennungsfoto” stand bislang nur den Anwendern der Kaspersky Tablet Security zur Verfügung. Über die webbasierte Verwaltung des Diebstahlschutzes lassen sich nun mehr Informationen zum Verbleib des Telefons sammeln. Über die Front-Kamera können auch Fotos des unberechtigten Smartphone-Nutzers gemacht und auf das Portal geladen werden.
Die neue Version von Kaspersky Mobile Security kann über die Website von Kaspersky Lab erworben werden. Mehr Informationen zum Produkt sind hier erhältlich: http://www.kaspersky.com/kaspersky_mobile_security
[1] http://www.bitkom.org/de/presse/8477_73749.aspx
[2]http://www.kaspersky.com/about/news/press/2012/Android_Under_Attack__Malware_Levels_for_Googles_OS_Rise_Threefold_in_Q2_2012
[3] http://www.kaspersky.com/images/Kaspersky_Lab_Infographics_Android_Malware_Growth_2012-10-156085.png
[4]http://www.av-test.org/fileadmin/pdf/avtest_2011-11_free_android_virus_scanner_english.pdf
Kaspersky Lab und Facebook arbeiten zusammen, um soziale Netzwerke sicherer zu machen
Online-Sicherheit und Aufklärung liefern zusätzlichen Schutz
Moskau/Ingolstadt, Dezember 2012 – Kaspersky Lab kündigt seine Partnerschaft mit Facebook an. Die Zusammenarbeit hat das Ziel, die Sicherheit von Social Networking sowohl online als auch im Rahmen der Nutzer-Aufklärung auszubauen. Kaspersky Lab liefert an Facebook hochaktuelle Daten über die jüngsten, weltweiten Software-Bedrohungen, mit denen Facebook Mitglieder vor dem versehentlichen Besuch infizierter Webseiten geschützt werden.
„Mit dem heutigen Tag profitieren die Facebook Anwender von Kaspersky Labs führender Expertise sowie der Technologie zum Schutz vor böswilligen Webseiten“, erklärt Joe Sullivan, Chief Security Officer von Facebook. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit beider Unternehmen, um Menschen sowohl auf Facebook als auch außerhalb von Facebook zu schützen.“ Ein Link, der von einem Freund geteilt wurde, wird oft vertrauensvoll angeklickt – das nützen Cyberkriminelle gerne aus. Böswillige Links sind jedoch in der Lage, sich über die persönlichen Kontakte eines Opfers automatisch und ohne Wissen des Nutzers zu verbreiten. Ab sofort werden derartige Links, die Facebook Mitglieder teilen oder die geteilt und von Anwendern angeklickt wurden, unverzüglich mit der Kaspersky Lab Datenbank böswilliger Webseiten abgeglichen. Wenn der Link mit der Facebook-Liste von bekannten, böswilligen URLs übereinstimmt – wobei diese böswilligen URLs sowohl von Kaspersky Lab als auch von anderen Sicherheitsanbietern an Facebook geliefert werden –, erfolgt eine sofortige Benachrichtigung des Mitglieds und der Zutritt zur Website wird blockiert. Das schützt nicht nur persönliche Informationen und den PC des Facebook Mitglieds, sondern verhindert auch die weitere Verbreitung des böswilligen Links. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir ein unglaubliches Wachstum bei der Menge der persönlichen Informationen erlebt, die die Menschen freiwillig miteinander teilen“, sagt Costin Raiu, Director of Global Research and Analysis Team (GReAT) von Kaspersky Lab. „Cyber-Kriminelle sind diesem Trend gefolgt und haben Betrugsmaschen sowie böswillige Software entwickelt, die speziell auf soziale Netzwerke zielen. Es ist eine Mischung aus ‚Online-Bewusstsein‘ und hochentwickelter Technologie nötig, um sich online zu schützen. Beides bedingt sich gegenseitig und durch die Partnerschaft mit Facebook will Kaspersky Lab beides liefern.“
Kaspersky Security Network – Malware-Bekämpfung in Echtzeit
Bei Kaspersky Lab arbeiten mehr als 800 Anti-Malware Experten weltweit und rund um die Uhr, um Cyberkriminalität zu bekämpfen. Sie bearbeiten mehr als 125.000 Bedrohungen pro Tag. Dabei hilft ihnen die Information aus dem Kaspersky Security Network. Das Kaspersky Security Network ist ein Cloud-basiertes System, das mittels der freiwilligen Teilnahme von Anwendern von Kaspersky Software in Echtzeit Infektionsversuche und andere Aktivitäten von Malware ermittelt. So können die Kaspersky Lab Experten einen sekundenschnellen Schutz für die rund 300 Millionen Nutzer von Kaspersky Produkten weltweit sicherstellen.
