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Die beste Taktik:
Ihre Kommunikation & Strategie von x-impulse, b2b-kommunikation
„Kommunikationslösungen enstehen nicht auf Knopfdruck, sondern immer im professionellen Dialog mit Ihren Zielmärkten" so Dipl. Wirtsch. Ing. Martin SonneckStrategische: Projektarbeit von x-impulse, b2b-kommunikation
Hier wird die strategische konzeptionelle Vorgehensweise mit der langjährigen Erfahrung im Mittestand in neue Lösungen und bewährte Strategien umgesetzt. Erfahrungen aus Mittelstandsverlagen der B2B-Kommunikation, Studien auf EU Ebene bis zur umfänglichen Umsetzung einer gesamtheitlichen Strategie der Unternehmenskommunikation mittelständischer Unternehmen decken wir ab. Von der Konzeption bis zur Umsetzung. Weiterführende Information unter www.x-impulse.de oder zum Thema Whitepaper unter www.b2b-whitepaper.de
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22.07.2010 | Autor: Martin Sonneck
Anlässlich der diesjährigen AWT Horwath-Schlossworte sprach der Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher über die Herausforderungen, denen sich insbesondere mittelständische Unternehmen in einer globalen Welt gegenübersehen. Dazu gehören neben der demographischen Entwicklung die Finanzkrise sowie die Notwenigkeit der Klimaschutzes durch Aufforstung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Weiter zum Artikel
Energiediskussion: „Gesamtkonzept mit Energiesicherheit und Preiswürdigkeit vorlegen."
München, 20.08.2010. Der Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, bekräftigt die Forderung der Wirtschaft nach einem energiewirtschaftlichen Gesamtkonzept. „Es ist lange genug über Energiepolitik diskutiert worden, wir brauchen jetzt Entscheidungen. Im Mittelpunkt muss stehen, Energieversorgung am Standort Deutschland und Bayern dauerhaft sicher, bezahlbar und klimagerecht zu gestalten. Nur so bestehen die Rahmenbedingungen, dass industrielle Investitionen in Deutschland für Wachstum und Arbeitsplätze sorgen. Eine Vermischung der Diskussion um ein langfristig wirkendes Energiekonzept mit kurzfristigen fiskalpolitischen Überlegungen wird der Bedeutung der Energie für Wirtschaft und Bevölkerung nicht gerecht", so Brossardt.
Gerade für den Industriestandort Bayern mit seinen energieintensiven Branchen und der besonderen Bedeutung der Kernenergie in Bayern sind die Energiesicherheit und ihre Preiswürdigkeit von besonderer Bedeutung. "Wir bitten den bayerischen Ministerpräsidenten und die bayerische Staatsregierung, sich für ein Gesamtkonzept stark zu machen, das auch die zügige Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke um mindestens 20, besser 30 Jahre umfasst", so Brossardt weiter. Die vbw hat bereits Mitte Juli ein Gesamtkonzept in Kooperation mit der Prognos AG vorgelegt, das die Handlungsfelder für Staat und Wirtschaft klar skizziert. „Neben der unverzichtbaren Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke um mindestens 20, besser 30 Jahre brauchen wir Innovationen für mehr Energieeffizienz, eine bessere Infrastruktur und auch den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten einzelner Energieträger darf es in Zukunft aber nicht mehr geben", fordert Brossardt. Info unter: www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Mangelware Mitarbeiter: Woher nehmen und nicht stehlen?
Employer Branding - die Arbeitgebermarke
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
In einigen Jahren treten die geburtenstärksten Jahrgänge ins Rentenalter ein; der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter hat allerdings schon jetzt begonnen. Unternehmen Employer Branding – die Arbeitgebermarke – heißt in diesem Zusammenhang das „Zauberwort“. Weiter auf MediaTreff.de
AKTUELL: August 2010: Bayerische M+E-Industrie: Stimmung sprunghaft verbessert
Brossardt: „Starke internationale Wettbewerbsfähigkeit“
München, 16.08.2010. Die Stimmung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie hat sich weiter deutlich verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex für die bayerische M+E-Industrie stieg im Juli sprunghaft von +15 auf +27 Punkte. Dies gaben die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm bekannt. „Die bayerische Metall- und Elektroindustrie beschleunigt ihren Erholungskurs und zeigt ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm.
Der starke Anstieg des Gesamtindex ist vor allem der deutlich verbesserten Einschätzung der aktuellen Lage zu verdanken. Der Wert sprang von -2 Punkten im Juni auf +20 Punkte im Juli. Über Null lag die Einschätzung der aktuellen Lage letztmals im Oktober 2008. „Nachdem die Erwartungen schon seit Monaten deutlich im positiven Bereich lagen, wird jetzt auch die aktuelle Lage gut bewertet.“ Bis auf den Bereich Rundfunk-, Fernsehen und Nachrichtentechnik ist der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen der aktuellen Lage inzwischen in jeder einzelnen Branche der Metall- und Elektroindustrie positiv. Brossardt: „Die Konjunkturerholung ist endgültig auf breiter Basis angekommen. Besonders erfreulich ist, dass die Lagebewertung im Maschinenbau im Juli von -9 auf +5 Punkte zulegen konnte.“
Auch die Geschäftserwartungen sind weiter gestiegen, sie verbesserten sich im Juli gegenüber Juni von +33 auf +36 Punkte. Die Exporterwartungen wuchsen von +34 Punkte auf +37 Punkte. „Damit liegen die Exporterwartungen sehr nahe an dem Allzeithoch vom Mai 2010 mit +41 Punkten. Es bestätigt sich einmal mehr, dass die M+E-Industrie gerade durch den Export aus der Krise kommt“, bekräftigt der Hauptgeschäftsführer.
Der Auslastungsgrad lag im Juli bei 81,1 Prozent, das waren 2,6 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Erhebung im April. Brossardt: „Es ist eine gute Nachricht, dass die Kapazitätsauslastung, die in der Krise unter 70 Prozent lag, sich wieder der Normalauslastung von 85 Prozent nähert.“
Brossardt unterstreicht, mit welchem Tempo sich die M+E-Industrie aus der Krise gearbeitet hat: „Während vor sechs Monaten noch 62 Prozent der Firmen angaben, dass bei ihnen ein Mangel an Aufträgen zu Produktionsbehinderungen führt, waren es vor drei Monaten 34 Prozent und im Juli nur noch 18 Prozent.“ Gleichwohl warnt Brossardt vor zu viel Optimismus: „Mit der bayerischen M+E-Industrie geht es weiter bergauf. Es ist aber zu erwarten, dass sich das Wachstum im zweiten Halbjahr 2010, spätestens aber 2011, verlangsamen wird.“
Juli 10 |
Juni 10 |
Mai 10 |
April 10 |
|
| M+E-Geschäftsklima gesamt | +27 |
+15 |
+17 |
+6 |
| Aktuelle Lage | +20 |
-2 |
-1 |
-14 |
| Erwartungen | +36 |
+33 |
+37 |
+27 |
| Exporterwartungen | +37 |
+34 |
+41 |
+34 |
Deutschland kommt schneller aus der Krise als andere
München 17.08.2010. Der konjunkturelle Aufholprozess in Deutschland verläuft schneller als in den meisten anderen Industriestaaten. Nach Berechnungen der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. stieg das Bruttoinlandsprodukt seit dem Tiefstand der Krise in keinem anderen Industrieland außer Japan schneller als hierzulande. „Wesentliche Ursache für die schnelle Erholung ist die industrielle Stärke Deutschlands. Die heimische Industrie ist derzeit international wettbewerbsfähig“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Seit dem Tiefstand der Krise, der je nach Land entweder im ersten oder zweiten Quartal 2009 erreicht war, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 4,3 Prozent, in den USA um 3,1 Prozent, in Frankreich um 1,9, in Großbritannien um 1,8 und in Italien nur um 1,4 Prozent gestiegen. Von allen Industrieländern hat einzig und allein Japan mit 4,6 Prozent seit dem Tiefstand ein noch stärkeres Wachstum als Deutschland zu verzeichnen.
Brossardt weiter: „Triebfeder für die konjunkturelle Erholung ist die Industrie. Dort, wo die Industrieproduktion wieder steigt oder sich auf hohem Niveau befindet, verläuft die konjunkturelle Erholung überdurchschnittlich.“ So stieg in Deutschland der industrielle Output zwischen dem Tiefstand und dem zweiten Quartal 2010 um 12,4 Prozent. In Japan wuchs der Output sogar um 29 Prozent. In den USA nahm die Industrieproduktion seit dem Tiefstand um 7,2 Prozent zu, in Frankreich um 7,0 Prozent und in Italien um 7,5 Prozent. „Die Deutsche Wirtschaft profitiert damit besonders vom stärkeren Gewicht ihrer Industrie. Wir müssen weiterhin auf die Industrie als Leitsektor setzen und deren Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Beschäftigungssicherung der Unternehmen war richtig und notwendig, hat aber ihre Spuren hinterlassen. Die Eigenkapitaldecke der Unternehmen ist geschmolzen und die Lohnstückkosten sind in die Höhe geschossen. Trotz der guten Wachstumsraten beim BIP sowie der Industrieproduktion sind wir noch lange nicht da, wo wir 2008 waren. Ich mahne zur Besonnenheit. Jegliche Kostensteigerungen bei Lohn- und Lohnzusatzkosten sind Gift für den Aufschwung und für die Zukunft der industriellen Wertschöpfung am Standort Deutschland.“
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Bayerische Wirtschaft unterstützt „Haus der Forschung“
Neue Technologie- und Forschungsförderungsstelle wird Innovationskraft bayerischer Betriebe stärken
Bayerischer Industrie- und Handelskammertag - Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern
Nürnberg / München -
28.06.2010 - Mit dem „Haus der Forschung“ wird in Bayern ein neues Technologie- und Forschungsförderungszentrum geschaffen. Anlässlich der Eröffnung haben die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, BIHK, sowie die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern der neuen Institution ihre Unterstützung zugesagt. Die vbw und die Kammern sind mit ihren jeweiligen Hauptgeschäftsführern Bertram Brossardt (vbw), Peter Driessen (BIHK) und Dr. Lothar Semper (Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern) im Strategierat des „Haus der Forschung“ vertreten.
vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt: „Bayerns Zukunft ist von der Innovationskraft der Betriebe im Freistaat abhängig. Zum Erhalt und zum Ausbau unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit braucht der Standort eine starke Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus müssen Wissenschaft und Wirtschaft enger miteinander verzahnt werden. Das „Haus der Forschung“ wird Wirtschaftsunternehmen den Zugang zu staatlichen Forschungseinrichtungen und nationalen wie internationalen Fördermöglichkeiten erleichtern. Die neue Institution hat eine Informationsfunktion und macht damit das breite Förderangebot transparenter, eine Navigationsfunktion für aktuelle Trends und künftige Forschungsentwicklungen sowie eine Koordinationsfunktion, um die Forschungsaktivitäten bayernweit stärker zu vernetzen.“
BIHK-Chef Peter Driessen betont: „Der Wirtschaftsstandort Bayern verdankt seine Stärke vor allem einer innovationsfreudigen Wirtschaft. Mit einem Anteil von 2,2 Prozent des regionalen BIP investieren die bayerischen Unternehmen nach Baden-Württemberg im Ländervergleich am meisten in Forschung und Entwicklung. Aber der Wettbewerb um innovative Produkte und Dienstleistungen nimmt zu und wir müssen uns nicht nur national, sondern auch mit den führenden Innovationsstandorten weltweit, sowie zunehmend mit Aufsteigerländern wie China, messen. Das „Haus der Forschung“ ist deshalb eine wichtige Informationsdrehscheibe für Wirtschaft und Wissenschaft, denn als zentrale Anlaufstelle des Freistaates für Fördermöglichkeiten und Technologietransfer schafft sie für die Unternehmen mehr Transparenz.“
Der Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern Dr. Lothar Semper betont: „Innovationen entstehen, wenn die Ergebnisse von Forschung und Entwicklung in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt werden. Im neuen „Haus der Forschung“ werden die Einrichtungen des Freistaats Bayern, die bayerische Unternehmen auf diesem Weg fördern und unterstützen, erstmals unter einem Dach zusammengeführt. Auch Handwerksbetriebe profitieren, wenn das umfangreiche Spektrum bayerischer, nationaler oder europäischer Förderprogramme genutzt wird und wenn es gilt, die richtigen Partner aus Forschung und Wirtschaft zu finden.”
Kontakt: Antje Zientek, Tel. 089-551 78-399, mailto:antje.zientek@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Top Thema: Familienunternehmen – eine nachwachsende Ressource in der Krise
26.4.2010 -Redaktion Dipl. Wirtsh. Ing. Martin Sonneck
Im Fazit seiner Keynote zum 1. Münchener Tag des Familienunternehmens machte Randolf Rodenstock, Präsident der VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, einmal mehr deutlich, dass die Familienunternehmen in unserem Lande sehr wohl zu einer nachwachsenden Ressource zählen. Mit dem Kongress, der sich mit den Stärken sowie den Sorgen und Nöten familiengeführter Unternehmen befasste, rückten diese Firmen wieder in den öffentlichen Fokus. Weiter zum Artikel
Schnelle Hilfe für Arbeitnehmer bei Kinderbetreuung und Pflegefällen
Brossardt: „Plattform Betreuung“ fördert Vereinbarkeit von Familie und Beruf
München, 27.05.2010. Die Beschäftigten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie können ab Herbst eine in dieser Form bundesweit einmalige Betreuungsvermittlung in Anspruch nehmen. „Mit der ‚Plattform Betreuung’ bieten wir den Unternehmen und deren Mitarbeitern eine konkrete Hilfe, wenn es darum geht, Engpässe bei der Kinderbetreuung oder Pflege zu überbrücken“, kündigt Bertram Brossardt an. Der Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme und vbm betrachtet das bayernweite Pilotprojekt als ein gutes Instrument, um den rund 570.000 Mitarbeitern der über 1.800 Mitgliedsbetriebe der bayerischen Metallarbeitgeberverbände eine schnelle Hilfe geben zu können.
Die ‚Plattform Betreuung’ setzt an, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter unvorhergesehen ein Kind zu betreuen oder ein Familienmitglied zu pflegen hat. „Wir wollen genau hier schnelle und passende Lösungen anbieten“, so Brossardt. Ziel ist es, vor allem Frauen, die oft besonders von Verpflichtungen im Familienumfeld betroffen sind, Angebote bestehender Einrichtungen unterbreiten zu können.
Die ‚Plattform Betreuung’ soll im Herbst starten. Sie soll den gesamten Freistaat abdecken, an sechs Standorten ein Büro unterhalten sowie mit den Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen vor Ort kooperieren. Bei Bedarf kümmert sie sich um eine individuell angepasste Hilfe und unterbreitet konkrete Vorschläge, wie die Notsituation überbrückt werden kann. Brossardt: „Das hilft Familien, sich flexibel im Arbeits- und Berufsleben zu bewegen und sich in Ausbildung, Beschäftigung und Erwerbsleben einbringen zu können.“ Das Gesamtvolumen für das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt beträgt über 1,3 Millionen Euro. Kontakt: Franz Niedermaier, Tel. 089-551 78-335, E-Mail: franz.niedermaier@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Alternativen zum Bankenkredit in der Unternehmensfinanzierung
Bayerische Metall- und Elektro-Arbeitgeber unterstützen Betriebe in der Krise
München, 30.04.2010 - Trotz der sich entspannenden Wirtschaftslage bleibt die Finanzierung für viele Unternehmen 2010 schwierig. Auf einem Kongress der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme und vbm in München gaben erfahrene Fachleute und Praktiker aus der Wirtschaft einen Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen und zeigten Unternehmen alternative Finanzierungsformen jenseits des klassischen Bankenkredits auf.
Die aktuelle Stabilisierung der Konjunktur und die leichte Entspannung bei der Kreditvergabe dürfe über die nach wie vor kritische Situation bei der Unternehmensfinanzierung nicht hinwegtäuschen, erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme und vbm. „Die Lage kann sich zuspitzen, wenn sich die weltweite Konjunktur weiter belebt und Betriebe wieder verstärkt investieren wollen, dies aber aufgrund der ungenügenden Finanzierung nicht können“, so Brossardt. Die wirtschaftliche Entwicklung ließe bei vielen Unternehmen Jahresabschlüsse 2009 erwarten, die zu schlechteren Rating-Ergebnissen führten. „Die Zinsaufwendungen für die Anschluss- und Neufinanzierung wird steigen und so einen Teil der besseren Unternehmensergebnisse, die wir in diesem Jahr erwarten, zunichte machen“, warnte Brossardt.
Um die Finanzierungssituation von Unternehmen zu verbessern, fordern bayme und vbm, dass die Bundesregierung den Wirtschaftsfonds Deutschland bis Ende 2011 verlängert, um so staatliche Mittel für einen möglichen Kreditengpass bereitstellen zu können. Darüber hinaus schlagen die Verbände vor, im Kern gesunde Unternehmen bilanziell zu entlasten und ihnen so den Zugang zu notwendigen Krediten zu erleichtern. Dazu sollen diese ihre Abschreibungen auf neue Maschinen und Anlagen – für zwei Jahre begrenzt – halbieren können. Darüber hinaus fordern bayme und vbm, dass die Regierung selbst zur Vitalisierung der für die Refinanzierung der Banken wichtigen Verbriefungsmärkte beiträgt und die Eigenkapital schonende Kreditvergabe der Banken erleichtert.
Kontakt: Antje Zientek, Tel. 089-551 78-399, Mail: antje.zientek@ibw-bayern.de, www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
Unternehmensnachfolge ist ein Thema, dem sich jährlich ca. 70.000 Unternehmer stellen müssen
Nur 40% dieser Unternehmer haben jedoch ihre Nachfolge geregelt. Streitigkeiten im Gesellschafterkreis, Pflichtteils- und Güterrechtsansprüche oder Liquiditätsentzug durch fällige Erbschaft- oder Einkommensteuer sind häufige Ursachen für Unternehmenskrisen. Weiter zum Artikel
Familienunternehmen als Stabilitätsanker in der Krise
Rodenstock sieht Chancen in Internationalisierung und bei Innovationen
München, 16.04.2010. - Mit den Stärken sowie den Sorgen und Nöten familiengeführter Unternehmen befasst sich heute der 1. Münchener Tag des Familienunternehmens, zu dem sich rund 150 Firmenvertreter treffen. „Familiengeführte Unternehmen haben viele Stärken: Dazu zählen Schnelligkeit, Bodenständigkeit, ein hohes Maß gesellschaftlichen Engagements, langfristiges Denken oder eine im wahrsten Sinne des Wortes familiäre Arbeitsatmosphäre“, sagt Randolf Rodenstock, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Der Dachverband ist neben der BayernLB, Creditreform, dem Beratungsunternehmen Ecovis, der Wirtschaftskanzlei Görg, der NaviGet GmbH sowie der Dr. Sasse AG Veranstalter des Kongresses.
„Viele Familienunternehmen sind Stabilitätsanker in der Krise. Sie besetzen Nischen im Markt und sind besonders stark im Erarbeiten von Speziallösungen“, analysiert Rodenstock, der darin allerdings auch Risiken ausmacht. „Eine Nische, die heute das Überleben sichert, kann morgen dafür zu eng werden. Sie kann sogar verschwunden sein.“ Bedenklich stimmen Rodenstock die oft noch ausbaufähige Innovationsdichte und internationale Verflechtung. „Stärkere Marktorientierung durch Innovation und Internationalisierung heißt aber nicht, sich von etablierten Strategien, Kunden und Märkten zu verabschieden. Ganz im Gegenteil: sie sichert vielmehr auch bestehende Marktpositionen gegen den zunehmenden internationalen Konkurrenzdruck“, macht Rodenstock den Familienunternehmen Mut zum Sprung auf internationale Märkte.
