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Ihre Kommunikation & Strategie von x-impulse, b2b-kommunikation
„Kommunikationslösungen enstehen nicht auf Knopfdruck, sondern immer im professionellen Dialog mit Ihren Zielmärkten" so Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck, Strategische: Projektarbeit von x-impulse, b2b-kommunikation
Hier wird die strategische konzeptionelle Vorgehensweise mit der langjährigen Erfahrung im Mittestand in neue Lösungen und bewährte Strategien umgesetzt. Erfahrungen aus Mittelstandsverlagen der B2B-Kommunikation, Studien auf EU Ebene bis zur umfänglichen Umsetzung einer gesamtheitlichen Strategie der Unternehmenskommunikation mittelständischer Unternehmen decken wir ab. Von der Konzeption bis zur Umsetzung. Weiterführende Information unter www.x-impulse.de oder zum Thema Whitepaper unter www.b2b-whitepaper.de
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vbw Kongress „Cyberwar“: Ansprüche an IT Sicherheit steigen rasant
Brossardt: „Sensibilisieren, Transparenz schaffen und in Forschung investieren“
München, 03.02.2012 - Auf einem Kongress der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden über die Risiken moderner Kommunikations- und Informationstechnologien für die Wirtschaft. „Die weltweite Vernetzung und IT-Trends wie Cloud oder Mobile Computing stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen: Cyberangriffe lösen bisherige Formen der Wirtschaftskriminalität zunehmend ab. Umso wichtiger ist es, die Betriebe dafür zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, wie sie ihre IT-Sicherheitsstrukturen gegen virtuelle Überfälle rüsten können“, betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Im Jahr 2010 wurde laut Bundeskriminalamt bei mehr als jedem vierten Fall von Wirtschaftskriminalität das Internet genutzt. Brossardt: „Der wirtschaftliche Schaden, der durch Internetkriminalität entsteht, liegt Experten zufolge inzwischen bei rund 300 Milliarden Euro weltweit, gut 50 Milliarden Euro entfallen davon auf Deutschland. Das sind Größenordnungen, die dringenden Handlungsbedarf erfordern. Die Politik ist hier schon sehr aktiv.“
Die Bedeutung eines funktionierenden und sicheren Internets betont auch Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich: „Für den Staat ist die Gewährleistung von Freiheit und Sicherheit im Cyber-Raum eine moderne Form der Daseinsvorsorge im 21. Jahrhundert. Mit der Cyber-Sicherheitsstrategie haben wir als Bundesregierung hierfür Grundlagen gelegt. Besonders wichtig ist mir dabei der Schutz kritischer Infrastrukturen. Eine verlässliche Sicherheitsvorsorge lässt sich nur dann erreichen, wenn wir dies als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreifen. Staat, Wirtschaft und Bürger müssen hier partnerschaftlich zusammenarbeiten.“
Das Hauptaugenmerk im Kampf gegen die Cyberkriminalität muss gemäß Brossardt auf mehr Transparenz liegen: „Der Weg zurück in die analoge Welt ist angesichts der Vorteile der Digitalisierung für die Wirtschaft keine Option. Wir müssen durch Aufklärung ein Bewusstsein für die Gefahren und eine IT-Sicherheitskultur in den Betrieben schaffen. Netzwerke können den Unternehmen helfen, sich auszutauschen und gemeinsam Sicherheitsstrategien zu entwickeln. Auch intensive Forschung im IT-Bereich trägt dazu bei, den sich ständig weiterentwickelnden Cyberangriffen entgegenzuwirken“, sagte Brossardt. - www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Bundesminister Ramsauer zu der Bedeutung der Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort
vbw Kongress thematisiert Energieeffizienz und innovative Mobilitätskonzepte
München, 02.02.2012 - Auf der gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich des vbw Kongresses „Deutschland hat Zukunft: Mobilität und Immobilität – Zukunftsmärkte erschließen“ äußerten sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zu Infrastruktur und Energieeffizienz im Rahmen der Energiewende.
Peter Ramsauer: „Unsere Verkehrswege sind die Lebensadern unserer Volkswirtschaft und Grundlage für Wohlstand und Wachstum im Land. Mit der zusätzlichen Milliarde, die wir ab 2012 für Investitionen in Straße, Schiene und Wasserstraße zur Verfügung haben, werden wir die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur sichern und weiter verbessern. Dieses Geld verschafft uns eine Atempause. Zum Durchatmen reicht es aber nicht. Ich werde mich deshalb weiter dafür einsetzen, dass mehr Geld für die notwendigen Investitionen in unsere Infrastruktur zur Verfügung steht.“
Bertram Brossardt forderte mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur: „Der Wirtschaftsstandort Deutschland und insbesondere Bayern ist auf eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Dafür reichen die bisherigen Investitionspläne nicht aus. Wir benötigen jährlich rund vier Milliarden Euro mehr, statt zehn 14 Milliarden Euro. Für den Straßenbau brauchen wir jährlich 7,5 statt fünf Milliarden Euro, für das Schienennetz fünf statt bisher vier Milliarden Euro und für Wasserstraßen anderthalb statt einer Milliarde Euro.“
Neue Anforderungen an die Infrastruktur stellt zudem die Energiewende. Genauso wichtig für deren Gelingen wie der Umbau der Stromversorgung ist laut Brossardt die Steigerung der Energieeffizienz. „Einsparpotenziale sehen wir vor allem im Gebäudebereich durch die energetische Sanierung von Bestandsbauten und im Bereich der Mobilität durch die Entwicklung effizienterer, emissionsärmerer massentauglicher Antriebssysteme.“ Um den Energieverbrauch deutlich reduzieren zu können, erwartet Brossardt vor allem eine rasche Entscheidung über die Förderung energetischer Modernisierungsmaßnahmen: „Sanierungsprojekte müssen mit zehn Prozent jährlich steuerlich absetzbar sein. Die Politik muss jetzt dringend Investitionssicherheit für Hausbesitzer schaffen.“
Ramsauer: „Die Werkbank für die praktische Umsetzung der Energiewende steht im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Unsere Gebäude verbrauchen rund 40 Prozent der Endenergie. Hier bestehen beachtliche Effizienzreserven. Diese nutzen wir vor allem mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Seit 2006 bis heute hat die Förderung die energieeffiziente Sanierung oder Errichtung von mehr als 2,6 Millionen Wohnungen unterstützt und Investitionen von rund 87 Milliarden Euro ausgelöst. Die Erfolgsgeschichte dieses Programms schreiben wir fort. Die steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsleistungen wäre eine sinnvolle Ergänzung dieses Programms.
Es ist deshalb wichtig, dass es hier rasch zu einer Lösung kommt.“
Der vbw Kongress „Deutschland hat Zukunft: Mobilität und Immobilität – Zukunftsmärkte erschließen“ befasste sich mit den Themen Infrastruktur und Energieeffizienz im Rahmen der Energiewende. Bundesminister Ramsauer war dazu als Key Note Speaker geladen und sprach in München über notwendige Zukunftsinvestitionen in Verkehr und Immobilien. Nach Fachvorträgen der Siemens AG und der Technischen Universität München wurde das Modellprojekt „Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität“ vorgestellt. Der Energieüberschuss, den das Gebäude erzeugt, treibt Elektrofahrzeuge an.
Anlage: „Die Forderungen der vbw zur Energiewende“
Anlage zur Pressemeldung vom 02.02.2012:
Die Forderungen der vbw zur Energiewende
1. EEG-Förderung neu ausrichten
Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist nicht marktorientiert. Der Einsatz der Fördermittel ist höchst ineffizient. Das Fördersystem des EEG muss dringend angepasst werden, um den Energiemix nach dem Ausstieg aus der Kernenergie bedarfsgerecht zu gestalten.
2. Begrenzung der EEG-Umlage
Nach vbw Berechnungen wird die EEG-Umlage von derzeit 3,592 Cent pro Kilowattstunde bis 2025 auf bis zu 8 Cent pro Kilowattstunde steigen. Um den bereits jetzt (nach Dänemark) höchsten Strompreis in Europa nicht weiter in die Höhe zu treiben, muss die EEG-Umlage auf zwei Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden.
3. Ausnahmeregelung für die Industrie verbessern
Um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten, ist die Ausnahmeregelung gleitend zu gestalten. Sie gilt bislang ab einem Stromkostenanteil an der betrieblichen Bruttowertschöpfung von 14 Prozent. Wir fordern eine stufenweise Entlastung ab einem Stromkostenanteil von fünf Prozent.
4. Aufbau von grundlastfähigen Ersatzkapazitäten
Durch den Wegfall der Kernenergie benötigen wir andere grundlastfähige Stromerzeugungskapazitäten für Zeiten ohne Wind und Sonne. Der Staat muss die Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Betrieb solcher Anlagen schaffen.
5. Bau von Speichern für Wind- und Sonnenstrom
Da die Sonne nicht immer scheint und der Wind nicht immer bläst, sind Speicher für diese Energieformen nötig. Für Bayern ist derzeit lediglich ein neues Pumpspeicherkraftwerk geplant. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.
6. Ausbau des Stromnetzes
Der Netzausbau nach heutiger Planung reicht nicht aus, um die Stromversorgung in Süddeutschland und vor allem in Bayern zu sichern. Deshalb sind Hochleistungstransportleitungen, sogenannte „Stromautobahnen“ oder „Overlay-Grid“ zu bauen.
Quelle: www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
29. Bayerisches Wirtschaftsgespräch mit Dr. Philipp Rösler
Prof. Rodenstock: „Deutschland braucht den Euro“
München, 31.01.2012 - Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, war Gast des 29. Bayerischen Wirtschaftsgesprächs der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Rösler sprach zum Thema „Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland und Europa“.
Bundesminister Dr. Philipp Rösler: „Unsere Wirtschaftspolitik setzt auf das Erfolgsrezept der Sozialen Marktwirtschaft und damit auf wirtschaftliches Wachstum als Treiber für Wohlstand und Fortschritt. Umso erfreulicher ist es, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer ausgesprochen robusten Verfassung ist. Mit den Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wollen wir auch Europa zu einer wirklichen Stabilitätsunion ausbauen. Mit strikter Haushaltsdisziplin und einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in allen Euroländern haben wir gute Chancen, die gegenwärtige Vertrauenskrise zu überwinden und Europa wieder auf Wachstumskurs zu bringen.“
vbw Präsident Professor Randolf Rodenstock hob in seiner Begrüßung die ordnungspolitische Bedeutung der Sozialen Marktwirtschaft hervor: „Dieses Wirtschaftsmodell hat unserem Land seit über sechs Jahrzehnten Wachstum und Wohlstand gebracht. Nur die Soziale Marktwirtschaft wird heute, in turbulenten Zeiten, die notwendige Orientierung bieten können.“ Europa als Ganzes, so Rodenstock, muss die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft – Freiheit aus Verantwortung, Wettbewerbsorientierung und subsidiäres Wirken – umsetzen, damit Wachstum und Wohlstand wieder zum Markenzeichen des europäischen Kontinents werden. „Dann wird auch das Vertrauen der Finanzmärkte dauerhaft zurückkehren“, so Rodenstock.
In diesem Zusammenhang brach der vbw Präsident eine Lanze für den Euro. „Gerade die Erfolge Bayerns sind eng mit dem Euro verknüpft. Jedes Jahr exportieren bayerische Firmen Waren im Wert von über 50 Milliarden Euro in die Länder der Eurozone. Ohne den Euro würden die Wechselkursschwankungen unseren innereuropäischen Außenhandel dämpfen und die Kosten für die Unternehmen erhöhen. Dank der Größe des Währungsraums ist der Euro gegenüber Drittwährungen weniger schwankungsanfällig als es die D-Mark wäre. Es muss daher alles dafür getan werden, den Euro als Währung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes Europa zu erhalten und zu stärken.“
Rohstoffpreisindex 2011 so hoch wie nie zuvor
Brossardt: „Große Herausforderung für bayerische Industrie“
München, 20.01.2012 - Die bayerische Wirtschaft musste im vergangenen Jahr die höchsten Rohstoffpreise aller Zeiten verkraften. Wie die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mitteilte, erreichte der vbw Rohstoffpreisindex im Jahresdurchschnitt 2011 einen Rekordwert von 170,2 Punkten. Damit lag er 7,4 Prozent über dem bisherigen jahresdurchschnittlichen Höchststand von 2007. Der vbw Rohstoffpreisindex bildet die Preisentwicklung jener Metalle und Mineralien ab, die für die bayerische Wirtschaft maßgeblich sind.
vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Preise für Metalle und Mineralien sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dies stellt eine große Herausforderung für die bayerische Wirtschaft dar, die aufgrund Ihrer Industrieorientierung stark von Rohstoffen abhängig ist.“
Obwohl die Rohstoffpreise nach dem Jahreshoch im Juli 2011 wieder zurückgegangen sind, besteht laut Brossardt kein Grund zur Entwarnung. „Im Dezember 2011 war der vbw Rohstoffpreisindex mit knapp 150 Punkten immer noch doppelt so hoch wie durchschnittlich im Jahr 2004. Das Preisniveau ist trotz des Rückgangs in den letzten Monaten weiter sehr hoch.“
BWA-Studie nennt die Personal-Trends 2012 - Arbeitsmarktexperte Harald Müller: Mitarbeiterführung und Anti-Burnout-Strategien am wichtigsten
Bonn, 12. Januar 2012 - Die wichtigsten Zukunftsthemen im Personalmanagement nennt eine aktuelle Studie der BWA Akademie. Das Trendbarometer für 2012 stützt sich auf eine umfassende Umfrage unter 100 Personalverantwortlichen aus mittelständischen Firmen und Großunternehmen. Demnach steht die Mitarbeiterführung bei 81 Prozent der Befragten auf der Prioritätenskala an erster Stelle für das neue Jahr. Das mag wenig überraschend sein, aber umso erstaunlicher ist die zweite Stelle besetzt: 71 Prozent der Personalleiter (Mehrfachnennungen waren erlaubt) glauben, dass es 2012 besonders wichtig wird, psychische Erkrankungen bei den Kolleginnen und Kollegen rechtzeitig zu erkennen, um Gegenmaßnahmen einleiten zu können.
"Gerade angesichts des grassierenden Fach- und Führungskräftemangels wollen und können es sich immer weniger Unternehmen erlauben, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Burnout oder ähnliche Erkrankungen zu verlieren", erklärt Akademie-Geschäftsführer Harald Müller. Der Arbeitsmarktexperte erwartet, dass Anti-Burnout-Strategien ab 2012 bei immer mehr Unternehmen zum "Standard-Repertoire der Mitarbeiterbindung" gehören werden. Eine wesentliche Rolle sollen dabei sogenannte eignungsdiagnostische Verfahren zur Standortanalyse von Beschäftigten spielen. - An die dritte Stelle auf der Prioritätenskala für 2012 haben 61 Prozent der von der BWA befragten Personalverantwortlichen das Thema Wissensmanagement gesetzt. Für 55 Prozent sind und bleiben innovative Vergütungs- und Arbeitsmodelle eine wichtige Aufgabenstellung für 2012. 43 Prozent wollen sich verstärkt für lebenslanges Lernen im Unternehmen einsetzen. - Weitere Informationen: BWA Akademie www.bwabonn.de
Proaktivität versus Loyalität
Eine aktuelle Studie unter Mitwirkung der Cass Business School untersucht den Zusammenhang von Performance-Management und Mitarbeiter-Engagement in multinationalen Unternehmen.