So bleiben Facebook Mitglieder informiert und geschützt
Kaspersky Lab ist der Auffassung, dass aufgeklärte Nutzer die vorderste Verteidigungslinie gegen Cyber-Kriminalität sind. Zusätzlich zum ständigen Informationsangebot von Facebook über die Bedrohungslage trägt Kaspersky Lab auch auf der Facebook Security Page mit Expertenrat, Tipps und informativen Artikeln in englischer Sprache zur Aufklärung der Nutzer bei. Über dieses Facebook Sicherheitszentrum wird die Online Gemeinde zu jüngsten Gefahren informiert und über sicheres Surfen aufgeklärt. Mehr Information dazu unter: www.facebook.com/security.
«Zeig mir deine Website und ich sag dir ob sie mobiletauglich ist»
Google schickt die Websites aufs Laufband. Im Mittelpunkt steht dabei eine Initiativ, welche Untenehmen und Agenturen die Möglichkeit bietet, jede Website einem «Fitnesstest» zu unterziehen - sie auf ihre mobile-Tauglichkeit zu testen - Weiter
August 2012 - Basiswissen QR - Code
Vielleicht haltet ihr gerade meine Visitenkarte in der Hand oder blättert in einer Ausgabe der WELT-KOMPAKT. Vielleicht habt ihr QR-Codes auch an anderer Stelle gesehen und fragt euch, was man mit ihnen machen kann. QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort. Die Idee dahinter ist, dass Menschen im Alltag mit einem Klick mit ihrem Fotohandy Informationen aufrufen, abspeichern und weiterverarbeiten können. - QR-Codes gehören zur Familie der 2D-Barcodes die im Gegensatz zum herkömmlichen Barcodes sowohl horizontal als auch vertikal Informationen enthalten. - Weiter
Die Agentur Source hat für Opel Adam eine ungewöhnliche Form der Pressemitteilung gestaltet: Ein mehrteiliger Fotoroman. Dieser wurde vorerst in zwei Folgen und 23 Sprachen umgesetzt. Die Geschichte ist dreiteilig aufgebaut – der erste Teil mit dem Titel «Es ist nur ein Codename» weiter
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Gute Idee, die Idee mit der unveröffentlichten Idee
30.05.2012 : Ein Marktplatz für unveröffentlichte Ideen, Konzepte und Kampagnen – Unseenideas.com ist am 23. Mai als Betaversion online gegangen. Viele Kreative und Agenturen werden es kennen: Ein Kunde ruft an, man wird zu einem Pitch eingeladen. Was folgt, sind Konzeption und Entwicklung einer Strategie, Recherchen und Marktforschung, sodass am Ende eine aufwendig und teuer kreierte Präsentation steht. Und auch das kennen die meisten Kreativen und Agenturen: der Kunde entscheidet sich für jemand anderen. Weiter
Und hier zur Idee in der Betaversion: unseenideas.com
Kostenlose Warteschleife: DVTM fordert nachdrücklich moderierte Lösungsfindung:
* TKG unterzeichnet - Zeit drängt: 12 Monate vor Inkrafttreten der neuen TKG-Vorschriften ist keine Branchenlösung zur Umsetzung der kostenlosen Warteschleife vorhanden
* DVTM warnt vor Servicewüste Deutschland: Verbrauchern und Wirtschaft drohen chaotische Verhältnisse
Düsseldorf, 9. Mai 2012 - Der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien (DVTM, www.dvtm.net) warnt, dass auf Verbraucher und Wirtschaft chaotische Verhältnisse zukommen könnten. Das neue Telekommunikationsgesetz wurde unlängst vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Zeitplan für die Einführung der kostenlosen Warteschleife: Die drei- bzw. zwölfmonatigen Übergangsregeln beginnen jeweils am 1. September 2012 für die Eingangswarteschleife und am 1. Juni 2013 für die nachgelagerten Warteschleifen. Jetzt bedarf es dringend einer Branchenlösung - die bislang jedoch noch aussteht.
"Die derzeit erörterten Vorschläge sind lediglich "Fall Back-" und Teillösungen. Wir begrüßen diese zusätzlichen Lösungsansätze ausdrücklich, betonen jedoch, dass sie definitiv keine umfassende Branchenlösung für den Markt darstellen", stellt der DVTM-Vorstandsvorsitzende Renatus Zilles klar. Die Branchenlösung müsste fristgerecht umsetzbar sowie technik- und netzneutral sein.