Eine besondere Herausforderung und ein wichtiger Themenpunkt des Kongresses ist die Nachfolgefrage. „Oft hat sich der Stammbaum der Unternehmerfamilie so weit aufgefächert, dass eine gemeinsame Wahrnehmung von Verantwortung im eher informellen familiären Rahmen unmöglich wird“, so der vbw-Präsident. Spätestens dann seien klare Strukturen, Zuständigkeiten und Regeln nötig: „Dazu zählen Regelungen für Erbschaften, zum Austritt oder für den Verkauf von Vermögensanteilen ebenso wie die die Entwicklung einer gemeinsamen Familienstrategie im Hinblick auf das Unternehmen und eine formalisierte Verfahrensweise bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Familienmitgliedern.“
Kontakt: Franz Niedermaier, Tel. 089-551 78-335, E-Mail: franz.niedermaier@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de, www.ibw-bayern.de
Fachartikel - M+E-Forum
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Best Practices für erfolgreiches Entwickeln und Produzieren in Deutschland! Erfolgreich entwickeln und produzieren am Standort Deutschland: Geht das überhaupt noch? Antworten auf diese Schicksalsfrage versuchte das diesjährige M+E-Forum in München zu geben – eine Veranstaltung des Bayerischen Unternehmensverbandes Metall und Elektro V. (BayME) und des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM). weiter
vbw: Große Exportchancen für die bayerische Industrie in Schwellenländern
Brossardt: „Wir müssen weiter auf Industrie und auf den Export setzen!“
München, 25.03.2010 Im Vorfeld des Kongresses „Industrie ist Zukunft“, hat vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die internationale Kritik an der deutschen Exportstärke entschieden zurückgewiesen. Er erklärte, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin auf die Industrie und den Export setzen müsse. Insbesondere in den asiatischen Schwellenländern gebe es große Chancen für die bayerische Industrie.
„Die heimischen Industrieunternehmen und deren Beschäftigte haben in den zurückliegenden Jahren große Anstrengungen unternommen, um sich fit zu machen für den internationalen Wettbewerb“, sagte der vbw-Hauptgeschäftsführer. Es sei geradezu absurd zu verlangen, die heimischen Firmen sollten – angeblich zum Wohle aller – beim Export jetzt auf die Bremse steigen, betonte Brossardt. Wer sich nicht tagtäglich dem Wettbewerb auf den Weltmärkten stelle, könne schon morgen „weg vom Fenster sein“. Zudem erklärte Brossardt, dass die deutsche Exportstärke nicht zu Lasten anderer EU-Länder gehe. Im Gegenteil: So seien die französischen Exporte nach Deutschland von 2005 bis 2008 um 16 Prozent und damit fast genauso stark wie die deutschen Ausfuhren nach Frankreich (17 Prozent) gestiegen. Der Anstieg der Exporte von Italien, Großbritannien und Spanien nach Deutschland war in den Jahren 2005 bis 2008 sogar wesentlich stärker als das Wachstum der heimischen Ausfuhren in diese Länder.
Zu einer weiteren Internationalisierung gebe es keine Alternative, unterstrich Brossardt. Er verwies auf die großen Chancen für die inländische Industrie im Ausland. „In vielen Schwellenländern gibt es riesige Potenziale“, so Brossardt. Eine von der vbw in Auftrag gegebene Studie habe insbesondere China, Ägypten, Indien, Indonesien und Saudi-Arabien als Märkte der Zukunft für die heimische Industrie identifiziert. In den 20 wichtigsten Absatzländern der bayerischen Wirtschaft gebe es in Zukunft gute Perspektiven für die klassischen deutschen Exportbranchen wie den Fahrzeug- und den Maschinenbau, die Energietechnik, die Umwelttechnik, die Pharmaindustrie sowie für die Automatisierungs- und Regelungstechnik.
Damit die Industrie diese Potenziale auch nutzen könne, forderte Brossardt die Politik auf, den Industriestandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken. Um Wertschöpfung im Lande zu behalten, sei das Thema Arbeitskosten von zentraler Bedeutung. Die Lohnzusatzkosten müssten dauerhaft unter 40 Prozent gehalten werden. Entscheidend seien zudem bessere Rahmenbedingungen für die Technologie- und Innovationspolitik. Brossardt: „Die staatlichen Ausgaben für Forschung sind im internationalen Vergleich zu gering. Hier muss mehr investiert werden.“ Zudem müsse die deutsche Politik im Rahmen einer optimierten Außenwirtschaftspolitik die deutsche Industrie bei der Erschließung neuer Märkte unterstützen. www.vbw-bayern.de (www.ibw-bayern.de)
Soziale Netzwerke schon heute wichtiges Instrument im Personalmarketing
Großer Andrang beim kalaydo.de-Unternehmerabend zum Thema „E-Recruiting im Zeitalter von Sozialen Netzwerken und Communities“. Mit der richtigen Strategie bei Facebook, Twitter & Co. erreichen Unternehmen hochqualifizierte Bewerber
Köln, 25.03.2010 – Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter spielen im Personalmarketing eine immer wichtigere Rolle. Für den Erfolg maßgeblich ist dabei die professionelle und gezielte Steuerung der interaktiven Unternehmenskommunikation im Web 2.0, die über das bloße Einstellen von Stellenanzeigen weit hinaus geht. Wenn zudem wichtige rechtliche Aspekte berücksichtigt werden, können Arbeitgeber ihre Außendarstellung in Sozialen Netzwerken überaus positiv gestalten und so indirekt die optimalen Bewerber erreichen. Das ist das Ergebnis des 9. Unternehmerabends von kalaydo.de, an dem 90 Führungskräfte aus der Region teilnahmen. Die Veranstaltung aus der Reihe „Zukunft Mittelstand“, die am 23.03.2010 in Köln stattfand, war bereits seit Wochen ausgebucht.
„Social Networks“ boomen: 39 Prozent aller Unternehmen im deutschsprachigen Raum nutzen bereits Online-Dienste wie Facebook und Twitter, um sich Kunden und Bewerbern im Web 2.0 zu empfehlen. Und das mit Erfolg: 65 Prozent der aktiven Unternehmen haben im vergangenen Jahr über soziale Netzwerke Fachkräfte ansprechen und einstellen können. Diese Zahlen hat Thorsten zur Jacobsmühlen, Berater und Experte für Personalmarketing, ermittelt und jüngst in seinem hochaktuellen „Social Media Report HR 2010“ veröffentlicht.
Mit interessanten Themen „unterschwellig rekrutieren“
Als erster Referent des Unternehmerabends informierte zur Jacobsmühlen über die Möglichkeiten der Mitarbeitergewinnung im Web 2.0 und stellte gleich eingangs klar: „Die Recruiting-Lösung schlechthin“ sei dies zwar nicht, jedoch böten Soziale Netzwerke ganz neue und attraktive Möglichkeiten im breiteren Kontext des Personalmarketing. Unternehmen sollten die Chance nutzen, „sich als Arbeitgeber interessant zu machen“, indem sie mit wertvollen und unterhaltsamen Beiträgen und Artikeln bei ihrer Zielgruppe ein attraktives Image gestalten. Das bloße Einstellen von Stellenanzeigen funktioniere im interaktiven Web 2.0 nicht, in dem die Nutzer primär „Kommunikation, Information und Spaß“ erwarten. Da man aktiv suchende Bewerber aber ohnehin besser über Online-Jobbörsen anspreche, liege der Fokus des Personalmarketings in Sozialen Netzwerken viel mehr darauf, „unterschwellig zu rekrutieren“. Entscheidend für den Erfolg dieser Aktivitäten seien ein stimmiges Marketingkonzept und die durchgängige Betreuung der Online-Dienste.
Mitarbeiter als „Botschafter des Unternehmens“
„Rekrutieren ist Kommunizieren“, konstatierte Thomas Teetz, Personalmarketing-Chef bei der Deutschen Telekom, der einen Einblick in die Praxis gewährte. Übergeordnetes Ziel sei für den Konzern ein erfolgreiches „Employer Branding“, also die bewusste Gestaltung einer attraktiven Arbeitgebermarke – nach innen wie nach außen: Mit interaktiven Auftritten in Sozialen Netzwerken versuche die Telekom also gleichzeitig die Mitarbeiterbindung zu stärken und potentielle Bewerber anzusprechen. Dabei werde das eigene Personal bewusst als „Botschafter des Unternehmens“ in die Außendarstellung miteinbezogen. Wichtig seien dabei grundsätzliche Vereinbarungen mit den aktiven Mitarbeitern, damit unsachliche Äußerungen vermieden werden. Die Interaktivität der Sozialen Netzwerke stelle das Unternehmen insbesondere dann vor Herausforderungen, wenn Kritik geäußert werde, erklärte Teetz. Hier sei „Offenheit“ gefragt: Wer die direkte Kommunikation mit den Menschen suche, stelle sich eben auch der Realität – und erhalte so die Chance, aktiv das Bild seines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu optimieren, indem auf Anregungen eingegangen und Probleme in der Öffentlichkeit gelöst werden.