Januar 2012 - Eine neue internationale Studie über das Mitarbeiter-Engagement in multinationalen Unternehmen hat vier unterschiedliche Typen von Mitarbeiterengagement identifiziert und nennt deren Auslöser.
Die von der Stiftung Society for Human Resource Management (SHRM) finanzierte Untersuchung wurde geleitet von Professor Dr. Veronica Hope Hailey von der Cass Business School, Teil der City University University London, Dr. Elaine Farndale und Professor Dr. Marc van Veldhoven von der Tilburg University und Professor Dr. Clare Kelliher von der Cranfield School of Management.
Die vier Dimensionen von Mitarbeiter-Engagement:
Die Forscher haben zwischen 2009 und 2011 vier multinationale Unternehmen in Großbritannien, den Niederlanden, Indien und China untersucht, darunter GKN, AkzoNobel und Tesco HSC. Die Untersuchung bringt hervor, dass bestimmte Facetten des Leistungsmanagements diese unterschiedlichen Typen von Engagement begünstigen. Mithilfe der Untersuchungsergebnisse können Unternehmen den Fokus ihres Leistungsmanagements je nach angestrebtem Mitarbeiter-Engagement und Kontext ihrer Aktivität ausrichten.
Unterschiedliche Bedürfnisse von Arbeitgebern
Beispielsweise möchten Arbeitgeber aus hochspezialisierten Sektoren, die mit einem kleinen Pool von Talenten aktiv sind, möglicherweise das allgemeine Engagement für die Arbeitsstelle und für das Unternehmen fördern, um die Loyalität zu erzielen, die es ihnen ermöglicht, diese Mitarbeiter zu halten. Die Studie zeigt, dass in China und Indien ein hohes Maß an allgemeinem Engagement für die Arbeitsstelle bei potenziellen Mitarbeitern gewünscht wird.
Arbeitgeber, die in Arbeitsmärkten mit einer höheren Verfügbarkeit von qualifizierten Kräften tätig sind, möchten möglicherweise das aktive Engagement für die Stelle und das Unternehmen fördern, so dass sich die Mitarbeiter motiviert fühlen, herausragende Ergebnisse zu erzielen. In Großbritannien und den Niederlanden schätzen Arbeitgeber in diesen Arbeitsmärkten ein aktives Engagement von Angestellten höher ein, so das Studienergebnis.
Professor Hope Hailey kommentiert: „Ein aktives Engagement, sprich: Proaktivität, ist aus Leistungsperspektive nützlich, während das allgemeine Engagement, also die Begeisterung für die Stelle und das Unternehmen, dazu beiträgt, eine angenehmere Umgebung zu schaffen, was möglicherweise Mitarbeiter hält und andere Vorteile mit sich bringt. Es hängt ganz davon ab, was Sie anstreben und dies hängt wiederum vom Arbeitsmarkt ab, in dem Sie tätig sind."
Was begünstigt die verschiedenen Formen von Engagement?
Angestellte, die ihre Arbeitsauslastung als hoch wahrnehmen, zeigen ein geringeres allgemeines Engagement für das Unternehmen, so das Untersuchungsergebnis. Ein Gefühl von hohem Produktionsdruck und Arbeitspensum, das den Mitarbeitern suggeriert, dass viel von ihnen verlangt wird, ist aber mit einem höheren Grad an aktivem Engagement für die Arbeitsstelle oder das Unternehmen verbunden. Mitarbeiter waren proaktiver, hatten jedoch nicht unbedingt ein positiveres Gefühl ihrer Stelle oder ihrem Unternehmen gegenüber.
Mitarbeiter, die im Leistungsmanagement-Prozess einen Sinn für Gerechtigkeit und Fairness erkennen, sind zu einem höheren allgemeinen Engagement für ihre Stelle und das Unternehmen bereit (sie sind leidenschaftlich und glücklich in ihrer Arbeit und ihrem Unternehmen). Allerdings zeigen sie kein besonders ausgeprägtes aktives Engagement auf Verhaltensebene, d. h. sie sind weniger proaktiv. Viele der von den Angestellten geschätzten Angebote (z. B. Beförderung, Schulung, Prämien) wirken sich auf allen Ebenen des Mitarbeiter-Engagements aus, außer auf das aktive Engagement für das Unternehmen.
Immer dann, wenn Mitarbeiter in die Zielsetzungen ihres Unternehmens einbezogen werden, zeigen sie ein höheres allgemeines Engagement für ihre Arbeitsstelle und das Unternehmen, was darauf schließen lässt, dass Mitarbeiter mehr Begeisterung für ihre Stelle und das Unternehmen entwickeln, wenn sie an der Festlegung ihrer eigenen Ziele beteiligt sind.
Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen (mehr Feedback, Autonomie, Schulungen, persönliche Weiterentwicklung und Aufgabenvielfalt) wirkt auf alle Dimensionen des Engagements positiv. Und auch ein höheres Maß an Ressourcen in Form von sozialer Unterstützung und Unterstützung von den direkten Vorgesetzten, Kollegen und Führungskräften, wirkt sich auf alle Formen des Mitarbeiterengagements aus.
Untersuchungsmethode
Die Forschungsmethode umfasste zwei Arten von Datenerhebung: qualitative halbstrukturierte Interviews und Fokusgruppen (einschließlich 42 Personal- und Unternehmensmanager) sowie ein Online-Fragebogen. Die in die Stichprobe aufgenommenen Mitarbeiter mussten mindestens einmal den Leistungsmanagement-Prozess durchlaufen haben und in der Lage sein, einen Online-Fragebogen in Englisch auszufüllen.
Insgesamt gingen 964 Antworten auf die 1.268 per E-Mail versandten Einladungen zur Teilnahme an der Umfrage ein. Dies entspricht einer Antwortrate von 76 Prozent. In demographischer Hinsicht umfasst die Stichprobe vor allem Fachkräfte und Personal des mittleren Managements.
Hinweise für Redakteure
‚A study of the link between Performance Management and Employee engagement in Western multinational corporations operating across India and China‘ (Studie zur Verbindung zwischen Leistungsmanagement und Mitarbeiterengagement in westlichen multinationalen Unternehmen in Indien und China) von Dr. Elaine Farndale, Tilburg University, Professor Dr. Veronica Hope Hailey, Cass Business School, Professor Dr. Clare Kelliher, Cranfield School of Management und Professor Dr. Marc van Veldhoven, Tilburg University. Hier können Sie den Bericht herunterladen:
www.shrm.org/about/foundation/research/Pages/SHRMFoundationFarndale.aspx
Pressekontakt: Dirk Hermanns - Noir sur Blanc - Tel.: +33 (0)1 41 43 72 76 / Mail: dhermanns@noirsurblanc.com
Cass Business School
Die Cass Business School, die Teil der City University London ist, bietet innovative, relevante und zukunftsorientierte Studiengänge, Training, Beratung und Forschung. Cass liegt im Zentrum eines der weltweit führenden Finanzzentren und ist die Business School der City of London.
Unsere MBA-, spezialisierten Master- und sonstigen Studienabschlüsse sind weltweit angesehen und die Hochschule betreut an die 100 Doktoranden. Cass bietet das größte Portfolio an spezialisierten Master-Programmen in Europa und unser Executive MBA hat im Ranking der Financial Times den 10. Platz erhalten. Cass hat die größten Fakultäten für Finanz- und Versicherungswissenschaften in Europa. Sie gehört zu den Top Ten der Hochschulen für Wirtschaft, Management und Finanzen in Großbritannien und 90 Prozent ihrer Forschungsergebnisse sind international signifikant. Cass ist ein Ort, an dem Studenten, Wissenschaftler, Industrieexperten, Wirtschaftsführer und politische Entscheidungsträger einander bereichern können. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cass.city.ac.uk.
DIW-Konjunkturexperten:
Nach vorübergehendem Einbruch wird die deutsche Wirtschaft schon ab Mitte 2012 wieder kräftig wachsen
5.1.2012 - Nachdem die deutsche Wirtschaft 2011 noch um kräftige drei Prozent gewachsen ist, sind die Aussichten für 2012 durch die Krise im Euroraum überschattet. Dadurch wird der Aufschwung auch in Deutschland kurzzeitig unterbrochen, erwarten die Konjunkturexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in ihrer aktuellen Prognose. Vor allem zum Jahresbeginn 2012 dürfte die deutsche Wirtschaft sogar leicht schrumpfen, für das Gesamtjahr 2012 ist nach Einschätzung des DIW Berlin nur mit einem Wachstum von 0,6 Prozent zu rechnen. „Dank des ab dem Sommer diesen Jahres einsetzenden Aufholwachstums rechnen wir für 2013 aber wieder mit einem Wachstum von 2,2 Prozent“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „Das klappt aber nur, wenn die Politik die Krise im Euroraum in den nächsten Monaten überzeugend in den Griff bekommt“, so Fichtner weiter. Dauert die Krise im Euroraum länger an, wird nach Einschätzung des DIW Berlin der Arbeitsmarkt deutlich stärker von der Konjunkturdelle betroffen werden. „Dann droht wirklich eine Negativ-Spirale aus steigender Arbeitslosigkeit und fallender Nachfrage“, warnt Fichtner. Nach Einschätzung des DIW Berlin könnte es in einem solchen Fall zu einer spürbaren Rezession in Deutschland kommen.
Die deutsche Wirtschaft kann sich ab Sommer wieder kräftig erholen „Die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft kann sich einer Abschwächung der Weltkonjunktur nicht entziehen. Vor allem unter der Krise im Euroraum werden die deutschen Exporte zu leiden haben“, sagt DIW-Deutschlandexperte Simon Junker. Aber auch die Inlandsnachfrage wird beeinträchtigt. „Die Menschen sind durch die Krise im Euroraum verunsichert und werden sich beim Konsum zurückhalten“, so Junker. Auch die Unternehmen werden ihre Investitionen in dem unsicheren Umfeld und angesichts ungünstigerer Absatzperspektiven zurückfahren. „Deshalb spricht vieles dafür, dass Deutschland für kurze Zeit in eine Rezession rutscht“, sagt Junker. Ab der Jahresmitte 2012, so die Konjunkturforscher, werden sich die deutschen Exporte und auch die Inlandsnachfrage aber wieder kräftiger entwickeln.
Die Auswirkungen der Konjunkturdelle auf den Arbeitsmarkt bleiben nach Einschätzung des DIW Berlin begrenzt. Zwar ist in der ersten Hälfte 2012 zunächst mit einem leichten Rückgang der Beschäftigung zu rechnen. „Mit vermehrter Kurzarbeit und dem Abbau der inzwischen wieder gut gefüllten Arbeitszeitkonten werden die Unternehmen den Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten aber abfedern können“, erwartet Junker. Die auflebende Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte dürfte auch der Beschäftigung helfen, so dass im Jahresdurchschnitt ein kleines Plus bei der Zahl der Erwerbstätigen zu verzeichnen ist. Die Arbeitslosenquote verharrt nach Einschätzung des DIW Berlin leicht über der Sieben-Prozent-Marke.
Weltweit sind nur geringe Wachstumsraten zu erwarten Die Weltwirtschaft dürfte zunächst deutlich geringer wachsen als in den vergangenen Jahren. „Mit knapp vier Prozent in 2012 und 2013 bleiben die Raten zwar relativ hoch. Das ist aber vor allem den weiterhin stark wachsenden Schwellenländern zu verdanken“, sagt Ferdinand Fichtner. In den Industrieländern seien vielfach nur geringe Wachstumsraten zu erwarten. „Vor allem in der ersten Jahreshälfte bleiben Produktion und Welthandel gedämpft, erst im weiteren Verlauf ist mit mehr Dynamik zu rechnen“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Ursache für die schwerfällige Konjunkturentwicklung ist vor allem die hohe Verschuldung der Staaten und Privathaushalte, die den privaten Konsum dämpft und die Spielräume für konjunkturstützende staatliche Nachfrage eng begrenzt. Vielfach ist zudem die im Zuge der Rezession stark gestiegene Arbeitslosigkeit bisher nur wenig zurückgegangen. Gleichzeitig sind in vielen Ländern die Inflationsraten relativ hoch, so dass die Kaufkraft zusätzlich durch stark steigende Preise gemindert wird und die Zentralbanken gerade in den Schwellenländern die Konjunktur durch eine weniger expansive Geldpolitik zusätzlich dämpfen.
Die Wirtschaft im Euroraum rutscht wegen der Schuldenkrise ins Minus Vor allem im Euroraum schlägt sich die aus der hohen Verschuldung resultierende Vertrauenskrise in einem schwachen Wachstum nieder. „Die Investitionstätigkeit und der Konsum im Euroraum werden deutlich zurückgehen“ sagt Ferdinand Fichtner. „Die hohe Arbeitslosigkeit und die immer noch starke Inflation schmälern die Kaufkraft, und die Unternehmen halten sich mit Investitionen erst mal zurück.“ Gleichzeitig dürfte die Auslandsnachfrage schwächer ausfallen als in den letzten beiden Jahren. „Der Euroraum muss sich auf eine Nachfrageschwäche auf breiter Front einstellen“, so Fichtner. Für dieses Jahr prognostiziert das DIW Berlin daher einen leichten Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts des Euroraums. 2013 sollte die Wirtschaftsleistung dann mit gut einem Prozent wieder etwas anziehen. „Voraussetzung für eine Erholung der Konjunktur im Euroraum im nächsten Jahr ist aber, dass die Politik die Krise in den Griff bekommt“, sagt Ferdinand Fichtner. „Falls die Schuldenkrise sich weiter verschärft und zum Beispiel Frankreich angesteckt wird, dann wird die Rezession erheblich stärker ausfallen“, so Fichtner.
Die Beschlüsse, die die EU-Staats- und Regierungschefs Mitte Dezember in Brüssel getroffen haben, leisten nach Einschätzung des DIW Berlin keinen entscheidenden Beitrag zur unmittelbaren Lösung der Schuldenkrise, könnten aber in Zukunft zu einer höheren Stabilität der Währungsunion beitragen. „Die Krise gibt der deutschen Bundesregierung Rückenwind im Bemühen um eine stärkere fiskalpolitische Koordinierung in Europa“, bewertet Fichtner die Beschlüsse positiv, warnt aber gleichzeitig vor den Gefahren einer solchen mittel- und langfristig angelegten Strategie: „Die Verunsicherung beeinträchtigt bereits jetzt die Konjunktur und auch die Geschäftsbeziehungen zwischen den Banken. Die Politik sollte den Bogen also nicht überspannen und sich mit der Reform der europäischen Institutionen zu viel Zeit lassen, sonst sind wir plötzlich wieder in einer Situation wie nach dem Lehman-Kollaps.“ - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) www.diw.de
Erfolgreiche Bilanz des Fachkräftesicherungsprojekts audit(me)
Brossardt: „Integration von Bildungsausländern in Arbeitsmarkt unaufschiebbar“
München, 04.01.2012 - 37 Ingenieure mit ausländischen Hochschulabschlüssen haben bislang an dem Fachkräftesicherungsprojekt audit(me) der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in München und Nürnberg teilgenommen. 15 Projektteilnehmer konnten innerhalb einer Betreuungszeit von drei bis sechs Monaten ausbildungsadäquat vermittelt werden.