"Durch fehlende Umsetzungsmöglichkeiten drohen sowohl Arbeitsplätze als auch etliche Dienste wegzufallen. Auf Endverbraucherseite ist die Servicequalität massiv gefährdet - die eigentliche Idee, den Verbraucherschutz zu verbessern, wird ad absurdum geführt. Es droht die Servicewüste Deutschland", ergänzt DVTM-Geschäftsführer Boris Schmidt.
Der DVTM fordert daher wiederholt eine neutrale Instanz, die die verschiedenen Interessen in Bezug auf die kostenlose Warteschleife ausgleichen soll. "Wir fordern, alle Betroffenen, insbesondere auch diejenigen, die bislang nicht beteiligt worden sind, zu einer moderierten Gesprächslösung zusammenzubringen und so zu einer Gesamtlösung für den Markt zu kommen. Dabei haben wir bereits einen idealen Moderator vor Augen", führt Zilles fort. "Die zufriedenstellende Umsetzung der kostenlosen Warteschleife ist überlebenswichtig für die Branche und hat Auswirkungen auf alle Dienstleistungsunternehmen, die Service-Rufnummern einsetzen".
Laut Verband wird die Umsetzung der kostenlosen Warteschleife auch dadurch erschwert, dass die von der Problematik betroffenen Firmen an der Umsetzungsdiskussion gar nicht erst beteiligt werden. "Vielen Unternehmen ist deshalb noch gar nicht bewusst, dass bisher überhaupt noch keine akzeptable Lösung für die Umsetzung der kostenlosen Warteschleife, insbesondere für Phase II, existiert", so Zilles. Dennoch müssen diese Unternehmen nach dem Gesetz die Kostenfreiheit der Warteschleife sicherstellen. - DVTM Deutscher Verband für Telekommunikation und Medien, Birkenstr. 65, 40233 Düsseldorf, Web: www.dvtm.net
«Nicht nur der CH-Frankenist vorbildlich: Zürcher Stadtpolizei setzt auf Social Media!
Für ihre Arbeit setzt die Zürcher Stadtpolizei neu auf Facebook und Twitter. Nicht nur den Dialog mit der Bevölkerung will die Polizei über diese Kanäle vereinfachen, sondern auch Informationen verbreiten. Weiter
Quellenangabe: Werbewoche.ch
Achtung: Augen auf beim Social Network - Beeinflusst Facebook das Körpergewicht? Weiter
"nicht immer vergnügliches" - aus dem Netz: «Da kotzt das Texterherz»
Journalistensprech, Beratersprech oder Entwicklersprech – dies sind die Namen von neuen Facebook-Gruppen, auf denen Betroffene die gängigsten Sprüche und Phrasen aus ihrer Branche veröffentlichen. Was banal tönt, verbirgt in Wahrheit ein nicht zu unterschätzendes Suchtrisiko - einmal mit dem Aufspüren der wahren Dummschwätzer-Perlen angefangen, kann es schwerfallen, wieder damit aufzuhören. Weiter
KMU müssen weiter an der Suchmaschinenoptimierung arbeiten - hier ein kleiner Input!
Eine Firmenwebsite sollte nicht nur nutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet sein, sondern auch eine professionelle Suchmaschinenoptimierung durchlaufen haben!. Hier einige Fehler in Bezug auf den Inhalt, die Struktur und mögliche
Optimierungen in der Programmierung der Website:
Suchmaschinenoptimierung
Die Marketing-Experten von Epsilon International haben in einer Untersuchung jetzt herausgefunden, dass Satzbau der Betreffzeilen ein wichtiger Faktor für das E-Mail-Marketing ist. Zur Pressemeldung - weiter
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1. Sichern Sie die de-Domain mit Ihrem Markennamen. Wenn die Domain schon vergeben ist, prüfen Sie, ob Sie Ihren Anspruch rechtlich durchsetzen können.
(siehe Artikel "Markennamen" in der B2B-Kommunikation - zum Thema Recht- auf der Seite industrie-kommunikation - RECHT!)
2. Achten Sie darauf, dass die Bild- und Grafikdateien richtig mit den passenden Namen benannt werden.Bei einer Bildersuche sollten diese Bilder gefunden werden.
3. Achten Sie auf Verweise auf Ihr Internet-Angebot von anderen Websites. Sprechen Sie mit Kunden und Partnern über eine gegenseitige Verlinkung. Tragen Sie Ihre Marke in die für Sierelevanten Seiten ein.