Keine Scheu vor rechtlichen Rahmenbedingungen
Rechtliche Aspekte von Unternehmensauftritten in Sozialen Netzwerken beleuchtete der Anwalt Konstantin Ewald von der Kölner Sozietät Osborne Clarke. Im Prinzip seien „viele Rechtsfragen altbekannt“, erläuterte der Experte: Urheber-, Persönlichkeits- und Lauterkeitsrechte seien selbstverständlich auch in Sozialen Netzwerken zu beachten. Überdies sei bei Firmenauftritten ein Impressum oder ein entsprechender Verweis verpflichtend. Besonderes Augenmerk sei bei Beiträgen und Kommentaren angebracht, die von Nutzern etwa auf der Facebook-Seite eines Unternehmens hinterlassen werden: Diese gelte es umgehend und genau auf rechtliche Verstöße hin zu überprüfen, da solche unter Umständen dem Profilinhaber angelastet werden könnten. Grundsätzlich jedoch sollten sich Unternehmen von wenigen rechtlichen Einschränkungen nicht abhalten lassen, soziale Netzwerke zu ihrem Vorteil zu nutzen, so Ewald.
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, die von kalaydo.de-Geschäftsführer Joachim Vranken moderiert wurde, war man sich einig, dass sich Aktivitäten in Sozialen Netzwerken für Unternehmen sowohl bei der Ansprache hochqualifizierter Bewerber als auch für Marketingzwecke mehr und mehr lohnen – wenn sie professionell und kontinuierlich betrieben werden. Als Ergänzung zu Online-Stellenbörsen seien „Social Media“-Dienste schon heute hervorragend geeignet: So ist es, wie Vranken anmerkte, im Stellenmarkt von kalaydo.de seit langem möglich, dort aufgegebene Stellenanzeigen gleichzeitig in vielen Sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.
Wie aktuell das Thema ist, zeigte auch das große Interesse am mittlerweile 9. Unternehmerabend, der im Kölner Colonia Forum stattfand. Hierzu eingeladen hatte kalaydo.de in Zusammenarbeit mit der deutschen medienakademie. Pressekontakt Internet: http://www.kalaydo.de
Prof. Anton Kathrein, Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle Bayern:
„Nagelprobe kommt im zweiten Halbjahr“
München, 10. März 2010 – Die bayerische Elektroindustrie hat die Wende geschafft, aber es bleiben noch Hürden. „Die konjunkturelle Wende ist eingeläutet, aber die Nagelprobe für die Elektroindustrie wird das zweite Halbjahr 2010 und das erste Halbjahr 2011 sein“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Anton Kathrein, Vorsitzender der Landesstelle Bayern und Vizepräsident des ZVEI, auf der Jahrespressekonferenz der Landesstelle in München zur Lage der Elektrotechnik- und Elektroindustrie. Denn dann steht verstärkt die Finanzierung neuer Projekte an, bei der sich die Banken bislang schon zurückhaltend zeigten.
„Wir beginnen 2010 den Aufholprozess“, so Kathrein, „aber machen wir uns nichts vor: Er kann holprig verlaufen und bis zur Rückkehr auf das Niveau von 2008 ist es noch ein langer Weg, der vier bis sieben Jahre in Anspruch nehmen dürfte.“ Zuversichtlich stimme, dass die für die Elektroindustrie treibenden Trends weiterhin intakt seien. Mehr Energieeffizienz, die Schonung des Klimas und der natürlichen Ressourcen durch umweltfreundliche Technologien, Fortschritte bei Elektromobilität und die weltweit hohe Nachfrage nach moderner Infrastruktur – dies alles sei ohne die Produkte und Systeme der Elektroindustrie nicht zu haben. Auf der Grundlage einer aktuellen Verbandsumfrage zur wirtschaftlichen Lage der bayerischen ZVEI-Mitgliedsfirmen betonte Kathrein, „dass unsere Firmen inzwischen auch zu unserer eigenen Überraschung positiver gestimmt sind.“ So glauben immerhin bereits über 50 Prozent der bayerischen Elektro-Firmen, dass sich die Geschäftserwartungen im Inland und im Ausland gegenüber 2009 verbessern werden. Nur noch ein sehr geringer Prozentsatz (unter fünf Prozent) glaubt an eine Verschlechterung. Erfreulich sei auch die Bereitschaft zu investieren. Ein Drittel der bayerischen ZVEI-Mitgliedsfirmen will die Investitionen erhöhen und nur noch ein knappes Viertel weniger investieren.
Der ZVEI insgesamt erwartet für das laufende Jahr, dass die (preisbereinigte) Produktion der gesamten deutschen Elektroindustrie um drei bis vier Prozent und der Umsatz von 145 auf 150 Milliarden Euro steigen. Die Exporte dürften sich um fünf Prozent erholen.
vbw-Projektgesellschaft mbH
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
Landesstelle Bayern
Max-Joseph-Straße 5, 80333 München
www.vbw-bayern.de
www.zvei.org
Zweiter Zeitarbeitskongress der bayerischen Metallarbeitgeber in Nürnberg
Brossardt: „Zeitarbeit darf nicht eingedämmt werden!“
Nürnberg, 24.02.2010. Auf dem zweiten Zeitarbeitskongress der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM in Nürnberg hat deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont, dass Zeitarbeit aus den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie nicht mehr wegzudenken ist. „Die Zeitarbeit bietet den Unternehmen die nötige Flexibilität, um schwankende Auftragslagen abzufedern“, so Brossardt. Das sei für die Weltmarktfähigkeit der M+E-Industrie unverzichtbar. Keinerlei Verständnis zeigt Brossardt für Forderungen, die Zeitarbeit wieder zu begrenzen. „Wer die Zeitarbeit eindämmen will, nimmt den Unternehmen ein wichtiges Flexibilisierungsinstrument und vielen Menschen die Chance auf Arbeit. Das ist weder im Sinne der Arbeitgeber, noch der Arbeitnehmer.“
Brossardt unterstrich, dass Zeitarbeiter die Stammbelegschaften nicht ersetzen, sondern ergänzen. „Die meisten M+E-Arbeitsplätze erfordern umfassende Erfahrung der Fachkräfte im eigenen Betrieb.“ Im letzten Aufschwung hätten die M+E-Betriebe rund 240.000 Arbeitsplätze geschaffen und zusätzlich 60.000 Zeitarbeitsstellen. Von einer Verdrängung der Stammbelegschaften könne keine Rede sein. Das Ausmaß der Zeitarbeit in der bayerischen M+E-Industrie bleibe folglich überschaubar. „Selbst im jüngsten Aufschwung hat die Zeitarbeit im Durchschnitt aller M+E-Branchen nicht mehr als sechs Prozent erreicht.“ In der Gesamtwirtschaft liege die Quote mit zwei Prozent noch deutlich niedriger. Gleichzeitig sei Zeitarbeit für viele ein Sprungbrett in die Beschäftigung. Brossardt: „Zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer kommen aus der Arbeitslosigkeit. Zeitarbeit ist daher zu einem effektiven Arbeitsmarktinstrument geworden.“
Friedrich Hesemann, Geschäftsführer der Liebherr Verzahntechnik aus Kempten: „Zeitarbeit war für uns in den letzten Jahren ein sehr wichtiges Instrument, um das stark wachsende Auftragsvolumen zu bewältigen und Rekrutierungen vorzunehmen, die der normale Arbeitsmarkt nicht hergegeben hätte. Der ‚Klebeeffekt’ ist bei uns beachtlich. Von den im Jahr 2006 eingestellten Zeitarbeitern haben inzwischen alle einen unbefristeten Liebherr-Vertrag. Dies gilt auch für 97 % der im Jahr 2007 und für ein gutes Drittel der 2008 übernommenen Zeitarbeiter. Die 2009 übernommenen Zeitarbeiter sind alle noch an Bord.“
Kontakt: Raimo Kröll, Mobil 0173-370 84 66, Mailto:raimo.kroell@ibw-bayern.de / www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de
Münchner Kreis macht sich für mehr Sicherheit im
Cloud Computing stark
Weitere Fragen zu dieser Veranstaltung: Redakteur Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck Mail
Der nächste Paradigmenwechsel in der Informationstechnologie ist eingeläutet: Mit Cloud Computing verabschieden sich Unternehmen und Konsumenten von starren IT-Infrastrukturen - und stehen damit vor neuen Fragen zu Sicherheit und Vertrauen.
München, 4. Februar 2010 – Für die Nutzung von Hardware, Software und IT-Services bedienen sich Unternehmen und Konsumenten immer häufiger der Angebote externer Dienstleister. Die benötigte IT-Infrastruktur und aktuelle Softwareanwendungen werden beim Cloud Computing dezentral über das Internet und nach Bedarf genutzt. Grund genug für den Münchner Kreis auf einer Konferenz mit rund 140 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik neue Wege zu mehr Sicherheit und Effizienz im IT-Management aufzuzeigen. „Spätestens wenn geschäftskritische, sensible Daten eines Unternehmens oder auch private Daten dem Internet preisgegeben werden, stehen dringende Fragen zu Sicherheit, Verfügbarkeit und vor allem zum Vertrauen im Raum“, so Prof. Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreises.
Wie sich auf der Konferenz zeigte, bestehen die größten Bedenken gegenüber dem Cloud Computing hinsichtlich des Datenschutzes und der Datensicherheit. „Aufgrund der technischen Verknüpfung dezentral organisierter Rechnerleistungen wird es in Zukunft immer weniger nachvollziehbar, zu welchem Zeitpunkt an welchem Standort und nach welcher Rechtsordnung IT-Leistungen erbracht werden“, gab Dr. Alexander Duisberg von der Rechtsanwaltskanzlei Bird & Bird zu bedenken. Vor diesem Hintergrund müsse sich der Cloud-Nutzer fragen, welche Daten er überhaupt in die Cloud hineingeben oder auslagern dürfe. Michael Auerbach von T-Systems International hielt dem entgegen: „Auch wenn das Thema Sicherheit zu Recht eines der wichtigsten Aspekte in einer digitalen Welt darstellt, werden in dieser Diskussion allzu gern verschiedene Dinge in einen Topf geworfen“. So müsse man in der Diskussion um sicheres Cloud Computing zwischen der Sicherheit von Daten unterscheiden, die Endkonsumenten im Internet den Massenanwendungen preisgeben, und solchen, die Unternehmen der privaten Cloud von IT-Dienstleistern anvertrauen. „Mit einer privaten Cloud vereinbaren Kunde und Dienstleister, in welchen Rechenzentren und auf welchen Serverpools die anvertrauten Daten verarbeitet werden“, so Auerbach. Letztendlich läge der Unterschied zwischen Cloud Computing und dem klassischen seit Jahren praktizierten Outsourcing nur in Details.