„Wir haben die Ingenieure mit KompetenzChecks und gezielten Maßnahmen gefördert, damit sie auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Wir freuen uns, dass fünfzehn von ihnen bereits entsprechend ihrer Qualifikation arbeiten können“, zog Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm eine positive Bilanz des Projekts. audit(me) ist Teil der bayme vbm und vbw Initiative „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“. Die Projektteilnehmer sind Bildungsausländer, die im Durchschnitt 37 Jahre alt, seit sieben Jahren in Deutschland und seit drei Jahren auf der Suche nach Arbeit sind. Herkunftsländer sind unter anderem Usbekistan, Serbien, Kroatien, Tunesien, Bulgarien, China und Taiwan. Durchgeführt wird das auf zwölf Monate angelegte Modellprojekt vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt audit(me).
„Unsere Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ zeigt, dass in Bayern schon im Jahr 2015 rund 520.000 Arbeitskräfte fehlen werden. Wir müssen daher alle vorhandenen Potenziale zur Fachkräftesicherung ausschöpfen. Daher haben wir fünf Handlungsfelder definiert und sämtliche Maßnahmen gebündelt, mit denen wir dem Fachkräftemangel begegnen wollen. Die „Verbesserung von Beschäftigungschancen“ ist der erste von fünf Bausteinen unseres Konzepts“, sagt Brossardt und ergänzt: „audit(me) hat gezeigt, dass mit zielgerichteter individueller Förderung bisher nicht adäquat eingesetzte Potenziale von Ingenieuren mit ausländischen Abschlüssen besser genutzt werden können.“
Die fünf Handlungsfelder „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“: Handlungsfeld 1: Beschäftigungschancen verbessern | Handlungsfeld 2: Erwerbsbeteiligung erhöhen | Handlungsfeld 3: Arbeitszeiten verlängern | Handlungsfeld 4: Breite Bildungsoffensive | Handlungsfeld 5: Zuwanderung gezielt gestalten. Weitere Informationen sind unter www.vbw-bayern/fks abrufbar.
Veranstaltung am 20./ 21. März 2012 in München
19. Münchner Management Kolloquium (MMK) - Wachstum durch Ressourceneffizienz
Kunden – Mitarbeiter – Lieferanten
In der Industrie ist eine durchschnittliche Steigerung der Arbeitsproduktivität von 5-8% üblich. Die Ressourceneffizienz konnte jedoch nur um 2-3% gesteigert werden. Ähnlich wie die Lohnkostensteigerung werden die zunehmende Verknappung der Ressourcen und die Steigerung der Preise sowie gesetzliche Umweltauflagen einen sparsameren Umgang mit Rohstoffen erforderlich machen. Nachhaltige Lieferbeziehungen zu Kunden, Fachkräfteentwicklung, CO2-Footprint Optimierung und Green-Marketing werden die zukünftigen Erfolgsfaktoren sein.
An diesen Herausforderungen orientiert sich unser Kolloquium. Wir wollen folgenden Fragen nachgehen:
Antworten auf diese Fragen erhalten Sie auf unserem Kolloquium zum Thema:
Praxis-Referenten aus über 70 Unternehmen werden ihre Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren mit Ihnen diskutieren. Neben richtungsweisenden Fallstudien und der Möglichkeit, das eigene Netzwerk zu erweitern, erhalten Sie Zugang zu erprobten Konzepten, die Ihre Ressourceneffizienz nachhaltig verbessern.
Das von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann in die Welt gerufene Münchner Management Kolloquium findet am 20. und 21. März 2012 das 19. mal infolge statt. Der Kongress ist seit Jahren Treffpunkt für nationale und internationale Spitzenführungskräfte. Die Referenten berichten über aktuelle Trends, Herausforderungen und Lösungen aus Ihren Unternehmen. Die Teilnehmer profitieren von Diskussionen während der Vorträge und nutzen die Pausen zum Knüpfen neuer Kontakte. Informationen
vbw: Konjunkturelle Dynamik in den Schwellenländern schwächt sich leicht ab
Brossardt: „Weiter große Chancen für bayerische Exporte“
München, 04.01.2012 - Die Schwellenländer stützen die globale Konjunktur, aber auch dort verlangsamt sich die wirtschaftliche Dynamik. Die Wachstumsraten von China, Indien oder Brasilien gehen leicht zurück, die Frühindikatoren sind nach leicht unten gerichtet. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturradar Schwellenländer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hervor, der über die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in den 19 wichtigsten und größten aufstrebenden Volkswirtschaften informiert.
vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sieht dennoch keinen Anlass für Pessimismus: „Zum einen ist die konjunkturelle Beruhigung in vielen Schwellenländern wirtschaftspolitisch gewollt, um der Gefahr der Überhitzung und der Inflation entgegenzuwirken. Zum zweiten bleibt die Dynamik in den Schwellenländern trotz der Verlangsamung hoch. In den Emerging Markets Asiens dürfte das Wachstum 2012 und 2013 jeweils rund acht Prozent betragen, in Lateinamerika ist ein Plus von rund vier Prozent zu erwarten. Die Schwellenländer werden auch 2012 eine Stütze der Weltkonjunktur sein. Sie bieten auch in Zukunft große Wachstumspotenziale und Absatzmöglichkeiten für industrielle Produkte aus Bayern.“
Brossardt weist auf die Bedeutung der Schwellenländer für die bayerische Exportwirtschaft hin: „Die bayerischen Exporte in die Schwellenländer sind in letzter Zeit wesentlich stärker gestiegen als die Ausfuhren insgesamt. So legten die bayerischen Ausfuhren in die sogenannten BRIC-Staaten – also Brasilien, Russland, Indien und China – im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 um fast 31 Prozent zu. Insgesamt betrug das bayerische Exportwachstum im gleichen Zeitraum knapp 14 Prozent.“ - Das „vbw Konjunkturradar Schwellenländer“ finden Sie im Internet unter www.vbw-bayern.de
Gut fürs Einkommen, schlecht für die Lebensqualität: Viele Arbeitnehmer schöpfen ihren Urlaub nicht aus
22.12.2011 - Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwa zwölf Prozent ihres Urlaubsanspruchs nicht genutzt. Das zeigt eine Untersuchung des Arbeitsmarktökonomen Daniel Schnitzlein, die jetzt im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erschienen ist. Wer seinen Urlaub nicht voll ausschöpft, kann laut Studie zwar mit kurzfristigen Einkommenszuwächsen rechnen – aber er muss auch eine Einschränkung seiner Lebensqualität in Kauf nehmen. Weiter
Energiewende: vbw legt Studie für Netzausbau vor
München, 23.11.2011 - Die Energiewende betrifft nicht nur die Stromerzeugung. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und dem Ausbau erneuerbarer Energien ändern sich auch die Anforderungen an das deutsche Übertragungsnetz gravierend. Eine aktuelle Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kommt zu dem klaren Ergebnis: Der Netzausbau nach heutiger Planung reicht nicht aus, um die Stromversorgung insbesondere in Süddeutschland und vor allem in Bayern auch in Zukunft zu sichern. Es ist notwendig, ergänzende Hochleistungstransportleitungen als „Stromautobahnen“ oder „Overlay-Grid“ zu bauen.
„Die sichere Stromversorgung gehört für uns zu den unverrückbaren energiepolitischen Zielen. Sie ist Basis für den Hightech-Standort Bayern mit seinem hohen Industrieanteil und seinen zahlreichen energieintensiven Unternehmen. Das deutsche Stromnetz muss schnellstmöglich ausgebaut werden, und zwar quantitativ und qualitativ, langstreckig ebenso wie kurzstreckig. Die Netzstudie zeigt: Mit dem geplanten Ausbau in 380 Kilowatt allein lassen sich Kernenergieausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien vor allem in Bayern keinesfalls bewältigen. Gravierende Versorgungsprobleme und Standortnachteile wären die Folge“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Aus dem Umstieg in der Energieerzeugung ergeben sich ganz neue Anforderungen an das deutsche Stromtransportnetz. Während Strom bislang hauptsächlich über mittlere Entfernungen von 50 bis 100 Kilometern geleitet wurde, muss er künftig über sehr viel längere Strecken fließen. Nach Abschaltung der Kernkraftwerke im Süden muss vor allem der Strom aus Offshore-Windanlagen im Norden zu den Verbrauchszentren in Bayern gelangen. Aufgrund der hohen Strommengen und großen Entfernungen sind hierfür spezielle Höchstspannungsleitungen erforderlich. Die bisherigen Leitungen könnten diese Leistung nicht erbringen.
Die vbw fordert, in Ergänzung der geplanten Verteilstruktur ein Langstreckennetz mit hohen Kapazitäten aufzubauen. Dieses „Overlay-Grid“ muss aus mehreren Nord-Süd-Transportleitungen von 700 bis 800 Kilometern bestehen. Brossardt: „Die drohenden Versorgungsengpässe können mit einer solchen kombinierten Netzstruktur verhindert werden. Deshalb ist es notwendig, Planung und Genehmigung für leistungsfähige „Stromautobahnen“ schnellstmöglich anzupacken. Bayern darf den sicheren Stromanschluss keinesfalls verlieren.“ Info: www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Aktuelle Fachartikel:
9.11.2011 - Hybride Wertschöpfung: Hybride Unternehmen sind erfolgreicher als „normale“
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Hybride Unternehmen sind erfolgreicher als andere. Geht es um unternehmensrelevante Erfolgsfaktoren wie Internationalisierung, Innovationen oder F&E, so stehen die hybriden Unternehmen besser da als die restlichen. Durch die stärkere Vernetzung mit den Kundensystemen meistern sie die Herausforderungen optimaler, wenn es um die Bereiche Kommunikation, Organisation und Qualifizierung geht. Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, dass hybride Unternehmen gerade bei Innovationen überdurchschnittlich kundenorientiert sind. - Erfolgsrezept für die Industrie
bayme vbm unterstützen Unternehmen beim Gesundheitsmanagement
Brossardt: „Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein Wettbewerbsfaktor“
München, 23.12.2011 - „Die Unternehmen wissen, dass betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ein Wettbewerbsfaktor ist. Gesunde und motivierte Beschäftigte erreichen eine höhere Arbeitszufriedenheit, sind belastbarer und leistungsfähiger. Aus diesem Grund setzen die Betriebe auf ein umfassendes BGM.“ Das erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber bayme vbm, bei einer Veranstaltung der Reihe gesund(me) in München. Dort gaben zahlreiche Experten und Unternehmensvertreter Beispiele und Impulse, wie betriebliches Gesundheits-
management optimal strukturiert und demografiefest gestaltet werden kann.
„Wir befinden uns mitten in einem demografischen Wandel, der die Belegschaften in den Betrieben altern lässt: Bereits 2030 wird jede dritte Person in Deutschland älter als 60 Jahre sein. Auch daher steuern wir auf einen massiven Fachkräftemangel zu. Bereits im Jahr 2015 werden in Bayern eine halbe Million Fachkräfte fehlen“, so Brossardt. Die vbw hat daher ein ganzheitliches „Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“ mit fünf eng verzahnten Handlungsfeldern und konkreten Projekten aufgelegt. Dazu zählt auch die Unterstützung der Unternehmen bei ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement im Rahmen von gesund(me).
Das stärkere Bewusstsein von Beschäftigten und Unternehmen für den Erhalt der Gesundheit und das Engagement der Betriebe trägt Brossardt zu Folge Früchte. So ist beispielsweise die Fehlzeitenquote in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zwischen 2000 und 2010 um rund 15 Prozentpunkte gesunken. - Kontakt: www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
Bayerns Metall- und Elektroarbeitgeber schließen für das neue Ausbildungsjahr 7% mehr Ausbildungsverträge
Redakteur: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
München, Oktober 2011 - Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber rechnen für das neue Ausbildungsjahr, das am 1. September begonnen hat, mit einem Plus von 7% auf rund 13.100 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge. Für das Ausbildungsjahr 2012 wird nochmals ein Plus von 7,5% auf 14.100 Verträge erwartet. Weiter auf MM
Verbände starten Maßnahmenpaket für eine demografiefeste Personalpolitik
Brossardt: „Ältere Arbeitnehmer sind von unschätzbarem Wert“
München, 17.11.2011 - Ältere Arbeitnehmer sind von unschätzbarem Wert für den Arbeitsmarkt. „Bereits 2030 wird jeder dritte Mensch in Bayern älter als 60 Jahre sein. Gleichzeitig steuern wir auf einen massiven Fachkräftemangel zu“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, bei der Vorstellung des neuesten Fachkräftesicherungsprojekts „demografie(me) – Modellprojekt Demografiemanagement“. Das Projekt ist Teil der Initiative „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“. - „Die Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ zeigt, dass in Bayern schon im Jahr 2015 rund 520.000 Arbeitskräfte fehlen werden. Wir müssen daher alle vorhandenen Potenziale zur Fachkräftesicherung ausschöpfen. Wir haben fünf Handlungsfelder definiert, mit denen wir dem Fachkräftemangel begegnen wollen. Ein Baustein dieses Konzepts ist eine tatsächlich längere Lebensarbeitszeit“, so Brossardt.
Brossardt: „Das geht aber nicht ohne eine demografiefeste Personalpolitik. Die Unternehmen haben dies erkannt.“ Der Arbeitsmarkt für Ältere hat sich laut Brossardt spürbar verbessert: „Während im Jahr 2000 in Deutschland 2,74 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte über 55 Jahre alt waren, waren es im letzten Jahr 3,76 Millionen – das ist ein Anstieg um 37,3 Prozent. In Bayern betrug der Anstieg in dieser Zeit sogar 42,4 Prozent.“ Hieran wird deutlich, so Brossardt, dass bei den Unternehmen schon längst ein Mentalitätswandel bei der Beschäftigung älterer Mitarbeiter stattgefunden hat.