4. Hinterlegen Sie ggf.einen.Brancheneintrag bei Google Maps.
5. Prüfen Sie die Treffer zu Ihrer Marke. Klären Sie, wenn etwas falsch gelaufen ist.
Wer nicht wirbt, der stirbt.
Suchmaschinenoptimierung funktioniert nur dann dauerhaft, wenn Sie regelmäßig neuen Content auf der Website einstellen. PLANEN Sie daher im voraus, wann Sie Interessantes und Bewährtes einstellen können. Nicht alles auf einmal „verbraten“, sondern kontinuierlich streuen und einstellen.
Content muss immer auf Richtigkeit geprüft werden. Setzen Sie keine Schnellschüsse, sondern PRÜFEN Sie vorab und tragen dann ein. Machen Sie sich rechtzeitig im Unternehmen Gedanken über zuverlässigen Content.
Verzetteln Sie sich nicht. Einige wenige und überschaubare Kategorien zu Ihren Themen müssen ausreichen, denn Interessierte suchen nicht weiter, wenn es unübersichtlich wird. Tragen Sie dann die Informationen in die richtige KATEGORIE ein und übersetzen Sie nach Möglichkeit die Informationen in die Sprachen, die für Sie relevant sind.
Machen Sie neugierig. Ein kurzer TEASER sollte den Leser über den Inhalt informieren. Wer auf Ihrer Website „fehlgeleitet“ wird, verliert schnell das Interesse. Denken Sie an Ihre eigenen Erfahrungen, wie oft haben Sie sich schon geärgert! Die User suchen ganz gezielt und möchten umgehend die richtigen Inhalte und Lösungen finden.
Neues ist interessant! Content muss WECHSELN, denn die Suchmaschinen ‚bewerten’ Sie besser, wenn die Einträge regelmäßig aktualisiert werden! Das Aktualisieren, Verlinken von Seiten und planvolle Vorgehen funktioniert auch dann, wenn die Themenauswahl im Unternehmen nicht so groß ist. Oft scheint dies nur so zu sein...
| Was macht eigentlich ... |
| ein Listbroker? Listbroker (auch: Adressbroker) vermitteln Adresslisten gegen Provision. Sie sind Makler, die Adressen von Unternehmen und Privatpersonen verleihen oder verkaufen (indirekt zu Marketingzwecken). Sie erstellen, verwalten und aktualisieren diese nach Kundenwünschen. Ein Listbroker verfügt über Marktkenntnisse und vielfältige Kontakte zu Unternehmen, die bereit sind, ihren Adressdatenbestand für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen. Der Listbroker verhandelt mit Adresseigentümern, um Freigaben für Werbeaktionen zu erreichen und informiert seine Kunden über Qualitätsunterschiede und Preise. Listbroker arbeiten in Adressvermittlungs- und -verkaufsagenturen, Direktmarketing-Unternehmen und in Adressbuchverlagen. |
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Sind Sie gut vernetzt?
Ob nun Fernseher, Radio, MP3-Player oder Handy – alles hat Internet-Zugang.
Das kleine Netzwerk-AbcDSL
Digital Subscriber Line (auf Deutsch etwa: digitale Abo-Leitung) ist eine Übertragungstechnik, bei der das Internetsignal per Telefonleitung übertragen wird.
LAN
Local Area Network ( Deutsch etwa: lokales Netzwerk). Je nach Übertragungsstandard lassen sich per LAN entweder bis zu 100 Mbit/s oder sogar 1 Gbit/s übertragen.
Modem
Gerät, dass Daten aus dem Internet empfängt und diese nutzbar macht.
Router
Verteilstation, die Internetsignale an verschiedenste Empfänger weiterleitet. Normalerweise haben Router sowohl mehrere Netzwerkbuchsen als auch eine WLAN-Funkstation eingebaut.
Switch
Netzwerkverteiler, an dem mehrere LAN-Kabel angesteckt werden können.
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System bezeichnet einen modernen Mobilfunk, über den neben Telefonaten auch Daten in hoher Geschwindigkeit (mit HDSPA bis zu 7,2 Mbit/s) übertragen werden können.
WLAN
Wireless LAN, steht für kabellose Netzwerke. Je nach Standard lassen sich darüber bis zu 11 Mbit/s (802.11b), 54 Mbit/s (802.11g) oder sogar bis zu 540 Mbit/s (802.11n) übertragen. Diese Werte werden aber nur theoretisch erreicht, praktisch ist WLAN meist nur halb so schnell.
Und was ist ein "domain hack" ? Antwort