Ministerialdirektor Martin Schallbruch vom Bundesministerium des Innern ging auf die zunehmende Abhängigkeit unserer Gesellschaft von funktionierender und verfügbarer IT-Infrastruktur und auf die allgemeine Verschärfung der IT-Sicherheitslage ein. Er stellte mit den Umsetzungsplänen „Bund“ und „KRITIS“ zwei Programme seines Ministeriums vor, die kritische Informationsinfrastrukturen in der Bundesverwaltung und in der Wirtschaft adressieren.
Mit Blick auf die technischen Rahmenbedingungen des Cloud Computing wies Prof. Jörg Schwenk von der Ruhr-Universität Bochum darauf hin, dass beim World Wide Web Consortium und bei der internationalen Organisation für Web-Standards OASIS eine Vielzahl von Standards zur Absicherung von Webdiensten erarbeitet worden sind. In der Praxis gebe es aber noch drei Hindernisse, die überwunden werden müssten: Erstens seien digitale Signaturen nicht hinreichend erforscht und würden in der Industrie oft falsch verstanden. Zweitens würden kryptographische Operationen wie Signatur und Verschlüsselung an Performanzproblemen leiden. Und drittens würden viele Sicherheitsstandards mit Hinblick auf ein 2-Parteien-Szenario entwickelt, während in der Praxis schon längst Webservices mit 3 und mehr Parteien orchestriert werden.
Prof. Gunter Dueck von IBM Deutschland äußerte die Überzeugung, dass sich das Vertrauen in Cloud Computing langsam einstellen wird: „Die IT selbst kann die Entwicklung beschleunigen oder verzögern, je nachdem wie schnell sie die Anforderungen der Kunden und deren Wünsche nach einheitlichen Standards und transparenten Preisen erfüllt“. Die Vertrauensforschung weist darauf hin, dass Vertrauen in abstrakte Systeme dadurch aufgebaut und gepflegt wird, dass die Repräsentanten an den Zugangspunkten und die das System kontrollierenden Experten vertrauenswürdig sind. So resümierte Dr. Guido Möllering vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung: „Es wird im Cloud Computing über alle Bemühungen um fehlerfreie Technologien, lückenlose Rechtsapparate, konsequente Aufsichtsinstanzen und vorsorgliche Versicherungen hinaus immer nötig sein, dass die Beteiligten Verantwortung für das System tragen – auch über ihre individuellen Verpflichtungen hinaus. Geschieht dies, werden sich viele weitere Akteure in die Wolke hineinwagen“.
Martin Sonneck im Interview mit S. Douven zum Thema B2b Marke in der Zulieferindustrie
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München, 3.02.2010 -vbw-Studie: Weiter Fachkräftemangel in Bayern – trotz Wirtschaftskrise
„Arbeitslandschaft 2030“: In Bayern werden 1,1 Millionen Arbeitskräfte fehlen
Die Wirtschaftskrise ändert kaum etwas am bevorstehenden Fachkräftemangel im Freistaat. Das hat die Studie „Arbeitslandschaft Bayern 2030“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Zusammenarbeit mit der Prognos AG ergeben. Danach fehlen in Bayern bis 2030 rund 1,1 Millionen Fachkräfte. Das sind nur 300.000 weniger als in der ursprünglichen Untersuchung, die die vbw im Jahr 2008 – vor Ausbruch der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise – herausgegeben hat.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die Untersuchung zeigt, dass es sich bei dem prognostizierten Arbeitskräftemangel nicht um ein konjunkturelles Problem handelt, sondern um eine der größten strukturellen Herausforderungen für Bayern. Umso mehr gilt: Eine wichtige Voraussetzung für eine prosperierende Zukunft Bayerns ist ein flexibler Arbeitsmarkt.“ Brossardt sieht hier vorrangig drei Handlungsfelder: „Es darf kein Talent auf der Strecke bleiben. Wir brauchen daher eine nachhaltige Qualifizierungs- und Weiterbildungsinitiative, die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen wird. Durch eine höhere Bildungsbeteiligung könnte die Lücke laut Studie um 170.000 reduziert werden. Zum Zweiten brauchen wir eine längere Lebens- und Wochenarbeitszeit. An der ‚Rente mit 67’ darf daher nicht gerüttelt werden. Durch eine Ausweitung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit auf 40 Stunden würde die Lücke um weitere 360.000 Personen verkleinert. Drittens müssen wir, in Kombination mit den ersten beiden Punkten, unseren Arbeitsmarkt stärker für Fachkräfte aus dem Ausland öffnen.“
Die Studie zeigt, dass der Arbeitskräftebedarf vor allem im Bereich hochqualifizierter Tätigkeiten zunehmen wird. Von den 1,1 Mio. fehlenden Fachkräften entfallen 330.000 auf Personen mit Hochschulabschluss und 760.000 auf Personen mit beruftlicher Bildung. Im Bereich der Menschen ohne berufliche Bildung besteht dagegen nahezu kein zusätzlicher Arbeitskräftebedarf. Somit trifft eine wesentliche Erkenntnis aus der deutschlandweiten „Arbeitslandschaft 2030“ – nämlich dass Kräfte auf allen Qualifikationsebenen fehlen – auf Bayern gerade nicht zu.
Besonders groß ist der zusätzliche Personalbedarf bei Unternehmensdienstleistern und im Gesundheitswesen. Im Handel, im öffentlichen Dienst, in der Landwirtschaft sowie im verarbeitenden Gewerbe geht der Fachkräftebedarf dagegen zurück. Zur Studie
Brossardt zur Unternehmensfinanzierung: Verbriefungsmärkte aktivieren
vbw legt auf Finanzmarktkongress Gutachten zur Finanzmarktreform vor
München, 18.01.2010 Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. befürchtet für 2010 eine Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen für Unternehmen. „Darauf deuten Signale aus der Kreditwirtschaft hin. Die deutsche Bundesbank sieht bei den Banken einen Abschreibungsbedarf von 90 Milliarden Euro. Dieser wird Auswirkungen auf die Kreditvergabe der Banken haben. Auch die Unternehmen selbst rechnen mit einer Verschlechterung. So geht in einer Umfrage des IW die Hälfte der befragten Firmen davon aus, dass die Finanzierung in den nächsten Monaten schwieriger wird“, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf dem vbw-Kongress „Deutschland hat Zukunft! Leistungsfähige Finanzmärkte – sichere Unternehmensfinanzierung.“
Brossardt stellt fest: „Eine entscheidende Voraussetzung für mehr Kreditgeschäft ist die Eigenkapitalausstattung der Banken.“ Um den Weg zu deren Verbesserung zu ebnen, forderte Brossardt, unbedingt die Verbriefungsmärkte wieder zu beleben – etwa durch einen teilweisen Einstieg des Staates in das Verbriefungsrisiko. Weiter dürfe es nicht sein, dass Ratingverfahren Zukunftschancen nicht ausreichend zur Kenntnis nehmen und dadurch höhere Eigenkapitalhinterlegungen und Kreditpreise provozieren.
Für bestehende Förderprodukte der KfW forderte Brossardt stärkere staatliche Haftungsübernahmen bzw. Garantien. Dies gelte speziell für die neu aufgelegten Globaldarlehen. Auch die Steuer- und Bilanzpolitik sollte sich an der Stärkung der Eigenkapitalbasis von Unternehmen ausrichten. „Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz beinhaltet hier einige gute Ansätze. Diese müssen aber noch weiterentwickelt werden. Ein wichtiger Beitrag wäre die Streckung der handelsbilanziellen Abschreibungsfristen auf Investitionen.“
Professor Dr. Christoph Kaserer (TU München) stellte auf dem Kongress ein Gutachten zur Finanzmarktreform vor. Das Gutachten fordert, das Bankenaufsichtssystem in ein zweistufiges Verfahren umzugestalten. Dabei unterliegen alle Banken der Aufsicht der ersten Stufe, auf der unter anderem Aspekte wie der Einlegerschutz und Regelungen zur Verbesserung von Marktrisikomodellen berücksichtigt werden. Die systemrelevanten Banken werden demnach auch der Aufsicht auf der zweiten Stufe unterzogen. Diese konzentriert sich ausschließlich auf die Systemstabilität und sollte, so das Gutachten, durch die Bundesbank in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde ausgeübt werden. Die Aufsicht über die nicht systemrelevanten Institute könne hingegen bei der BaFin bleiben. Kontakt: Andreas Ebersperger, FON 089-551 78-373 / Mail Weiter Info vbw-bayern
Vermögen in Deutschland: Renten- und Pensionsansprüche dämpfen Ungleichverteilung, aber hohe Konzentration bleibt bestehen
Berlin, 18. Januar 2010 - Die privaten Vermögen in Deutschland sind höchst ungleich verteilt, und die Ungleichverteilung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. In der Debatte hierüber blieben die Anwartschaften auf Renten und Pensionen allerdings bislang außen vor – es fehlten verlässliche Daten. Jetzt haben Wissenschaftler des DIW Berlin in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie erstmals errechnet, wie sich die Vermögensverteilung ändert, wenn man Pensionsansprüche und Rentenanwartschaften mit einbezieht. Das Ergebnis (pdf)
Januar 2010 - Der Jahreswechsel bietet turnusgemäß die Gelegenheit sich etwas vorzunehmen; die sog. ‘guten Vorsätze’ haben dann Hochkonjunktur. Ein solcher Vorsatz im Bereich Marketing und Kommunikation könnte zum Beispiel lauten: reden Sie doch (im Neuen Jahr) öfters mal mit Ihren Kunden. Das sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein, gerät aber während des Jahres wohl immer wieder in Vergessenheit. Weiter zur Pressemeldung
Redakteur Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck:
Gefunden zum Thema Marken und Markenführung im Branchenvergleich KMU FHS St.GaIIen
KTI-Forschungsprojekt BrandngStar: Ob Konsumgüte; Dienstleistungen oder Industriegüter - der Aufbau und die Pflege von Marken haben
in allen Märkten an Bedeutung für den Unternehmenserfolg gewonnen. Im Folgenden wird anhand
von vier Beispielen dargestellt, wie sich der B2C- und B2B-Sektor sowie verschiedene Branchen
im Markenmanagernent unterscheiden und welche Gemeinsamkeiten sie aufweisen. Weiter
vbw-Kongress: Dienstleister machen Industriestandort Bayern stark
Brossardt: „Wirtschaftspolitik darf Wachstumsmotor nicht bremsen!“
München, 16.12.2009. Auf einem Kongress der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. forderte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Bundesregierung und die bayerische Staatsregierung auf, unternehmensnahe Dienstleistungen stärker zu unterstützen. Entscheidende Vorteile im globalen Wettbewerb erzielten bayerische Industrieunternehmen durch die Kombination von Produkten und ergänzenden Services. „Der enge Industrie-Dienstleistungsverbund birgt große Chancen, einen wirtschaftlichen Aufschwung in Gang zu setzen und langfristig zu sichern“, erklärte Brossardt.