„Im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung müssen Unternehmen künftig verstärkt Maßnahmen initiieren, die die Gesundheit und Leistungsfähigkeit vor allem der älteren Mitarbeiter unterstützen. Deshalb ist der demografiecheck ein wichtiges Tool für die Unternehmen um sich Handlungsfelder bewusst zu machen, um daraufhin entsprechende demografiefeste Maßnahmen zu ergreifen“, betont Prof. Dr. Dr. phil. Birgit Spanner-Ulmer, Lehrstuhl für Arbeitswissenschaften an der Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz. - „Um die Unternehmen zu unterstützen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern, haben wir ein Maßnahmenpaket entwickelt“, so Brossardt. Das Projekt setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:
Die fünf Handlungsfelder „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“:
Handlungsfeld 1: Beschäftigungschancen verbessern
Handlungsfeld 2: Erwerbsbeteiligung erhöhen
Handlungsfeld 3: Arbeitszeiten verlängern
Handlungsfeld 4: Breite Bildungsoffensive
Handlungsfeld 5: Zuwanderung gezielt gestalten
Für jedes dieser Handlungsfelder haben bayme vbm und vbw konkrete Projekte entwickelt, die derzeit vorgestellt werden. - www.vbw-bayern.de
Bayerischer Bankenverband e. V.: Dr. Weimer erwartet für 2012 BIP-Wachstum von gut 1 Prozent
ibw - München, 11.11.2011. Dr. Theodor Weimer, Präsident des Bayerischen Bankenverbandes e. V., erwartet für das kommende Jahr eine spürbare Verlangsamung des Wachstums in Deutschland. „Für 2012 ist wohl nur noch ein BIP-Wachstum von gut einem Prozent realistisch“, sagte Weimer, der als Präsident des Verbandes heute für weitere drei Jahre bestätigt wurde. „Wichtig ist nun, dass sich der Reformstau in Europa auflöst. Unser Interesse ist groß, dass auch bei unseren europäischen Nachbarn Reformprozesse eingeleitet werden. Die positiven Wirkungen von mutigen Reformen sind nicht zuletzt an Deutschland abzulesen.“
Als Folge der Schuldenkrise sieht Weimer eine zunehmende Verschlechterung der Liquiditäts- und Refinanzierungs-Situation vieler Banken. Weimer: „Dies ist viel eher die Gefahr für einzelne Banken und das Gesamtsystem als eine unzureichende Eigenkapitalausstattung.“ Der Sitz einer Bank entscheide heute viel mehr über ihr wirtschaftliches Wohlergehen als ihr Geschäftsmodell. Weimer führte weiter aus: „Ohne Frage hat der Finanzsektor seinen Teil dazu beigetragen, dass die Staatsfinanzen vielerorts aus dem Ruder gelaufen sind. Die Bewältigung der Finanzkrise hat die Schuldenstände in vielen Ländern noch tiefer ins Defizit geführt. Aber die Basis für die Krise wurde durch unsolide Führung der öffentlichen Haushalte in den Jahren vor der Krise gelegt.“
Weimer sieht in den Beschlüssen des EU-Gipfels vom 26. Oktober einen Schritt in die richtige Richtung zur Lösung der EWU-Schuldenkrise. Allerdings fehle nach wie vor ein wirkungsvolles Mittel gegen die politische Instrumentalisierung der Europäischen Zentralbank. - Mit Blick auf die Branche warnte Weimer vor einer Überregulierung der Banken: „Gerade die Rückwirkungen auf die übrige Wirtschaft dürfen bei einer Bewertung der Bankenregulierung nicht außer acht gelassen werden. Die Fixkosten steigen durch Bankenabgabe sowie zahlreiche Berichtspflichten gegenüber den Aufsichtsbehörden. Höhere Eigenkapitalanforderungen und Fundingkosten reduzieren ebenfalls den Ertrag. Gleichzeitig müssen aber die Banken über das bisher gesehene Maß ihr Eigenkapital aufstocken.“
„Die Politik ist aufgefordert, bei großen Themen wie dem ‚Krisenmanagement und der Restrukturierung von Kreditinstituten’, den ‚Derivaten’ oder den ‚Schattenbanken’ zu internationalen Regelungen zu kommen.“ Während sich die Banken mit zahlreichen Regulierungsanforderungen konfrontiert sähen, blieben die Schattenbanken derzeit nahezu unbehelligt. „Es ist noch ein weiter Weg zu einer umfassenden globalen Finanzarchitektur“, so Weimer. -
Quelle und weitere Informationen : ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. http://www.ibw-bayern.de
vbw: Mehr Chancen für Frauen in der Arbeitswelt
Brossardt: „Mehrzahl der deutschen Betriebe steht für Familienfreundlichkeit“
Fürstenfeldbruck, 11.11.2011. „Politik und Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen, um Frauen mehr Chancen in der Arbeitswelt zu ermöglichen. Auch mit Blick auf die drohende Fachkräftelücke sind wir auf einen höheren Anteil an weiblichen Beschäftigten angewiesen. Eine staatlich verordnete Personalpolitik, etwa durch eine gesetzliche Frauenquote, ist aber der falsche Weg.“ Das erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bei der vbw Veranstaltung „Frauen in der Arbeitswelt“ in Fürstenfeldbruck.
„Die Lösung liegt in konkreten Angeboten, damit Frauen Familie und Beruf besser vereinbaren können. Hier ist der Staat in der Pflicht, Kinderbetreuungsangebote weiter auszubauen, vor allem für unter Dreijährige. Darüber hinaus brauchen wir eine gezielte Förderung von weiblichen Beschäftigten“, so Brossardt weiter.
Dem vbw Hauptgeschäftsführer zufolge bieten fast alle Unternehmen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Viele haben zudem Programme aufgesetzt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. „Die größte Schwierigkeit liegt aber darin, dass es in manchen Branchen, wie der Metall- und Elektroindustrie, einfach zu wenige weibliche Bewerber gibt. So liegt der Anteil von Ingenieurinnen im Fahrzeug- und Maschinenbau bei nur rund sechs Prozent“, bemerkte Brossardt.
Bereits im Jahr 2015 werden Brossardt zu Folge in Deutschland drei Millionen und in Bayern eine halbe Million Fachkräfte fehlen. Bundesweit werden zu diesem Zeitpunkt allein 600.000 Frauen in Arbeit mehr benötigt als heute. Die vbw hat daher ein ganzheitliches „Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“ mit fünf eng verzahnten Handlungsfeldern aufgelegt. Es sieht unter anderem vor, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen und ihnen den Wiedereinstieg nach einer Familienphase zu erleichtern. „Dazu setzen wir mit unserer Bildungsoffensive schon bei den jungen Mädchen an, um sie beispielsweise für die Welt der Technik zu interessieren“, sagte der vbw Hauptgeschäftsführer.
Brossardt: „Ältere Arbeitnehmer sind von unschätzbarem Wert “
vbw und Bundesagentur werben für bessere Einbindung Älterer in den Arbeitsmarkt
München, 24.10.2011 - Ältere Arbeitnehmer sind von unschätzbarem Wert für den Arbeitsmarkt. „Bereits 2015 wird jeder dritte Beschäftigte in Bayern älter als 60 Jahre sein. Gleichzeitig steuern wir auf einen massiven Fachkräftemangel zu. Laut unserer Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ werden schon in vier Jahren in Bayern 520.000 Fachkräfte fehlen. Wir müssen deshalb alle Potenziale ausschöpfen. Hier spielen die Älteren eine wichtige Rolle“, sagte der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, anlässlich des Kongresses „Deutschland hat Zukunft! Ältere Beschäftigte – das Potenzial der Erfahrenen.“
Der Arbeitsmarkt für Ältere hat sich laut Brossardt spürbar verbessert: „Während im Jahr 2000 in Deutschland 2,74 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte über 55 Jahre alt waren, waren es im letzten Jahr 3,76 Millionen – das ist ein Anstieg um 37,3 Prozent. In Bayern betrug der Anstieg in dieser Zeit sogar 42,4 Prozent. Besonders beeindruckend ist, dass sich die Erwerbstätigenquote der 60- bis 65-Jährigen in Deutschland von 2000 bis 2010 von 19,9 Prozent auf 38,4 Prozent verdoppelt hat.“
Brossardt sieht bei der Beschäftigung älterer Mitarbeiter einen Mentalitätswandel bei den Unternehmen. „Ältere Mitarbeiter haben in der Regel profundes Wissen und große Erfahrung. Daher setzen Unternehmen auf Ältere und betreiben eine demografiefeste Personalpolitik. Hierzu gehört, dass die Betriebe ihre Mitarbeiter stetig weiterbilden, im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements Gesundheitsschutz und Prävention am Arbeitsplatz fördern und in altersgemischten Teams die Stärken jüngerer und älterer Mitarbeiter optimal miteinander verknüpfen.“
Das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Raimund Becker, gibt zu bedenken: „Gerade in der Gruppe der Älteren finden wir sehr viele Arbeitnehmer mit sehr guter Ausbildung und vielen Zusatzqualifizierungen. Dieses Potenzial können und sollten wir nicht brach liegen lassen. Es lohnt sich in jedem Fall, sich dafür einzusetzen, dass Ältere am Arbeitsleben genauso teilhaben können wie Jüngere.“
Gleichzeitig brach Brossardt eine Lanze für die Rente mit 67: „Sie ist ein wesentlicher Baustein, um auch künftig eine ausreichende Anzahl von Fachkräften zu haben und Wertschöpfung in Deutschland zu halten. Ohne die Rente mit 67 hätten wir zudem nicht die notwendige Anzahl an Beitragszahlern, um künftige Renten zu finanzieren. Umgekehrt gilt: Ein Aussetzen der Rente mit 67, wie von den Gewerkschaften gefordert, hätte zwangsläufig eine Erhöhung der Rentenbeiträge oder des Bundeszuschusses zur Rentenkasse zur Folge. Wer ernsthaft an der Rente mit 67 rütteln will, verkennt die Realität.“ - www.vbw-bayern.de
Bayerischer Patenttag 2011 präsentiert Erfindungen zur Energiegewinnung und Mobilität
Brossardt: „Technologietransfer und Innovationskraft gezielt fördern“
München, 19.10.2011 - Auf dem dritten Bayerischen Patenttag stellen heute in München Hochschulen aus dem Freistaat technische Erfindungen aus den Bereichen erneuerbare Energien und Mobilität vor. Gezeigt werden unter anderem eine Spule zum berührungslosen Aufladen von Akkus und ein Schachtkraftwerk zur Gewinnung von Energie aus langsam fließenden Gewässern. Rund 200 Interessierte aus Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung der Bayerischen Patentallianz GmbH, der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und des VBCI – Verein der Bayerischen Chemischen Industrie e. V. ins Haus der Bayerischen Wirtschaft. Die Konferenz mit Ausstellung bietet Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen Informationen zu Schutzrechten, Innovationsmanagement sowie Finanzierungsmöglichkeiten von Erfindungen und fördert den Technologietransfer.
„Innovationen sind ein wesentlicher Antrieb für den Erfolg von Unternehmen. Betriebe sollten den Erfindergeist ihrer Mitarbeiter noch stärker nutzen und über entsprechende Anreizsysteme eine Ideenkultur etablieren“, erklärte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf der Veranstaltung. „Um Ideen dann auch in wirtschaftliche Leistungskraft verwandeln zu können, ist die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft von zentraler Bedeutung. Auch in den Hochschulen sind hier noch viele Potenziale, die sich Unternehmen zunutze machen können“, so Brossardt.
„Als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen wir Wissenschaftler und Unternehmen dabei, diese Erfindungen ökonomisch nutzbar zu machen. Die Forschungsergebnisse von 18.000 Wissenschaftlern an 28 bayerischen Universitäten und Hochschulen bieten oftmals eine hervorragende Basis für innovative Produkte von morgen“, ergänzt Peer Biskup, Geschäftsführer der Bayerischen Patentallianz GmbH.
Kontakt: www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Sehr gute konjunkturelle Lage in der bayerischen M+E-Industrie, Zenit der Dynamik aber erreicht
Brossardt: „Beschäftigungspläne so gut wie nie, wir erwarten 15.000 neue Jobs im zweiten Halbjahr“
Autor: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
München, September 2011 - Die Lage in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist sehr gut. Der Zenit der konjunkturellen Dynamik ist aber erreicht. Das ist das Ergebnis der halbjährlichen Umfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm unter ihren Mitgliedsbetrieben. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Durch die positive Entwicklung befindet sich die bayerische M+E-Industrie bereits jetzt wieder auf Vorkrisenniveau. Die Umfrage zeigt jedoch, dass der Schwung etwas nachlassen wird. Spätestens im kommenden Jahr erwarten wir eine konjunkturelle Abkühlung in der bayerischen M+E-Industrie.“ Weiter auf MM
vbw: Bayerische Exporte in Schwellenländer stark gestiegen
Brossardt: „Weiter große Chancen in den Emerging Markets“
München, 04.10.2011- Die bayerische Wirtschaft profitiert weiter in hohem Maße vom kräftigen Wachstum der sogenannten Emerging Marktes. Das geht aus dem aktuellen ‚Konjunkturradar Schwellenländer’ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. hervor, der über die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in den 19 wichtigsten und größten aufstrebenden Volkswirtschaften informiert. - vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die bayerischen Exporte in die Schwellenländer sind wesentlich stärker gestiegen als die Ausfuhren insgesamt. So legten die bayerischen Exporte in die sogenannten BRIC-Staaten – also Brasilien, Russland, Indien und China – im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem 1. Halbjahr 2010 um fast 35 Prozent zu. Insgesamt betrug das bayerische Exportwachstum knapp 16 Prozent.“ - Brossardt wies darauf hin, dass die Schwellenländer aktuell in der von großen konjunkturellen Unsicherheiten geprägten Lage stabilisierend auf die Weltkonjunktur wirken. So sagt der Internationale Währungsfonds für die Schwellenländer in diesem und im nächsten Jahr ein Wachstum von 6,4 Prozent bzw. 6,1 Prozent voraus, während er für die Industriestaaten lediglich Werte von - 1,9 Prozent beziehungsweise 1,6 Prozent prognostiziert. Brossardt: „Die aufstrebenden Volkswirtschaften bieten auch in Zukunft enorme Wachstumspotenziale und Absatzmöglichkeiten für industrielle Produkte aus Bayern.“ - Den „Konjunkturradar Schwellenländer“ finden Sie im Internet unter www.vbw-bayern.de
Arbeitgebermarke - Employer Branding
Mangelware Mitarbeiter: Woher nehmen und nicht stehlen?
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
In einigen Jahren treten die geburtenstärksten Jahrgänge ins Rentenalter ein; der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter hat allerdings schon jetzt begonnen. Unternehmen Employer Branding – die Arbeitgebermarke – heißt in diesem Zusammenhang das „Zauberwort“. Weiter auf MediaTreff.de
OECD-Bericht: Deutschland fast Schlusslicht bei der Akademikerquote
Brossardt: „Bildung muss besser finanziert werden, sonst verspielen wir die Zukunft unseres Landes“
München, 13.09.2011 - „Gerade in einer Volkswirtschaft wie der deutschen, deren Wachstum vorwiegend auf technischem Fortschritt basiert, sind die aktuellen Ergebnisse des OECD-Berichts alarmierend“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Der Anteil der Hochqualifizierten ist in Deutschland seit fünf Jahrzehnten kaum gewachsen. Wie aus dem heute veröffentlichten Bericht „Bildung auf einen Blick“ der OECD hervorgeht, erwarb in Deutschland vor 50 Jahren jeder fünfte junge Erwachsene eine Hochschulzugangsberechtigung oder einen Meisterbrief. Heute ist es gerade mal jeder vierte. Im Vergleich von 27 OECD-Staaten liegt Deutschland beim Anteil der Hochschulabsolventen mit 29 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt von 39 Prozent. Damit belegt Deutschland Platz 23.
Brossardt: „In der bayerischen Wirtschaft besteht bereits heute ein gravierender Fachkräftemangel. In vier Jahren werden in Bayern rund eine halbe Million Fachkräfte fehlen. Davon 130.000 Akademiker. Wenn wir jetzt im Bildungsbereich nicht gravierend gegensteuern, wird die Bildungsmisere langfristig gravierende Folgen auf die wirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Entwicklung haben.“
Der OECD-Bericht belegt, dass gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) die Investitionen in Bildung in Deutschland in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind – 1995 wurden 5,1 Prozent des BIP für Bildungseinrichtungen ausgegeben, 2008 waren es nur noch 4,8 Prozent. Deutlich wird dies im Grundschulbereich: Nur 5.900 US-Dollar investiert Deutschland im Vergleich zum OECD-Mittel von 7.200 US-Dollar. „Das deutsche Bildungssystem muss besser finanziert werden. Wir müssen mehr Geld für Ausbildung in die Hand nehmen, wenn wir weitere Reformanstrengungen im Bildungssystem umsetzen wollen. Die frühe Förderung von Kindern steht dabei an vorderster Stelle. Hier wird die Basis für einen erfolgreichen Bildungsweg gelegt“, fordert der vbw Hauptgeschäftsführer.
Im schulischen Bereich fordert die vbw deshalb seit langem bessere individuelle Förderung: Aus Sicht der vbw muss im Unterricht auf Schwächen und Begabungen jedes einzelnen Schülers eingegangen werden – kein Talent darf verloren gehen. Die Flexibilisierung der
Einschulung: Die vbw fordert jahrgangsgemischte Eingangsstufen von der Klasse 1 und 2. Sie berücksichtigen das unterschiedliche Lerntempo der Schüler. Rascher Ausbau der rhythmisierten Ganztagsbetreuung: Aus Sicht der vbw muss der starre 45-Minuten Lernrhythmus zugunsten eines schülerorientierten Rhythmuses aufgehoben werden. Übungs- und Vertiefungseinheiten und Phasen der Entspannung müssen flexibler gestaltet werden. Die Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen: muss vorangetrieben werden. Aus Sicht der vbw leistet die Eigenverantwortung der Schulen einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Bildungsqualität. / www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
XING Branchen-Check: Wo geht es am schnellsten an die Spitze?
Medien und Tourismus sind top
Hamburg, 7. September 2011 – Wer in der Medien- und Tourismusbranche arbeitet, erklimmt am schnellsten die Karriereleiter. Dies ergibt eine Analyse des beruflichen-Netzwerks XING. Im Schnitt verweilen Berufstätige dort 2,1 Jahre bzw. 25 Monate auf einer Position, bevor sie den Sprung auf das nächste Hierarchielevel schaffen. Ein zügiges Tempo auf dem persönlichen Karriereweg legen mit durchschnittlich 2,2 Jahren auch Vertreter der Luft- und Raumfahrt und des Handels an den Tag, dicht gefolgt von IT- und Telekommunikation und der Automobilbranche (2,3 Jahre).
XING, das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum, analysierte für den Branchen-Check mehr als 4 Mio. deutsche Mitgliederprofile, die - ähnlich einem Lebenslauf - Aufschluss geben über die beruflichen Stationen der bei XING angemeldeten Fach- und Führungskräfte, Geschäftsleute und Berufstätigen. Dazu gehört auch die Verweildauer auf einer Position.
Die wichtigsten Branchen und die durchschnittliche Dauer bis zum nächsten Karrieresprung:
1. Medienbranche: 2,1 Jahre
2. Freizeit & Tourismus: 2,1 Jahre
3. Luft- und Raumfahrt: 2,2 Jahre
4. Handel: 2,2 Jahre
5. IT und Telekommunikation: 2,3 Jahre
6. Automobilindustrie: 2,3 Jahre
7. Maschinenbau: 2,4 Jahre
8. Chemieindustrie: 2,5 Jahre
9. Energiewirtschaft: 2,5 Jahre
10. Bergbau & Metalle: 2,8 Jahre
Studie: Junge und gut Ausgebildete kehren Deutschland den Rücken
Brossardt: „Deutschland kann auf dieses Fachkräftepotenzial nicht verzichten“
München, 02.09. 2011 - Zahlreiche qualifizierte Deutsche verlassen Deutschland für eine begrenzte Zeit oder dauerhaft. – Tendenz steigend. Vor allem junge und gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte kehren Deutschland den Rücken. Das ist das Ergebnis der Studie „Fachkräftesicherung in Bayern – Migration und Binnenwanderung als Chance“, die die Prognos AG im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erstellt hat. So wurden im Jahr 2009 rund 155.000 Fortzüge von Deutschen registriert. Der Großteil der Auswanderer ist zwischen 25 und 50 Jahre und damit im erwerbsfähigen Alter. Im Jahr 2009 lag ihr Anteil an allen fortgezogenen Deutschen bei rund 53 Prozent. Die Auswanderer zieht es neben den Ländern der Europäischen Union, vor allem in die Schweiz und die USA.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw: „Wir können es uns nicht leisten, Jahr für Jahr junge und gut ausgebildete Fachkräfte zu verlieren. Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass in Bayern laut vbw Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ bis 2015 rund eine halbe Million Fachkräfte fehlen werden.“ Der Anteil der Hochqualifizierten unter den Auswanderern steigt. So handelt es sich bei 62 Prozent zum Beispiel in der Schweiz erwerbstätigen Deutschen um Personen mit Hochschulabschluss und auch das Qualifikationsniveau der Deutschen in der der EU und den USA liegt deutlich über dem heimischen Niveau.
Brossardt: „Als Beitrag zur Fachkräftesicherung müssen wir die jungen Fachkräfte von der Abwanderung abhalten und Ausgewanderte zurückgewinnen. Wir müssen die Rahmenbedingungen verbessern und mit den im internationalen Vergleich hohen Einkommenschancen in der deutschen Wirtschaft werben. Bei der Vermarktung unserer Standortvorteile müssen wir uns neben der Gewinnung ausländischer Fachkräfte auf das Zurückgewinnen im Ausland lebender Deutscher fokussieren.“ Die Studie belegt, dass die Rückkehrbereitschaft insbesondere unter den akademisch ausgebildeten Auswanderern besonders ausgeprägt ist. - Die Studie und das Positionspapier zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link herunterladen: www.vbw-bayern.de/fks - Portal: - www.vbw-bayern.de
Studie: Qualifikationsniveau von Migranten zu niedrig
Brossardt: „Potenzial von rund 260.000 zusätzlichen Arbeitskräften mit gezielter Förderung nutzen“
München, 23.08.2011 - Die Migranten in Bayern weisen ein deutlich niedrigeres Qualifikationsniveau als die einheimische Bevölkerung auf. Auch ihre Erwerbsbeteiligung ist unterdurchschnittlich. Das ist das Ergebnis der Studie „Fachkräftesicherung in Bayern – Migration und Binnenwanderung als Chance“, die die Prognos AG im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. erstellt hat.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw: „In Bayern leben rund 2,4 Millionen Personen mit Migrationshintergrund. Dies sind etwa 19 Prozent der Gesamtbevölkerung, also jeder Fünfte. Obwohl die in Bayern lebenden Migranten im bundesweiten Vergleich besser in den Arbeitsmarkt integriert sind, könnte durch gezielte Qualifikation ein zusätzliches Potenzial von rund 260.000 Arbeitskräften gewonnen werden. Dazu muss es gelingen, das Qualifikationsniveau vollständig an das Niveau der einheimischen Bevölkerung anzugleichen.“
Die Studie zeigt durch einen Vergleich des Qualifikationsniveaus der einheimischen Bevölkerung mit dem der Personen mit Migrationshintergrund, dass der Anteil der Personen ohne beruflichen Abschluss unter den Personen mit Migrationshintergrund über alle Altersgruppen hinweg höher ausfällt. In den jüngeren Altersgruppen können im Durchschnitt mehr als 40 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund keinen beruflichen Abschluss vorweisen. Bei der einheimischen Bevölkerung sind es im Durchschnitt über alle Altersgruppen verteilt lediglich 16 Prozent.
Brossardt: „Vor dem Hintergrund, dass in Bayern bereits 2015 eine halben Million Fachkräfte fehlen, können wir es uns schlichtweg nicht leisten, dass dieses Arbeitskräftepotenzial brachliegt. Es muss gelingen, das Qualifikationsniveau der Personen mit Migrationshintergrund vollständig auf das der einheimischen Bevölkerung anzuheben. Gleichzeitig muss der Anteil an Personen ohne beruflichen Abschluss reduziert werden. Wir brauchen daher gezielte Weiterbildungs- und passgenaue Unterstützungsmaßnahmen, um sie noch besser zu integrieren.“ - Die Studie und das Positionspapier zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link herunterladen: www.vbw-bayern.de/fks
DIW-Studie zeigt: Deutsche Großunternehmen forschen ift intensiver als die internationale Konkurrenz!
Aber: Nicht die Forschungsintensität der Unternehmen, sondern ihr niedriger Anteil in besonders forschungs- und wissensintensiven Sektoren ist das Problem!
Wenn es um die Forschungsintensität geht, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich meist nicht gut ab. Das, so stellten Forscherinnen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) jetzt fest, liegt jedoch nicht an der niedrigen Aktivität der deutschen Unternehmen, sondern an der Branchenstruktur: In den besonders forschungs- und entwicklungsintensiven Industrien wie etwa dem Pharmasektor, der Rundfunk- und Nachrichtentechnik, der Produktion von Datenverarbeitungsgeräten sowie den wissensintensiven Dienstleistungen sind die deutschen Firmen sehr viel schlechterer vertreten als die internationale Konkurrenz. Vergleicht man hingegen die FuE-Intensitäten Branche für Branche, stehen die deutschen Unternehmen oft besser da als die Wettbewerber aus den USA, Japan und Europa, so das überraschende Ergebnis der Studie. Weiter zur PR & Bericht zu Forschen deutsche Großunternehmen zu wenig? Heike Belitz und Vaishali Zambre in: Wochenbericht 32/2011
Unterschleißheim, 09.08.2011 - Die Microsoft Dynamics® AX ist die neue Generation von ERP-Lösungen für Mittelstand und Großunternehmen von Microsoft. Verfügbar ist die Business Software ab sofort in Deutschland und 24 weiteren Ländern und 23 Sprachen. In den kommenden Monaten wird sie auch in weiteren Ländern veröffentlicht.
Fokus der Entwicklung von Microsoft Dynamics® AX 2012 war, den spezifischen Anforderungen unterschiedlichster Branchen – von der Fertigungsindustrie über den Groß- und Einzelhandel bis zum Dienstleistungsgewerbe – gerecht zu werden. Hohe Leistungsstärke durch umfassende Funktionen, Agilität für sich ändernde Geschäfts- und Marktanforderungen sowie Einfachheit im gesamten Software-Nutzungszyklus konnten in Einklang gebracht werden. Weiter
Studie: Ausbau erneuerbarer Energien kostet 335 Milliarden Euro
Brossardt: „Gefahr für Industriestrompreise“
München, 26.07.2011 - Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland wird bis 2030 Kosten in Höhe von 335 Milliarden Euro verursachen. Das hat ein Gutachten im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergeben. Die Berechnungen basieren auf dem Ziel der Bundesregierung, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2020 auf 35 Prozent und bis 2030 auf 50 Prozent auszubauen, sowie auf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Juli 2011, in dem die Förderung für verschiedene Energiearten festgelegt ist. Das von der Technischen Universität Berlin erstellte Gutachten wurde heute im Rahmen des vbw Kongresses „Deutschland in der Energiewende“ in München vorgestellt.
vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kritisiert: „Wie die durch das neue EEG bedingten Kosten bewältigt werden sollen, ist noch völlig unklar. Die zu erwartenden Preissteigerungen werden die Wirtschaft in unserem Lande schwer belasten. Wir setzen darauf, dass die Bundes- und die Bayerische Staatsregierung die notwendigen gesetzlichen Änderungen auf den Weg bringen, damit unsere Betriebe nicht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Es darf keine Gefährdung unseres Industriestandorts durch die Energiewende geben.“
Die derzeitige EEG-Umlage in Höhe von 3,5 Cent pro Kilowattstunde könnte laut Gutachten durch die kalkulierten Mehrkosten bis 2025 auf sechs Cent pro Kilowattstunde steigen. „Die Industriestrompreise in Deutschland zählen bereits jetzt europaweit schon zu den höchsten. Weitere Preissteigerungen gefährden Unternehmen und Arbeitsplätze. Vielmehr muss die EEG-Umlage für die gewerbliche Wirtschaft auf zwei Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden“, fordert Brossardt.
Zudem greift die Ausnahmeregelung für energieintensive Betriebe zu kurz. Sie gilt erst ab einem Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung von 14 Prozent. Brossardt: „Nach der Untersuchung der TU Berlin erhöht sich zwar die Anzahl der befreiten Unternehmen von derzeit zirka 600 auf 1.500. Das sind bei 44.000 deutschen Industrieunternehmen viel zu wenig. Nach Einschätzung der vbw liegt der Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung in den meisten Industriebetrieben zwischen fünf und zehn Prozent. „Um unsere industrielle Basis nicht zu schwächen, brauchen wir eine stufenweise Entlastung ab einem Stromkostenanteil von fünf Prozent an der betrieblichen Wertschöpfung. Leider hat der Bundestag einen von der Bayerischen Staatsregierung initiierten Antrag des Bundesrates abgelehnt. Wir setzen darauf, dass die Staatsregierung das Thema weiter verfolgt“, so Brossardt. - www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
SOCIAL NETWORKS KOSTEN UNTERNEHMEN MILLIONEN
Juli 2011 - Was Sie schon immer wussten, aber nicht zu glauben wagten: Social Networks halten Sie von der Arbeit ab. Das hat eine Studie des US-Marktforschungs-unternehmens United Sampler im Auftrag des Social-Mailing-Providers harmon.ie ergeben. Social Networks machen demnach mittlerweile 60 Prozent der Arbeitsunterbrechungen aus. 45 Prozent der Befragten könnten so nur 15 Minuten lang ungestört arbeiten. So gingen pro Tag eine Stunde verloren. In... Mehr - und - Zur Studie / Facebook ist ein Arbeitszeitkiller
Studie: Große Chancen durch bessere Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt und durch Zuwanderung
Brossardt: „Potenzial von einer viertel Million Personen zur Fachkräftesicherung“
München, 22.07.2011. - Bereits 2015 wird nach Erkenntnissen der vbw in Bayern eine halbe Million Fachkräfte fehlen, 2030 wird es über eine Million sein. Der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, plädiert daher dafür, alle Chancen zu nutzen, um zusätzliches Arbeitskräftepotenzial zu erschließen. „Die größten Beiträge können hierzu die Integration von Personen mit Migrationshintergrund, die Rückgewinnung im Ausland lebender Deutscher, die Binnenwanderung und ein geregelter Zuzug von Ausländern leisten. Eine umfassende Integration der derzeit in Bayern lebenden Personen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt kann die Fachkräftelücke um 250.000 Arbeitskräfte reduzieren“, sagte Brossardt bei der Vorstellung der Studie „Migration und Binnenwanderung als Chance“, die die Prognos AG im Auftrag der vbw erstellt hat.