„Die Industrieproduktion ist der Treiber für den wirtschaftlichen Erfolg des Freistaats und kein Auslaufmodell“, ist der vbw-Hauptgeschäftsführer überzeugt. Zahlreiche vor- und nachgelagerte Dienstleistungen seien vom Herstellungsprozess kaum mehr zu trennen. „Leistungsfähige Dienstleistungsunternehmen sichern gemeinsam mit der Industrie die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Fast 35 Prozent der Wertschöpfung in Bayern erwirtschaftete dieser Verbund 2008, Mitte der 90er Jahre waren es noch gut drei Prozent weniger“, so Brossardt. Ein Großteil dieses Wachstums kommt aus den Dienstleistungsbereichen Planung, Finanzierung, Logistik und technische Services, wie eine Untersuchung der vbw ergab. „Unternehmensnahe Dienstleistungen sind ein Wachstumsmotor für die bayerische Wirtschaft. Daher müssen wir alles dafür tun, die Wettbewerbsfähigkeit dieses Bereiches zu stärken“, forderte der vbw-Hauptgeschäftsführer. Dienstleister würden einer Befragung zufolge in den nächsten fünf Jahren vermehrt auf die Informations- und Kommunikationstechnik, den Umweltschutz und Mobilität setzen. Eine konsequente Ausrichtung auf diese Zukunftsmärkte müsse von betrieblicher aber auch von politischer Seite gestützt werden. Die Untersuchung der vbw zeige, dass es hier noch erhebliche Potenziale auszuschöpfen gibt. Dienstleister müssten ihre Anstrengungen in den Bereichen Innovation sowie Forschung und Entwicklung intensivieren, sich in ihrem Marktumfeld international ausrichten sowie Synergien entlang ihrer Wertschöpfungsketten erschließen. Brossardt: „Dazu benötigen unternehmensnahe Dienstleister auch die Unterstützung des Bundes und der bayerischen Staatsregierung beispielsweise hinsichtlich vergleichbarer Rahmenbedingungen im europäischen Wettbewerb.“ Kontakt: Antje Zientek, Mail:
vbw stellt Studie für mehr Exzellenz an bayerischen Hochschulen vor
Brossardt: Mehr Qualität in Forschung und Lehre sichert Bayerns Vorsprung
München, 14.12.2009 Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die Studie „Mehr Exzellenz an bayerischen Hochschulen“ vorgestellt. Die Studie wurde von CHE Consult erarbeitet und beinhaltet eine umfassende Analyse und vielfältige Handlungsempfehlungen für Lehre und Forschung im bayerischen Hochschulwesen. 60 namhafte internationale Experten aus Hochschulen, Politik, Verwaltung und Unternehmen waren an dem Projekt beteiligt.
„Hochschulpolitik ist Standortpolitik. Bayerns Hochschulen sind gut aufgestellt, aber andere Länder der Bundesrepublik haben aufgeholt. Daher müssen wir aktiv werden“, begründete vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Initiative der vbw. Als Beispiel dafür, dass es an der Spitze immer enger werde, nannte Brossardt die Exzellenzinitiative, mit der die Bundesregierung Spitzenforschung an deutschen Hochschulen fördert. „Hier haben sich die bayerischen Hochschulen erfolgreich positioniert. Dennoch liegen wir mit 199 Millionen Euro an erhaltenen Mitteln klar hinter Baden-Württemberg mit knapp 302 Millionen Euro und nur noch hauchdünn vor Nordrhein-Westfalen.“ Die Studie beleuchtet sieben Bereiche, aus denen insgesamt 49 Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Zur Steigerung der Qualität in der Lehre empfiehlt die Studie beispielsweise, den Hochschulpakt langfristig anzulegen und den Hochschulpakt II durchzufinanzieren. Karrierewege für Wissenschaftler müssten flexibler gestaltet und zusätzliches Lehrpersonal aus nicht-staatlichen Finanzierungsquellen nicht auf das Lehrdeputat angerechnet werden. Im Forschungsbereich seien Qualitätssteigerungen möglich, indem Bayern die Kooperationsfähigkeit der Hochschulen mit der außeruniversitären Forschung stärkt und mit seiner Förderung die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, von der Grundlagenforschung in den Hochschulen bis zur anwendungsorientierten Produktentwicklung.
Schließlich müsse das Hochschulsystem organisatorisch weiterentwickelt werden. „So brauchen die Hochschulleitungen zukünftig die volle Kompetenz für alle Personalentscheidungen. Außerdem wird für eine neue Form der Personalentwicklung im Hochschulwesen geworben. Eine gemeinsame Führungsakademie von Hochschulen und Ministerium böte die Chance, die Mitarbeiter noch besser auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten“, sagte Brossardt. Er zeigte sich erfreut, dass das Wissenschaftsministerium und Vertreter der Hochschulen so intensiv an der Erarbeitung der Studie unter Federführung von Herrn Prof. Müller-Böling (CHE Consult) mitgewirkt haben. Im Rahmen des Pressegesprächs wurde die Studie an Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch übergeben. Heubisch sagte: „Die Studie gibt wichtige Impulse, wie die bayerischen Hochschulen im internationalen Wettbewerb noch besser werden können. Dass die Studie dabei viele Anregungen für Verbesserungen in der Lehre liefert, hat mich besonders gefreut.“
Die Studie kann im Internet heruntergeladen werden unter: www.vbw-bayern.de/hochschulstudie
Kontakt: A. Ebersperger, Tel. 089-551 78-373, andreas.ebersperger@ibw-bayern.de, www. vbw-bayern.de
Roman Herzog Institut: Wenig Glaube an Chance auf sozialen Aufstieg
Rodenstock: „Unsere Studie zeigt, dass die Chancen besser sind als gefühlt“
München, 26. November 2009 - Nur jeder fünfte Deutsche ist der Meinung, dass es ihm in fünf bis zehn Jahren besser gehen wird als heute. 40 Prozent sind der Auffassung, ihre persönlichen Chancen für ein berufliches Fortkommen stünden nicht in einem angemessenen Verhältnis zu ihren erbrachten Leistungen. Und jeder zweite Deutsche glaubt nicht daran, dass Erfolg vor allem aus harter Arbeit resultiert. Das geht aus der Studie „Recht auf Aufstieg“ hervor, die das Roman Herzog Institut im Zuge ihres Symposiums „Vision Gerechtigkeit: Was ist gerecht?“ vorstellte.
„Die Studie zeigt klar, dass die gefühlte Aufstiegsohnmacht in Deutschland einen Zusammenhang zur hohen Regulierungsdichte hat: In Ländern mit geringem Regulierungsniveau wie den USA, Kanada oder Finnland haben die Menschen einen deutlich stärkeren Glauben daran, dass sie ihres eigenen Glückes Schmied sind“, so Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts. Die Deutschen schätzen der Studie zufolge auch ihre Aussicht auf leistungsbedingten Erfolg als erheblich geringer ein als die Amerikaner. Rodenstock: „Doch das Gefühl trügt: Es gibt keine Indizien dafür, dass sich Leistung in Deutschland weniger lohnt als zum Beispiel in Amerika.“ Im Gegenteil: Arbeitsmarktexperten haben im Auftrag des Roman Herzog Instituts errechnet, dass von 1995 bis 2007 mehr als 37 Prozent der gesellschaftlichen Mitte einen Aufstieg in eine höhere Schicht geschafft haben. Aus der untersten Schicht schaffte diesen gesellschaftlichen Aufstieg sogar mehr als jeder Zweite.
„Erwerbsarbeit und Bildung sind die Erfolgsgaranten für die Verbesserung der persönlichen Einkommensposition“, zieht Rodenstock Bilanz. Sozialer Aufstieg erfolge in starkem Maße durch Leistung im Job. Laut Studie gelang der Hälfte der Geringverdiener binnen zwölf Jahren der Aufstieg in eine höhere Schicht, 17 Prozent stiegen sogar ganz nach oben auf. Auch Unternehmensgründungen bieten eine gute Chance: 53 Prozent der Selbstständigen konnten in höhere Schichten aufsteigen. Als besondere Hindernisse beim Aufstieg erwiesen sich vor allem Beschäftigungslosigkeit und die Trennung von Paarhaushalten mit Kindern sowie ein Migrationshintergrund. Da in diesem Zeitraum sich der Wohlstand insgesamt ebenfalls erhöht hat, geht übrigens selbst der Verbleib in der bisherigen sozialen Schicht mit höherem Wohlstand einher.Die Studie ist beim Roman Herzog Institut, Max-Joseph-Straße 5 in 80333 München, oder unter www.romanherzoginstitut.de zu beziehen.