Die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt ist laut Studie in Bayern schon heute besser gelungen als in anderen deutschen Ländern. Brossardt: „In allen Altersklassen liegt die Erwerbsbeteiligung von Migranten in Bayern deutlich höher als im Bundesdurchschnitt: bei den 45- bis 54-Jährigen beispielsweise in Bayern bei fast 90 Prozent, bundesweit nur bei gut 70 Prozent.“ Dennoch zeigt die Studie, dass Migranten auch in Bayern ein niedrigeres Qualifikationsniveau und eine niedrigere Erwerbsbeteiligung als die einheimische Bevölkerung aufweisen. „Um dies zu ändern, brauchen wir ein Maßnahmenpaket aus Sprachvermittlung, Nachqualifizierung und der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse“, so Brossardt. Mit der Stärkung der Rückkehr von im Ausland lebenden Deutschen können weitere 250.000 Personen für den deutschen Arbeitsmarkt gewonnen werden. „Allein in der EU, der Schweiz und den USA leben 1,3 Millionen meist hochqualifizierte Deutsche im erwerbsfähigen Alter. Wir müssen deren Rückkehrbereitschaft durch eine verstärkte Vermarktung von Standortvorteilen unseres Landes fördern“, erklärte Brossardt.
Auch die Binnenwanderung spielt nach Brossardts Worten eine wichtige Rolle. „Insgesamt ist Bayern sehr attraktiv. Unsere Studie zeigt, dass Bayern seit Anfang der 90er Jahre ein Binnenwanderungsplus von 600.000 Personen erzielt hat. Im Bereich der Hochschulabsolventen besteht ein positiver Saldo in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, was der Struktur des bayerischen Arbeitsmarktes besonders zu gute kommt“, sagte Brossardt. Schließlich bedarf es auch eines gezielten Zuzugs von Fachkräften aus dem Ausland. Brossardt: „Dazu ist eine neue Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte nötig. Hierzu ist ein Mentalitätswechsel in der Gesellschaft und eine deutliche Vereinfachung des Zuwanderungsrechtes nötig.“ - Studie und Positionspapier zu dem Thema können heruntergeladen werden: - www.vbw-bayern.de/fks
Google: Social Search in 19 weiteren Sprachen gestartet: - Google weitet seine soziale Suche aus. Der Suchdienst findet Freunde auch auf Twitter und Facebook. Weiter
vbw fordert weitere Stärkung der Industrie
Brossardt: „Nur so kann die internationale Erfolgsgeschichte der bayerischen Wirtschaft fortgeschrieben werden“
München 18.07.2011 - Was muss geschehen, damit die deutsche und die bayerische Wirtschaft ihre aktuelle Stärke in einer globalisierten Welt auch in Zukunft beibehält? Diese Frage stand im Mittelpunkt des heutigen Kongresses „Ökonomische und politische Aspekte der Globalisierung“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in München. „Genauso, wie wir heute die Rendite vergangener Weichenstellungen einfahren, müssen wir heute wieder die richtigen Entscheidungen treffen, um auch morgen von der Entwicklung auf den Weltmärkten zu profitieren“, erläuterte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Zielrichtung. Er verwies auf gravierende Veränderungsprozesse: „Die Weltmärkte entwickeln künftig noch mehr Schnelligkeit, die Unternehmen müssen in immer kürzeren Abständen auf sich rasch ändernde Marktbedingungen reagieren. Auch sehen sich die Betriebe einer stark wachsenden Anzahl von Wettbewerbern, insbesondere aus den Schwellenländern, gegenüber.“
Laut Brossardt besteht die richtige Antwort auf diese Herausforderungen darin, weiterhin konsequent auf Innovationen sowie auf einen starken Export und damit auf eine starke Industrie im Freistaat zu setzen. „Die Industrie steht für 85 Prozent aller Exporte Bayerns. Sie ist das Herz der bayerischen Wirtschaft und gleichzeitig ihr internationales Gesicht. Wenn wir die internationale Erfolgsgeschichte Bayerns fortschreiben wollen, müssen wir daher den Industriestandort Bayern konsequent weiter stärken.“
Die vbw präsentierte ein Positionspapier mit dem Titel „Wachstumsmotor Industrie“. Darin sind insgesamt zwölf Aufgaben definiert, die erfüllt sein müssen, um den Industriestandort Deutschland dauerhaft wettbewerbsfähig zu halten. So fordert die vbw unter anderem Verlässlichkeit bei den Arbeitskosten, mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt, eine sichere, bezahlbare Energie- und Rohstoffversorgung sowie die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Auch plädiert die vbw für eine Außenwirtschaftspolitik, die sich an den geografischen Veränderungen, beispielsweise im arabischen Raum, orientiert und die Interessen der Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte und hinsichtlich der sicheren Rohstoffversorgung politisch flankiert. - Die Broschüre „Wachstumsmotor Industrie“ finden Sie unter www.vbw-bayern.de
Bayerische M+E-Industrie: Bewerberportal für mitteleuropäische Fachkräfte wird gut angenommen
Brossardt: „Bereits 3.800 Bewerberprofile in Datenbank“
München, 29.06.2011. „Unsere Erwartungen haben sich bisher mehr als erfüllt“. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, zieht ein positives Zwischenfazit über die bisherige Entwicklung des Projekts „career international(me), dem Bewerberportal von bayme vbm für Ingenieure, Techniker und Fachkräfte aus den mitteleuropäischen Ländern.
Das Internet-Portal richtet sich an mitteleuropäische Fachkräfte, die die seit Mai 2011 geltende vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit nutzen und in Bayern arbeiten wollen. Dadurch wird für die bayerischen Metall- und Elektrounternehmen neues Fachkräftepotenzial erschlossen und den interessierten Bewerbern eine Chance auf eine internationale Karriere eröffnet.
Brossardt: „Derzeit stehen insgesamt bereits mehr als 3.800 Bewerbungsprofile dieser Fachkräfte in der Datenbank – obwohl wir in den Ländern nur sehr verhalten Werbung betrieben haben. Zurzeit beteiligen sich an dem Projekt 44 bayerische Firmen. Über das Portal werden aktuell 229 offene Stellen angeboten. Hier erwarten wir in den nächsten Wochen noch deutliche Steigerungen und erste Einstellungen von mitteleuropäischen Fachkräften in bayerischen M+E-Unternehmen.“
Brossardt machte deutlich, dass die Verbände bayme vbm mit dem Bewerberportal nur einen kleinen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten können: Bis 2015 werden allein in Bayern über eine halbe Million Fachkräfte fehlen. Insgesamt sehen wir fünf Handlungsfelder, auf denen wir zusammen mit den politisch Verantwortlichen aktiv werden müssen. Wir müssen durch bessere Qualifizierung und schnellere Vermittlung die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen verbessern. Die Erwerbsbeteiligung insgesamt muss erhöht werden, vor allem die der Frauen. Außerdem muss die Wochen- und die Lebensarbeitszeit verlängert und eine breit angelegte Bildungsoffensive gestartet werden. Und schließlich müssen wir eine gezielte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland weiter erleichtern.“ - www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
Großer Bedarf an weiblichen Führungskräften: Jedes zweite M+E-Unternehmen setzt sich aktiv für Frauenförderung ein!
München, 05.06.2011. „Die Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie suchen weibliche Führungskräfte. Der Bedarf ist groß“, erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm anlässlich einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben. „Drei Viertel der befragten Unternehmen berichten aber über Schwierigkeiten, weibliche Mitarbeiter für Führungsaufgaben zu gewinnen. Laut Umfrage gibt es nicht genügend weibliche Bewerber“, so Brossardt weiter. „Vielfach stehen Frauen für den Beruf auch nicht zur Verfügung, weil sie Familie und Beruf nicht im gewünschten Maß vereinbaren können.“
Über 200 Mitgliedsbetriebe mit rund 350.000 Beschäftigten haben an der Umfrage teilgenommen. Demnach sind zehn Prozent der Führungskräfte in der bayerischen M+E-Industrie Frauen. In den ersten drei Führungsebenen beträgt der Frauenanteil acht bis neun Prozent. In der vierten und fünften Ebene liegt er bei 12 bis 13 Prozent. Insgesamt sind 24,2 Prozent der Gesamtbelegschaft Frauen. Brossardt: „Die Firmen wollen und brauchen mehr Frauen in der Arbeitswelt. Der weibliche Nachwuchs in den technischen Berufen reicht noch nicht aus, um den großen Bedarf zu decken.“ Laut Umfrage setzt sich jedes zweite Unternehmen aktiv für Frauenförderung ein. An erster Stelle steht dabei eine familienfreundliche Personalpolitik. Außerdem werden gezielt weibliche Bewerberinnen eingestellt.
Brossardt betont: „Bessere Rahmenbedingungen für Frauen können aber nur in einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung gelingen. Die Firmen ihrerseits werden auch weiterhin nach Kräften alles tun, um für weibliche Mitarbeiterinnen attraktiv zu sein. Wir brauchen zweitens konkrete Angebote, damit weibliche Fachkräfte Familie und Beruf besser vereinbaren können. Und drittens ist ein Mentalitätswandel nötig: Ich wünsche mir, dass sich junge Frauen mehr als heute für technische Berufe interessieren. Der Anteil der Ingenieurinnen im Fahrzeug- und Maschinenbau beispielsweise liegt deutschlandweit lediglich bei sechs Prozent. An einer höheren Beteiligung von Frauen im MINT-Bereich führt langfristig kein Weg vorbei.“ - Kontakt: www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
Jobsuche via SOCIAL MEDIA - Die DOs und DON’Ts
Karriere-Expertin Sophie de Lorenzo von der International University of Monaco gibt wertvolle Tipps rund um die Selbstvermarktung im Internet
31.5. 2011. Soziale Netzwerke gewinnen auch für die Arbeitsplatzsuche zunehmend an Bedeutung. Online-Medien wie Linkedin, Xing, Smallworld, Twitter, Facebook, Youtube und diverse Blogs haben neben dem Privatleben auch die Geschäftswelt verändert und in Bezug auf die Strategie der Stellenrecherche entscheidende neue Möglichkeiten mit sich gebracht.
Der enorme Zuwachs privater und berufsbezogener Netzwerke macht ein klares „Personal Branding“ erforderlich. Doch wie sieht ein derartiges Personal Branding aus und wie können jene Netzwerke wirklich sinnvoll genutzt werden?
Einer kürzlich von Harris Interactive veröffentlichten Studie zufolge nutzen 45% der Arbeitgeber Social Media bei der Suche nach potentiellen Arbeitnehmern. 35% der Arbeitgeber haben sich auch schon einmal aufgrund von in sozialen Netzwerken aufgespürten Informationen gegen einen Kandidaten entschieden. Der gewinnbringende Einsatz von sozialen Netzwerken für die Stellensuche verlangt somit zum einen die Entwicklung einer Online-Strategie, und zum anderen die Beachtung elementarer, aber äußerst wichtiger Regeln:
Jobsuchende sollten ihr Profil als Produkt für den Jobmarkt verstehen und genaue Kenntnis über das Zielobjekt (Unternehmen, Position) besitzen. Traditionell sind die Rollen von Arbeitgeber und potentiellem Kandidaten klar definiert: Der Kandidat sucht interessante Berufsmöglichkeiten und offene Stellen und passt seine ‚Selbstvermarktungsstrategie‘ mittels Lebenslauf, Motivationsschreiben und Referenzen an die Bedürfnisse des Arbeitsgebers an. Soziale Netzwerke hingegen bauen auf dem Gemeinschaftsprinzip auf, so dass jeder potentiell sowohl Arbeitgeber, Kandidat, Anbieter oder auch Kunde ist.
Es geht nicht nur darum, Fähigkeiten darzulegen, sondern vielmehr darum, sie auf interessante Weise zu kommunizieren:
Es geht nicht lediglich darum, Bewerbungen zu versenden, sondern, sich als Experte eines bestimmten Gebiets zu positionieren:
Es geht darum, einen Personalchef über sich und seine Fähigkeiten zu informieren und auffindbar zu sein:
Ungeordnete und unklare Mitteilungen verwischen die Identität einer Marke. Im Social Media Bereich ist der Aufbau einer Marke deshalb erschwert, da diese Netzwerke von Spontaneität und schnellen kurzen Antworten leben und jede schriftliche Kommunikation bleibend ist.
In berufsorientierten Netzwerken und Diskussionsgruppen ist es ratsam, sich als „freundlicher Experte“ zu präsentieren, der Inhalte liefert und qualifizierte Antworten gibt. Vorsicht mit starker Kritik. Antworten sollten sich auf Fakten und nicht auf Gefühle stützen. In einem zweiten Schritt können Interessenten zu einem Offline-Gespräch eingeladen werden.
Auf Facebook oder in anderen privaten Netzwerken hingegen ist es erlaubt, spontaner zu sein, klare Meinungen zu vertreten und auch über Gefühle zu reden.
Diverse Studien haben ergeben, dass 80% aller Jobs über Netzwerke vergeben werden - sowohl vor als auch nach dem Aufkommen des Web 2.0. Soziale Netzwerke erhöhen Geschwindigkeit und Zugangsmöglichkeiten. Professionelle E-Networking-Plattformen wie Linkedin oder Xing bieten hervorragende Möglichkeiten, Netzwerke zu erweitern und sich über neue Jobmöglichkeiten zu informieren.
Die Qualität des Netzwerkes ist wichtig, jedoch auch die Quantität ist von fundamentalem Wert in sozialen Netzwerken.
Eine Social-Media-Strategie zu besitzen, ist für international orientierte Jobsuchende enorm wichtig, es sollte aber trotzdem nicht gänzlich auf die bewährten traditionellen Angebote wie Ausschreibungen oder Jobmessen verzichtet werden.
Autorin: - Sophie de Lorenzo, Direktorin des Office of Career Services & Corporate Relations an der International University of Monaco, arbeitete mehrere Jahre als Personalvermittlerin bei Korn Ferry International, einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Executive Search und Coaching. Sophie de Lorenzo hat einen Master in Wirtschaft und Finanzen (Sciences-Po Paris) und einen Master in Arbeitspsychologie und Personalentwicklung.
Neu: Länderrisiken 2011 - das aktuelle Handbuch
23.5.2011 - Herausgegeben von Coface Deutschland in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut ist das Handbuch Länderrisiken 2011 - erschienen. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe stehen die Schuldenkrise im Euro-Raum sowie die Ereignisse in Japan und Nordafrika.