Belegschaften im Wandel – Heute schon an Morgen denken
Bertram Brossardt: „Betriebe müssen sich auf demographischen Wandel vorbereiten“
Die Welt am Sonntag will sich künftig ihre Inhalte über ein monatlich erscheinendes E-Magazin bezahlen lassen. In die elektronische Zeitschrift sollen neben Texten und Fotos auch Audiobeiträge und Bewegtbilder eingebunden werden. Weiter
Zum gleichen Thema: Schweizer Verlage lancieren Onlineshop – Spezialangebote für Abonnenten
Drei Verlage lancieren gemeinsam einen neuen Onlineshop mit Vorteilsangeboten für die rund 300‘000 Abonnenten. Dieser wird im November unter den regionalen Marken lanciert! Weiter
Language Server für den Mittelstand
Across Systems mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe und Glendale, Kalifornien, ist Hersteller des Across Language Server – der weltweit führenden unabhängigen Technologie für die „Linguistic Supply Chain“.
Der Across Language Server ist eine zentrale Software-Plattform für alle Sprach-Ressourcen und Übersetzungsprozesse im Unternehmen. Er vereinfacht, beschleunigt und verbessert die Steuerung, Koordinierung und Durchführung von Übersetzungen. Die Software beinhaltet unter anderem ein Translation-Memory- und Terminologie-System sowie leistungsfähige Werkzeuge zu Projekt-Management und Workflow-Steuerung von Übersetzungen. Insbesondere erlaubt der Across Language Server durchgängige Prozesse, bei denen Auftraggeber, Agenturen und Übersetzer nahtlos und auf Basis der gleichen Daten zusammenarbeiten. Offene Schnittstellen ermöglichen die direkte Integration korrespondierender Systeme, zum Beispiel von CMS-, Katalog- oder ERP-Lösungen.
Zielgruppe sind alle, die professionell übersetzen oder übersetzen lassen – vom exportorientierten Mittelständler über die Sprachendienste weltweit tätiger Konzerne bis hin zu professionellen Übersetzungsdienstleistern. Durch den Einsatz von Across können Übersetzungskosten deutlich reduziert werden, die Investition in Across amortisiert sich üblicherweise innerhalb kürzester Zeit.
Der Across Language Server wird von hunderten führender Firmen als zentrale Plattform für Sprachressourcen und Übersetzungsprozesse eingesetzt. Weiter INFO
Das ist Marke: «Angi Kebap»
Was macht denn Angela Merkel mit einem Döner-Spiess? Hier erfahren Sie mehr...
Windows 7 für Unternehmen - Microsoft-Chef Steve Ballmer stellt Windows 7 in München vor
7. Oktober 2009. Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat heute in München die neue Generation des Betriebssystems Windows, Windows 7, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus seiner Ausführungen standen dabei der Einsatz und die speziellen Vorteile in der Unternehmensinfrastruktur. Dazu zählen Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und die Erschließung neuartiger Geschäftsmöglichkeiten. Erste Erfahrungen mit Windows 7 haben bereits BMW und Axinom gesammelt. Der Automobil-Hersteller und das Systemhaus präsentierten im Rahmen der Pressekonferenz ihre Projekte zur Migration auf das neue Betriebssystem. Aktuelle Studien von IDC belegen das hohe Interesse der Unternehmen an einer Migration auf Windows 7. "Windows 7 ist bereit für den Einsatz in Unternehmen", erklärte Steve Ballmer auf der Microsoft-Pressekonferenz bei BMW in München. "Es hilft unseren Kunden dabei, aktuelle Ziele wie geringere Kosten, höhere Produktivität und innovative Geschäftsmöglichkeiten effizient zu erreichen. Windows 7 unterstützt bei der Reduzierung der IT-Komplexität, der Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Senkung von Support-Kosten."
Studie von IDC zu Microsoft und Windows 7
Gemäß einer IDC-Studie werden weltweit bis Ende 2010 etwa 177 Millionen Lizenzen von Windows 7 auf den Markt kommen. Bis dahin nutzen 7 Millionen Menschen in der IT-Industrie sowie IT-nahen Unternehmen das neue Betriebssystem. 300.000 Arbeitsplätze werden durch Windows 7 neu geschaffen und 350.000 Unternehmen werden Produkte und Dienste herstellen, verkaufen oder vertreiben, die darauf basieren. Damit dürfte das neue Betriebssystem von Microsoft gemeinsam mit den Partnern aus der IT-Industrie wesentlich zur Wiederbelebung der wirtschaftlichen Situation beitragen. Weitere Informationen gibt es in der IDC-Studie "The Economic Impact of Microsoft ’s Windows 7, Worldwide" (Juli 2009)
Ab dem 22. Oktober 2009 wird Windows 7 in den verschiedenen Editionen erhältlich sein. Mit dem neuen Betriebssystem können Unternehmen ihre Produktivität erhöhen, ihre Sicherheit verbessern und ihre Infrastruktur effizienter verwalten. Dabei steht die Version Windows 7 Professional im Vordergrund. Für große Unternehmen bietet sich die Edition Windows 7 Enterprise an, die nur über Volumenlizenzprogramme erhältlich ist. Windows 7 Ultimate eignet sich für kleine und mittelständische Unternehmen, die keine Kunden eines Volumenlizenzprogramms sind.
Weiter zur Pressemeldung & Digitale Pressemappe
Mit Office 2010 wird Microsoft mehrere Neuerungen auf Vertriebsseite in den Markt bringen. Erste Informationen
Fraunhofer Innovationen für den Mittestand
Mit dem b2b-Service des innovations-reports steht Ihnen eine Spezialistenbörse mit gezielten Informationen zu Produkten und Dienstleistungen zukunftsorientierter Unternehmen und Institute zur Verfügung.
Am 26. März vor 60 Jahren wurde in München die Fraunhofer-Gesellschaft gegründet. Heute ist die Fraunhofer-Gesellschaft in Größe und Wirkung unbestritten ein wichtiger Teil des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Deutschland. Weiter Information über Fraunhofer finden Sie hier - Internationale Kooperationen und strategische Partnerschaften mit Industrie, Forschung und Regierungsstellen sichern den Erfolg. Zu B2B Themen für den Mittelstand finden Sie weitere Info und können bequem recherchieren!
B2B Marke industrie-kommunikation: Amerikanisches System entlarvt die Brand-Swinger!
Mithilfe eines amerikanischen Modells sollen in Zukunft nicht nur genaue Analysen über das Kaufverhalten von Kunden nach der Betrachtung eines Werbespots gemacht werden können. Ziel des neuen Systems aus den USA ist es auch, Kunden zu identifizieren, die zwischen Marken wechseln - die so genannten «Brand Swinger». Weiter
Den Chef gekillt:
Immer mehr Unternehmen setzen bei der Bekämpfung von Kommunikationsdefiziten und der Stärkung der Teamfähigkeit auf Multiplayer-Onlinegames. Auch die Chefetage beteiligt sich dabei ausgiebig an den virtuellen Gefechten! Weiter
IFOM Studie belegt:
Viele Unternehmen erkennen noch nicht die Wichtigkeit des Internets für ihr Geschäftsmodell.
Viele Unternehmen erkennen die Wichtigkeit des Internet für Ihr Geschäftsmodell. Das Problem ist jedoch die konzequente Umsetzung.
Die Studie zeigt den Spannungsbogen, zwischen dem Wissen und die Unsicherheit zum Thema Internet und Online auf. Weitere Information
08.07.2009 | Autor / Redaktion: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Anlässlich einer Kongressveranstaltung in München zum Thema „Deutschland hat Zukunft! Wachstum entfesseln“ rückte die VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft das eher stiefmütterlich behandelte Thema Bürokratieabbau in den Fokus der Betrachtung. Die Zuversicht, die das Motto „Deutschland hat Zukunft!“ nährt, kommt nicht von ungefähr. Weiter auf MM Maschinenmarkt
Microsoft: Business Productivity Online Suite (BPOS) nun auch über das neue KMU-Portal
Auf dem neuen Microsoft-Portal für kleine und mittelständische Unternehmenskunden (www.microsoft.de/kmu) finden Entscheider alle wichtigen Informationen und die neuen Cloud-Angebote des Softwareherstellers mit wenigen Clicks. Im Rahmen einer Software + Service-Strategie bietet Microsoft eine Vielzahl internetbasierter Dienste an. Online-Lösungen, wie Exchange, Sharepoint und Office Live Meeting, sind innerhalb der Business Productivity Online Suite (BPOS) nun auch über das neue KMU-Portal abrufbar.
Da die User nicht für journalistische Inhalte im Netz zahlen wollen, sollen jetzt die Suchmaschinen wie zum Beispiel Google dies "Lücke" füllen. Soe hat Hubert Burda es in einem Gastbeitrag für die Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gefordert. Weiter
Zukunfts-Studie - Deutsche Post DHL präsentiert die Welt im Jahr 2020
10.06.2009 - Unter dem Namen „Delivering Tomorrow − Kundenerwartungen im Jahr 2020 und darüber hinaus“ hat die Deutsche Post DHL soeben eine Studie veröffentlicht. Präsentiert werden Expertenmeinungen und Analysen zu Themengebieten wie Globalisierung, Wirtschaft, Technologie, Logistik, Umwelt und Gesellschaft.