Über eine Besprechung würden wir uns freuen. Bitte geben Sie dabei auch den Preis der Publikation (98 Euro inkl. MwSt.) sowie die Bezugsquelle an (F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, Mainzer Landstraße 199, 60326 Frankfurt am Main). Weitere Informationen zum Handbuch finden Sie im Internet unter www.laenderdienste.de
Wie Sie Ihr Gehalt erhöhen: Sieben Tipps!
Ihren Chef interessiert nur eines: Warum muss ich diesem Angestellten unbedingt mehr bezahlen? Auf diese und andere Fragen sollten Sie eine Antwort parat haben, wenn es in die Gehaltsverhandlungen geht. Denn Umfragen haben ergeben, dass viele Angestellte zwar ein höheres Gehalt wollen, die Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Chef aber auf die leichte Schulter nehmen. Wir haben sieben Tipps zusammengestellt, mit denen Ihre Chancen beim Boss steigen dürften.Weiter
Das 18. Münchner Management Kolloquium zum Thema "Globale Industrialisierung: Wie bleibt der Standort Deutschland wettbewerbsfähig?"
17.5.2011 - Der Kogress
war wieder ein großer Erfolg, so Prof. Dr. Horst Wildemann. Der Tagungsband zur Veranstaltung ist ab sofort über unseren Verlag erhältlich und beinhaltet die Beiträge der Referenten des 18. Münchner Management Kolloquiums. Zentrale Aussagen und Statements der Teilnehmer finden Sie hier!
Entspannt und effizient - das Geheimnis der Deutschen liegt in ihrem strikten Management
Paris, Mai 2011. In einem soeben in der französischen Les Echos erschienenen Artikel geht Nicolas Mottis, Professor für Business Education an der renommierten französischen ESSEC Business School, der Frage nach, worin der allerorts diskutierte Aufschwung in Deutschland begründet ist. In den aktuellen öffentlichen Diskussionen über die ausgezeichneten und nachahmenswerten Leistungen der Deutschen bleibt nach Meinung des Autoren ein Parameter weitestgehend unberücksichtigt: das Management.
So berufen sich die lobenden Artikel vorwiegend auf die Steuerreform, auf die Umstrukturierung sozialer Sicherheitssysteme oder auf Deutschlands gute Positionierung in vielen technologischen Sektoren. Das starke Wachstum im Jahr 2010 begründet sich zudem auch in der gewaltigen Talsohle, die 2009 vorausgegangen war. Doch neben makroökonomischen Dimensionen ist es zur Ergründung einer kollektiven Leistung unerlässlich, auch die Mikro-Ebene zu berücksichtigen, so Prof. Mottis.
Französische Führungskräfte, die in oder mit deutschen Unternehmen arbeiten, konnten es bereits beobachten: Deutsche arbeiten nicht zwingend mehr und sind oftmals sogar viel entspannter als Franzosen. Und letztlich haben sie immer sehr gute Arbeitsresultate vorzuweisen. In den Kursen mit deutschen Studenten hat der ESSEC-Professor das selbe Phänomen beobachtet: „…dort sitzen sicher nicht ausschließlich künftige Nobelpreisträger in Physik, aber die Qualität der erbrachten Leistungen sind doch von sehr hoher Qualität.“
Eines der wichtigsten und augenscheinlichsten Beispiele für den Unterschied deutscher und französischer Management-Praktiken sieht Prof. Mottis in den Meetings. In Deutschland hören die Beteiligten einander zu und folgen zumeist einer zuvor festgelegten Themen-Agenda. Strukturiert und lösungsorientiert werden Themen „abgearbeitet“. Für Franzosen ist dies wirklich eine Art Wunder, sind sie doch eher an Besprechungstermine, ohne erklärtes Ziel gewöhnt. Die französische „Réunion“ ist zumeist geprägt von Diskussionen, die in alle Richtungen abdriften, mit einem mehr oder weniger kompetenten Gesprächsführer, der meist ins Leere spricht, ohne das Ziel zu verfolgen, Lösungsansätze hervorzubringen. - Generell fällt es Franzosen nach Einschätzung Prof. Mottis‘ offenbar schwer, klare Ansagen zu machen und den Mitarbeitern einen verbindlichen Weg aufzuzeigen. Und doch sind Entscheidungen und klare Ansagen enorm wichtig für die Produktivität und den Erfolg eines Unternehmens.
Einander Zuhören, Strukturieren, Konzipieren - dies alles sind Begriffe, die auch tief im traditionellen Hochschulsystem verankert sind. Seit Jahren ist die deutsche Business-Ausbildung stark auf die Erstellung von Businessplänen für Unternehmensgründungen konzentriert. Für den ESSEC-Professoren ist es äußerst befremdlich zu beobachten, dass deutsche Teilnehmer zunächst unaufgefordert eine ausführliche Literaturrecherche betreiben, um herauszufinden, was andere bereits über ein bestimmtes Thema geschrieben haben. In Frankreich müsste darauf insistiert werden.
In Deutschland wird lösungsorientiert gehandelt und sehr viel mehr geplant als in Frankreich. Das Ergebnis ist ambivalent: Zunächst scheint ein deutsches Projektteam im Vergleich erschreckend langsam zu sein, aber letztendlich, wenn das detaillierte Konzept einmal Formen angenommen hat, gibt es auch keine bösen Überraschungen mehr und ein Projekt kann stressfrei umgesetzt werden. Zwar stehen die Franzosen den Deutschen insgesamt nicht nach im Hinblick auf die aufgewendete Zeit, doch sind Projektabschlussphasen bei Franzosen oftmals sehr viel anstrengender, aufgrund unvorhergesehener Komplikationen, so die Beobachtung des Autoren.
„Und woher genau kommt nun der große Erfolg des deutschen Mittelstands?“, fragt Prof. Mottis. „Da steckt kein wirkliches Geheimnis dahinter!", glauben Führungskräfte, für die die ESSEC Business School gemeinsam mit der Universität Mannheim ein Seminar abgehalten hat. Der Erfolg ist das Ergebnis jahrzehntelanger Entwicklungen, ausgehend von der Nachkriegszeit, in der sich Unternehmen wieder völlig neu aufbauen mussten. Außerdem spielt ein ausgeprägter Konservatismus in der Staatsführung mit. Relativ wenige Faktoren auf Makroebene, die das deutsche „Wunder“ erklären könnten - im Gegenteil: Es sind offenbar eher die einfachen Parameter, die mit dem Verhalten der einzelnen Akteure zusammenhängen, und nicht mit einem neuen 5-Jahres-Plan oder einem Modernisierungskonzept.
„Es ist offensichtlich nicht auszuschließen“, resümiert Nicolas Mottis, „dass es eher diese einfachen Praktiken sind, die einen großen Beitrag leisten. Diese Praktiken sind allesamt ziemlich leicht zu kopieren und es könnte uns sicher nicht schaden, strukturell etwas umzudenken und von den Deutschen die ein oder andere Methode zu adaptieren. Vor allem nicht im Hinblick auf französische Politiker oder Manager, die heute allzu schnell schlechte Lösungen für ernsthafte Probleme finden.“ Andererseits, so schreibt Mottis weiter, liege ein wesentlicher Vorteil der Franzosen in ihrer Fähigkeit, ebendiese Lösungen schnell auch wieder über Bord zu werfen und eine Alternative zu finden - und Spontaneität sei ebenfalls ein sehr wichtiger Wert. - Sinnvoll sei es, dass sich die unterschiedlichen Management-Methoden durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Unternehmen einander annähern und nicht weiter gegenseitig als wunder- oder gar sonderbar verstanden werden.
Nicolas Mottis ist Professor an der ESSEC Business School
www.noirsurblanc.com
Über die ESSEC Business School
ESSEC Business School (Ecole Supérieure des Sciences Economiques et Commerciales) wurde 1907 gegründet. Sie ist eine der Top-Business-Schulen Frankreichs und im Ausland durch ihre internationale Managementausbildung hoch angesehen. Der renommierte internationale ESSEC-Lehrkörper führt zusammen mit Top-Managern eine exzellente akademische Tradition fort, wobei Kreativität und Individualität im Vordergrund stehen. www.essec.edu
Bayerische M+E-Exporte: Schwellenländer werden immer wichtiger
Brossardt: „China schon zweitgrößter Absatzmarkt“
München, 12.05.2011. Die aufstrebenden Schwellenländer Asiens und Lateinamerikas werden als Exportländer für die bayerische Metall- und Elektroindustrie immer wichtiger. Dies ergab eine Auswertung der M+E-Exporte des Freistaats 2010 nach Zielländern durch die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. „Die größten Impulse kamen im vergangenen Jahr durch die stark wachsenden Ausfuhren in die Schwellenländer“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm.
So stiegen die bayerischen M+E-Exporte in die sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) um 63,3 Prozent. Der Anteil der Ausfuhren in diese Länder an den Gesamtausfuhren erhöhte sich damit von 12,1 Prozent im Jahr 2009 auf 15,8 Prozent.
Brossardt: „China ist die entscheidende Wachstumslokomotive. Durch den starken Anstieg der bayerischen Exporte im vergangenen Jahr ins Reich der Mitte um fast 70 Prozent konnte sich China von Rang vier auf Rang zwei der wichtigsten Absatzmärkte für die bayerische M+E-Industrie verbessern.“ Mit einem Anteil an den gesamten M+E-Ausfuhren Bayerns in Höhe von 11,4 Prozent liegt China nur noch knapp hinter Spitzenreiter USA. In die Vereinigten Staaten gingen 2010 11,9 Prozent aller bayerischen M+E-Exporte. Starke Exportzuwächse gab es auch nach Brasilien (56,1 Prozent), Chile (80,3 Prozent), Argentinien (47,3 Prozent) und Mexiko (44,8 Prozent).
In die EU flossen 2010 knapp die Hälfte der bayerischen M+E-Exporte. Hier legten die Ausfuhren 2010 um 7,4 Prozent zu. Brossardt: „Trotz des unterdurchschnittlichen Exportwachstums befinden sich die wichtigsten Einzelabsatzmärkte nach den USA und China weiterhin in der EU.“ Dem Spitzenduo folgen Großbritannien (Exportanteil von 7,3 Prozent), Frankreich (6,9 Prozent), Italien (6,5 Prozent) und Österreich (5,1 Prozent).
Im vergangenen Jahr exportierten die bayerischen M+E-Unternehmen Waren im Wert von 97,9 Milliarden Euro und damit 17,5 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Damit machten M+E-Produkte zwei Drittel aller Ausfuhren Bayerns im Jahr 2010 aus.
Bayerische M+E Exporte 2010 |
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Rang |
Land |
Anteil an Gesamtexporten 2010 |
Veränderung gg 2009 |
1 |
USA |
11,9% |
21,4% |
2 |
China (inkl. Hongkong) |
11,4% |
68,9% |
3 |
Großbritannien |
7,3% |
8,3% |
4 |
Frankreich |
6,9% |
0,8% |
5 |
Italien |
6,5% |
8,6% |
6 |
Österreich |
5,1% |
-7,4% |
7 |
Spanien |
3,6% |
1,9% |
8 |
Niederlande |
3,4% |
30,6% |
9 |
Belgien |
3,0% |
3,5% |
10 |
Schweiz |
2,6% |
13,0% |
12 |
Japan |
2,3% |
29,9% |
14 |
Russland |
2,1% |
15,0% |
19 |
Brasilien |
1,2% |
56,1% |
21 |
Indien |
1,1% |
19,1% |
29 |
Mexiko |
0,8% |
44,8% |
41 |
Argentinien |
0,3% |
47,3% |
47 |
Chile |
0,2% |
80,3% |
Quelle: bayme vbm |
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Ursprungsdaten: Bay. Landesamt für Statistik |
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Kontakt: www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
1.500 Fachkräfte aus Mitteleuropa nutzen bayme vbm Bewerberportal
Brossardt: „Bewerberportal vernetzt erfolgreich bayerische Arbeitgeber mit Fachkräften aus Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei“
München, 28.04.2011 - „Bereits über 1.500 Fachkräfte aus den EU-Mitgliedstaaten Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei nutzen das Internet-Bewerberportal“, teilt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mit.
Vor einem Monat starteten die Verbände bayme vbm und vbw in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei ein Internet-Bewerberportal, das sich speziell an Fachkräfte aus diesen Ländern richtet. „Mit dem Portal haben wir eine Karriereplattform für Ingenieure, Techniker und Facharbeiter aus diesen Ländern geschaffen, zu denen Bayern traditionell enge Bindungen hat. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung für unsere bayerischen Unternehmen“, erklärt Bertram Brossardt. Das Internet-Berwerberportal ist Teil des Modellprojekts „career international(me)“ der Initiative „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“.
Seinen Worten zufolge müssen Bewerber zur Teilnahme an dem Projekt – neben dem Wunsch, in Bayern leben zu wollen – ein Hochschulstudium, eine Ausbildung und/oder Berufserfahrung im Bereich der M+E-Industrie sowie günstigerweise deutsche Sprachkenntnisse aufweisen. Brossardt: „Nach der Registrierung im Portal werden die Bewerber durch unsere Berater vor Ort betreut. Ihr Profil wird dann mit den vorhandenen konkreten Stellenangeboten aus bayerischen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie abgeglichen. Sollte innerhalb von fünf Wochen keine geeignete Stelle für den Bewerber gefunden werden können, wird das Online-Profil in dem für die ca. 2.000 Mitgliedsfirmen zugänglichen Bereich des Bewerberportals career(me) veröffentlicht. Interessiert sich ein Unternehmen für die Kompetenzen und Erfahrungen des Bewerbers, stellt die Koordinierungsstelle von career(me) den Kontakt her.“
„Die Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ zeigt, dass in Bayern schon im Jahr 2015 rund 520.000 Arbeitskräfte fehlen werden. Wir müssen daher alle vorhandenen Potenziale zur Fachkräftesicherung ausschöpfen. Wir haben fünf Handlungsfelder definiert und sämtliche Maßnahmen gebündelt, mit denen wir dem Fachkräftemangel begegnen wollen. Die gezielte Zuwanderung ist dabei der fünfte Baustein unseres Konzepts und ergänzt die ersten vier Punkte ’Beschäftigungschancen verbessern’, ’Erwerbsbeteiligung erhöhen’, ’Arbeitszeiten verlängern’ und ’Breite Bildungsoffensive’“, sagt Brossardt.
Das Portal ist mit folgenden Homepages in den einzelnen Ländern vertreten:
- Tschechien: www.careerinternational-me.cz
- Ungarn: www.careerinternational-me.hu
- Polen: www.careerinternational-me.pl
- Slowakei: www.careerinternational-me.eu
Die fünf Handlungsfelder „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“:
Handlungsfeld 1: Beschäftigungschancen verbessern
Handlungsfeld 2: Erwerbsbeteiligung erhöhen
Handlungsfeld 3: Arbeitszeiten verlängern
Handlungsfeld 4: Breite Bildungsoffensive
Handlungsfeld 5: Zuwanderung gezielt gestalten
www.bayme.de, www.vbm.de, www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
HR-Studie:
23.4.2011 - Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter dürfte sich 2011 erheblich verschärfen: Nach einer aktuellen HR-Studie hat sich der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die ihre Belegschaft auszuweiten planen, im Vergleich zum Vorjahr gut doppet. Weiter
| Autor: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Anlässlich der diesjährigen AWT Horwath-Schlossworte sprach der Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher über die Herausforderungen, denen sich insbesondere mittelständische Unternehmen in einer globalen Welt gegenübersehen. Dazu gehören neben der demographischen Entwicklung die Finanzkrise sowie die Notwenigkeit der Klimaschutzes durch Aufforstung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Weiter auf MM Maschinenmarkt
3.1.2011 | Autor: Martin Sonneck
"Vielleicht verdirbt Geld den Charakter. Auf keinen Fall macht der Mangel an Geld ihn besser"
John Steinbeck, Autor
Verleger protestieren gegen Apples Abo-Modell: App-Geschäft werde erheblich eingeschränkt
16.2.2011 - Die Deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger haben sich zu Apples neuem Abo-Modell erklärt: Apples Bedingungen schränkten die Wahlfreiheit der Leser digitaler Zeitungs- und Zeitschriftenangebote und das App-Geschäft der Verlage erheblich ein.
"Positiv an der Regelung ist, dass es nun ein Abo-Modell geben soll, das zudem auch von den Verlagen direkt neben dem Apple-Kiosk, dem iTunes Store, angeboten werden kann", heißt es in er gemeinsamen Erklärung des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und des BDZV Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. Weiter
Juni 2010 | Autor: Martin Sonneck
Die Finanzierung ist und bleibt ein für viele Unternehmen auch in diesem Jahr ein schwieriges Thema. Auf dem Kongress „Unternehmensfinanzierung – Aktuelle Herausforderungen 2010“ der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber diskutierten erfahrene Fachleute und Praktiker in München über die aktuellen Rahmenbedingungen. Weiter
Marke: Markenbotschafter mit Glaubwürdigkeitsdefizit:
9.9.2010 - Werbung mit berühmten Persönlichkeiten ist angesagt. Prominente Botschafter steigern die Aufmerksamkeit für die Werbung und können einer Marke Glanz verleihen. Der Einsatz von Stars ist aber kein Garant für Erfolg. Hauptproblem ist meist die Glaubwürdigkeit. Weiter
Oktober.2010 | Autor: Martin Sonneck
Anlässlich der diesjährigen AWT Horwath-Schlossworte sprach der Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher über die Herausforderungen, denen sich insbesondere mittelständische Unternehmen in einer globalen Welt gegenübersehen. Dazu gehören neben der demographischen Entwicklung die Finanzkrise sowie die Notwenigkeit der Klimaschutzes durch Aufforstung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Weiter zum Artikel
Top Thema: Familienunternehmen – eine nachwachsende Ressource in der Krise
26.4.2010 -Redaktion Dipl. Wirtsh. Ing. Martin Sonneck
Im Fazit seiner Keynote zum 1. Münchener Tag des Familienunternehmens machte Randolf Rodenstock, Präsident der VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, einmal mehr deutlich, dass die Familienunternehmen in unserem Lande sehr wohl zu einer nachwachsenden Ressource zählen. Mit dem Kongress, der sich mit den Stärken sowie den Sorgen und Nöten familiengeführter Unternehmen befasste, rückten diese Firmen wieder in den öffentlichen Fokus. Weiter zum Artikel
Unternehmensnachfolge ist ein Thema, dem sich jährlich ca. 70.000 Unternehmer stellen müssen
Nur 40% dieser Unternehmer haben jedoch ihre Nachfolge geregelt. Streitigkeiten im Gesellschafterkreis, Pflichtteils- und Güterrechtsansprüche oder Liquiditätsentzug durch fällige Erbschaft- oder Einkommensteuer sind häufige Ursachen für Unternehmenskrisen. Weiter zum Artikel
Fachartikel - M+E-Forum
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Best Practices für erfolgreiches Entwickeln und Produzieren in Deutschland! Erfolgreich entwickeln und produzieren am Standort Deutschland: Geht das überhaupt noch? Antworten auf diese Schicksalsfrage versuchte das diesjährige M+E-Forum in München zu geben – eine Veranstaltung des Bayerischen Unternehmensverbandes Metall und Elektro V. (BayME) und des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM). weiter
Martin Sonneck im Interview mit S. Douven zum Thema B2b Marke in der Zulieferindustrie
Zum Webcast
Januar 2010 - Der Jahreswechsel bietet turnusgemäß die Gelegenheit sich etwas vorzunehmen; die sog. ‘guten Vorsätze’ haben dann Hochkonjunktur. Ein solcher Vorsatz im Bereich Marketing und Kommunikation könnte zum Beispiel lauten: reden Sie doch (im Neuen Jahr) öfters mal mit Ihren Kunden. Das sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein, gerät aber während des Jahres wohl immer wieder in Vergessenheit. Weiter zur Pressemeldung
Redakteur Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck:
Gefunden zum Thema Marken und Markenführung im Branchenvergleich KMU FHS St.GaIIen
KTI-Forschungsprojekt BrandngStar: Ob Konsumgüte; Dienstleistungen oder Industriegüter - der Aufbau und die Pflege von Marken haben
in allen Märkten an Bedeutung für den Unternehmenserfolg gewonnen. Im Folgenden wird anhand
von vier Beispielen dargestellt, wie sich der B2C- und B2B-Sektor sowie verschiedene Branchen
im Markenmanagernent unterscheiden und welche Gemeinsamkeiten sie aufweisen. Weiter
B2B Marke industrie-kommunikation: Amerikanisches System entlarvt die Brand-Swinger!
Mithilfe eines amerikanischen Modells sollen in Zukunft nicht nur genaue Analysen über das Kaufverhalten von Kunden nach der Betrachtung eines Werbespots gemacht werden können. Ziel des neuen Systems aus den USA ist es auch, Kunden zu identifizieren, die zwischen Marken wechseln - die so genannten «Brand Swinger». Weiter
08.07.2009 | Autor / Redaktion: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Anlässlich einer Kongressveranstaltung in München zum Thema „Deutschland hat Zukunft! Wachstum entfesseln“ rückte die VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft das eher stiefmütterlich behandelte Thema Bürokratieabbau in den Fokus der Betrachtung. Die Zuversicht, die das Motto „Deutschland hat Zukunft!“ nährt, kommt nicht von ungefähr. Weiter auf MM Maschinenmarkt
16.03.2009 | Autor: Martin Sonneck
Für das Jahr 2009 rechnet die bayerische Elektroindustrie mit Einbußen bei Auftragsentwicklung, Produktion und Umsatz. Das geht aus der aktuellen Verbandsumfrage des ZVEI hervor. Zugleich macht sich der Verband für Investitionszulagen und Sonderabschreibungen stark. Weiter
Februar 2009 -In der soeben veröffentlichten Bilanz-Rangliste der wertvollsten Schweizer Brands hat die Marke UBS innert eines Jahres nur 40 Prozent ihres Werts verloren während der Aktienkurs um über 60 Prozent eingebrochen ist. Weshalb die Marke krisenresistenter ist als die Aktie, fragte die Werbewoche Stefan Rüssli, den Mitautor des Bilanz-Rankings. Er erklärte zudem, wie man den Wert einer Marke berechnet und was sich aus den Zahlen sonst noch herauslesen lässt. Weiter zum Interview
Ein Blick auf das Thema B2B-Marke:
„Mitarbeiter schaffen Markenwerte“ Redaktion: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Was als Tagungsmotto der Markenkonferenz B2B(PR) in Würzburg im Fokus der Diskussion stand, hat einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig das Thema Markenführung für Unternehmen heute ist. Gott sei Dank, die Marke als entscheidendes Asset, nicht nur in turbulenten Zeiten, ist im B2B-Bereich angekommen. Die B2B-Unternehmen haben das Thema auf ihrem Radar, sicher noch nicht ausreichend genug, doch die Veränderung ist erkennbar. Neben den bekannten Marketingoptionen Leistung und Beziehung, trägt Marke entscheidend mit dazu bei, die gewünschte Monopolstellung im Kopf des Kunden aufzubauen und die für den B2B-Bereich so wichtige Sicherheit in der Geschäftsbeziehung zu vermitteln. Mitarbeiter haben wesentlichen Anteil am Aufbau einer Marke. Wer wie sie viele Kontakte nach draußen in den Markt hat, sollte idealerweise ‘Markenbotschafter‘ sein und bleiben. weitere Info
B2B-Markenführung im Mittelstand: Impulse für die B2B-Kommunikation
Aying bei München, 11.11.2008 - Für viele B2B-Unternehmen ist jetzt im Herbst wieder eine sehr aktive Zeit: Messezeit. Die ‚Marktplätze im Kleinen’ bilden nicht nur die aktuellen Leistungen und neuesten Produkte ab, sie spiegeln ebenso in ganzer Breite die Kommunikation und den Auftritt der Unternehmen; ob Messestanddesign, Broschüren, Werbeprospekte, Kataloge oder Videobotschaften. Das ganze Arsenal an Mitteln und Möglichkeiten wird aufgeboten. weiter
Mangelware Mitarbeiter: Woher nehmen und nicht stehlen?
Employer Branding - die Arbeitgebermarke
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
In einigen Jahren treten die geburtenstärksten Jahrgänge ins Rentenalter ein; der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter hat allerdings schon jetzt begonnen. Unternehmen Employer Branding – die Arbeitgebermarke – heißt in diesem Zusammenhang das „Zauberwort“. Weiter auf MediaTreff.de
Arbeitgeber stehen auf dem Prüfstand
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Was macht einen Top-Arbeitgeber letztlich aus? Arbeitgeberwettbewerbe wollen darauf eine Antwort geben. Für Unternehmen lässt sich damit nicht nur öffentlich punkten. Sie können anhand der Ergebnisse des Benchmarking auch das eigene Potenzial in Sachen Personalarbeit besser einschätzen und korrigieren.
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Wir bieten: Outplacement / Transfergesellschaften/ New-Placement oder Projektleitung / Berater & Management auf Zeit Info
Für Ihre Messe- und Marketing-Kommunikation:
Zum Thema B2B-Kommunikation, Fachredaktion und PR finden Sie Informationen und Angebote unter www.x-impulse.de
"Wird's besser? Wird's schlimmer?" fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich:
Leben ist immer lebensgefährlich.
(Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller)
VBW-Mittelstandsgutachen
Internationalisierung und Innovation, entscheidende Erfolgsfaktoren KMU
|Autor: Dipl.Wirtsch.Ing. Martin Sonneck
Internationalisierung und Innovation zählen zu den entscheidenden Faktoren für den Unternehmenserfolg im Mittelstand. Das geht aus einem vom WBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in München vorgestellten Gutachten hervor.
Erarbeitet wurde es vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.
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Beteiligungskapital für den Mittelstand |Autor: Dipl.Wirtsch.Ing. Martin Sonneck
Anlässlich eines Pressegespräches in München wurde bekannt gegeben, dass das in 2004 gestartete mittelständische Beteiligungsprogramm „Eigenkapital für den breiten Mittelstand (EKBM)“ mit 50 Mio. Euro fortgeschrieben wird. Dies teilten die vier Träger des Programms BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft, KfW Mittelstandsbank, LfA Förderbank Bayern und Bayerische Garantiegesellschaft BGG mit. Die operative Durchführung liegt bei der BayBG.weiter auf den Business Portalen der Vogel Industrie Medien
Informationskampagne und Stellenbörsen bauen Brücken in Beschäftigung
Brossardt: „Qualifizierten Nachwuchs für die Zukunft sichern“
Mit einer neuen Informationskampagne wollen die bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM die Beschäftigung von Jung-Facharbeitern und Jung-Ingenieuren in der Krise sichern. Unter dem Motto „Mach die Brücke“ finden Interessenten ab heute im Internet das umfangreiche Angebot der Verbände zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Studium und Jobchancen. „Die Sicherung von qualifiziertem Nachwuchs hat in der aktuellen Situation Priorität. Denn der drohende Fachkräftemangel wird durch die Wirtschafts- und Finanzkrise zurzeit nur überdeckt“, erläutert BayME-/VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Auf der Homepage werden Auszubildende und Studenten Schritt für Schritt durch die vielfältigen Angebote der Metall- und Elektroindustrie geführt. Mit Hilfe eines interaktiven Fragenkatalogs erhält jeder Interessent ein individuelles, auf die jeweilige Berufs- oder Ausbildungssituation zugeschnittenes Ergebnis. Das können beispielsweise Tipps zur Bewerbung oder Hinweise auf Lehrgänge sein. Zwei Beschäftigungsbrücken richten sich speziell an Auszubildende, die aufgrund der Wirtschaftskrise nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden können und Jung-Ingenieure, die nach ihrem Studium Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden. Für schnelle Auskünfte steht eine eigene Beratungshotline zur Verfügung. Darüber hinaus finden Schüler, Lehrer, Eltern und Arbeitgeber Informationen zu Bildungsprojekten oder Veranstaltungsterminen. Um die Zielgruppen „Auszubildende und Studenten“ möglichst effektiv anzusprechen, wird die Kampagne „Mach die Brücke“ auch in die sozialen Netzwerke StudiVZ und Facebook integriert.
Neu im Angebot der Verbände sind auch Internet-Stellenbörsen für Führungskräfte, Jung-Ingenieure, Fachkräfte und für Jung-Facharbeiter. „Mit diesen Informationsangeboten leisten die Metall-Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag, um qualifizierten Nachwuchs und Fachkräfte für die Zukunft zu sichern“, fasst Brossardt zusammen.
Homepages:
www.machdiebruecke.de
www.bayme.de/stellenmarkt
Research
GDI Gottlieb Duttweiler Institute
Summaries aller GDI Artikel:
www.gdi-impuls.ch
Zeitmanagement
1- Erledigen Sie alles, was Sie in 5 Minuten machen können, sofort.
2- Lesen Sie jede E-Mail nur einmal.
3- Geben Sie keine direkte Durchwahlen.
4- Vereinbaren Sie Telefontermine statt realer Meetings.
5- Verplanen Sie nie mehr als 60% Ihrer Zeit.
6- Gehen Sie nie ohne eine schriftliche Agenda zu einem Termin.
7- Lassen Sie alle Termine im Voraus bestätigen.
8- Setzen Sie Termine auf eine halbe Stunde an.
9- Planen Sie für alle Aufgaben ein Zeitlimit.
10- Nutzen Sie Checklisten für wiederkehrende Aufgaben.
11- Lassen Sie keine Aufgaben unnotiert.
12- Gehen Sie immer von einem aufgeräumten Schreibtisch nach Hause.
DIW-Konjunkturbarometer
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht monatlich das DIW-Konjunkturbarometer.
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