Postchef Frank Appel stellte die Zukunfts-Studie auf dem Globe Forum in Stockholm vor. Bild: Klockseth Die Studie zeigt die Trends in diesen Bereichen bis ins Jahr 2020 und darüber hinaus auf. Damit gibt der Logistikkonzern eine Orientierungshilfe für mögliche Zukunfts-Szenarien. „Die Untersuchungsergebnisse der Studie zeigen, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Bildung und gesellschaftliche Verantwortung für Unternehmen immer wichtiger werden“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post DHL, bei der Präsentation der Studie auf dem Globe Forum in Stockholm. Zur Meldung und Studie INFO
Castings sind heutzutage beliebter denn je. Ist eine Rolle für einen Schauspieler, ein Bandplatz für einen Sänger oder eine Stelle als Tänzer zu vergeben - aber Ingenieure? Weiter
Patient Unternehmen: 67 Prozent aller Arbeitnehmer fühlen sich laut einer Umfrage kaum an ihr Unternehmen gebunden. 20 Prozent haben innerlich bereits gekündigt. Zwei Drittel machen Dienst nach Vorschrift.
Es hat sich kaum etwas verbessert: 67 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich kaum noch an ihr Unternehmen gebunden und machen Dienst nach Vorschrift, 20 Prozent haben innerlich bereits gekündigt. Lediglich 13 Prozent der Beschäftigten verspüren eine echte Verpflichtung gegenüber ihrem Unternehmen und arbeiten hoch engagiert. Weiter
"Die"Religion als Top-Marke positionieren!
Religion und Marken haben nichts gemeinsam? Von wegen!
Weiter
Kompetenzzentrum Mittelstand gut gestartet
Energieeffizienz, Leichtbau und Einsatz neuer Materialien wesentliche Forschungsschwerpunkte
München, 17.04.2009
Zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen in Bayern gab der VBM – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. zusammen mit der Technischen Universität München (TUM) letztes Jahr die Gründung des Kompetenzzentrums Mittelstand (KME) bekannt. Hauptaufgabe des Instituts ist es, unternehmensübergreifende Forschungsprojekte zusammen mit der Wissenschaft durchzuführen und die Ergebnisse den mittelständischen Metall- und Elektrobetrieben in Bayern zur Verfügung zu stellen.
Wie Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM und Vorsitzender des Beirats des KME heute bekannt gab, ist das Institut erfolgreich gestartet. Für den Beirat der Gesellschaft, die ihren Sitz in Garching hat, konnten hochkarätige Unternehmer und Wissenschaftler gewonnen werden. Das KME hat bereits übergreifende Trends in ausgewählten Branchen der Metall- und Elektroindustrie identifiziert. Forschungsschwerpunkte werden demnach unter anderem die Themen Energieeffizienz, Leichtbau, der Einsatz neuer Materialien und die Durchdringung von Prozessen und Produkten mit Informations- und Kommunikationstechnologie sein. Brossardt: „Durch praxisorientierte Forschungen in diesen Bereichen wird das KME einen entscheidenden Beitrag leisten, die technologische und betriebswirtschaftliche Innovationskraft mittelständischer M+E-Betriebe im Freistaat zu stärken.“ Weitere Informationen www.vbm.de/KME
16.03.2009 | Autor: Martin Sonneck
Für das Jahr 2009 rechnet die bayerische Elektroindustrie mit Einbußen bei Auftragsentwicklung, Produktion und Umsatz. Das geht aus der aktuellen Verbandsumfrage des ZVEI hervor. Zugleich macht sich der Verband für Investitionszulagen und Sonderabschreibungen stark. Weiter
Für Geschäftsreisende: Für Dubai gelten neue Verhaltensregeln!
Ein Schelm, wer bei den folgenden Regeln ungläubig den Kopf schüttelt: Weiter
…aufgemerkt, Unternehmen suchen Ihre Daten fürs Personalbüro
Neuerdings sollen sich nicht nur Politiker von der Facebook-Welle mitreissen lassen, sonder auch Geheimdienste. Bei dem Kontaktnetzwerk lagern Unmengen von persönlichen Daten. Ebenso beim Internetportal Google, dessen Service auch Speicherplatz für Dateien, eine Agenda, ein E-mail-Konto und ein personalisiertes Benutzerprofil umfasst. Analyse-Software können daraus durchaus sehr präzise Persönlichkeitsprofil erstellen, wie der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür gegenüber der NZZ am Sonntag sagt. weiter
Februar 2009 -In der soeben veröffentlichten Bilanz-Rangliste der wertvollsten Schweizer Brands hat die Marke UBS innert eines Jahres nur 40 Prozent ihres Werts verloren während der Aktienkurs um über 60 Prozent eingebrochen ist. Weshalb die Marke krisenresistenter ist als die Aktie, fragte die Werbewoche Stefan Rüssli, den Mitautor des Bilanz-Rankings. Er erklärte zudem, wie man den Wert einer Marke berechnet und was sich aus den Zahlen sonst noch herauslesen lässt. Weiter zum Interview
Fast 60 Prozent der Firmen schalten Anzeigen in Online-Jobbörsen / Die Hälfte nutzt die eigene Homepage bei der Personalsuche / Stellenmärkte in Zeitungen bleiben wichtiges Medium. Info
Januar 2009: B2B-Marktforschung in Deutschland (DE)
„Deutsche Unternehmer entscheiden vielfach aus dem Bauch heraus.“
Die Frage, wie Marktforschung im deutschen B2B-Segment benutzt wird, bleibt in der wissenschaftlichen Literatur derzeit weitgehend unbeantwortet. Der Bonner B2B-Marktforscher EuPD Research hat sich dieser Fragestellung deshalb in einer explorativen Unternehmensbefragung angenommen. Für die Studie „B2B-Marktforschung in Deutschland“ wurden explorative Interviews auf Basis eines teilstandardisierten Fragebogens mit 52 Marktforschungs- und Marketingentscheidern mittelständischer und großer Unternehmen in Deutschland geführt. Die Studie gibt zum ersten Mal einen systematischen Einblick in den Status der B2B-Marktforschung, leitet praktische Handlungsempfehlungen für die Implemetierung betrieblicher Marktforschung ab. Das Befragungsdesign orientiert sich an dem neu entwickelten Modell des Research Management, das Unternehmen hilft, durch Marktforschung maximale Mehrwerte zu generieren. Management Sumary +
vbw-Präsident Rodenstock und Erzbischof Marx stellen Familienschrift vor
Rodenstock: kein simples „entweder – oder“ zwischen Familie und Beruf
Die katholische Kirche und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. haben eine gemeinsame Broschüre zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf erstellt. Der Erzbischof von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, und vbw-Präsident Randolf Rodenstock haben die Familienschrift unter dem Titel „Mut zur Familie – Rahmenbedingungen schaffen, Vielfalt wahrnehmen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Broschüre als Download oder als Print-Version bestellen!
Ein Blick auf das Thema B2B-Marke:
„Mitarbeiter schaffen Markenwerte“ Redaktion: Dipl. Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Was als Tagungsmotto der diesjährigen Markenkonferenz B2B(PR) in Würzburg im Fokus der Diskussion stand, hat einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig das Thema Markenführung für Unternehmen heute ist. Gott sei Dank, die Marke als entscheidendes Asset, nicht nur in turbulenten Zeiten, ist im B2B-Bereich angekommen. Die B2B-Unternehmen haben das Thema auf ihrem Radar, sicher noch nicht ausreichend genug, doch die Veränderung ist erkennbar. Neben den bekannten Marketingoptionen Leistung und Beziehung, trägt Marke entscheidend mit dazu bei, die gewünschte Monopolstellung im Kopf des Kunden aufzubauen und die für den B2B-Bereich so wichtige Sicherheit in der Geschäftsbeziehung zu vermitteln. Mitarbeiter haben wesentlichen Anteil am Aufbau einer Marke. Wer wie sie viele Kontakte nach draußen in den Markt hat, sollte idealerweise ‘Markenbotschafter‘ sein und bleiben. weiter
B2B-Markenführung im Mittelstand: Impulse für die B2B-Kommunikation
Aying bei München, 11.11.2008 - Für viele B2B-Unternehmen ist jetzt im Herbst wieder eine sehr aktive Zeit: Messezeit. Die ‚Marktplätze im Kleinen’ bilden nicht nur die aktuellen Leistungen und neuesten Produkte ab, sie spiegeln ebenso in ganzer Breite die Kommunikation und den Auftritt der Unternehmen; ob Messestanddesign, Broschüren, Werbeprospekte, Kataloge oder Videobotschaften. Das ganze Arsenal an Mitteln und Möglichkeiten wird aufgeboten. weiter
Mangelware Mitarbeiter: Woher nehmen und nicht stehlen?
Employer Branding - die Arbeitgebermarke
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
In einigen Jahren treten die geburtenstärksten Jahrgänge ins Rentenalter ein; der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter hat allerdings schon jetzt begonnen. Unternehmen Employer Branding – die Arbeitgebermarke – heißt in diesem Zusammenhang das „Zauberwort“. Weiter auf MediaTreff.de
Arbeitgeber stehen auf dem Prüfstand
Redakteur: Dipl- Wirtsch. Ing. Martin Sonneck
Was macht einen Top-Arbeitgeber letztlich aus? Arbeitgeberwettbewerbe wollen darauf eine Antwort geben. Für Unternehmen lässt sich damit nicht nur öffentlich punkten. Sie können anhand der Ergebnisse des Benchmarking auch das eigene Potenzial in Sachen Personalarbeit besser einschätzen und korrigieren.
weiter auf dem Business Effizienz Portal der Vogel Industrie Medien
Für Ihre Messekommunikation:
Zum Thema B2B-Kommunikation, Fachredaktion und PR finden Sie Informationen und Angebote unter www.x-impulse.de
"Wird's besser? Wird's schlimmer?" fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich:
Leben ist immer lebensgefährlich.
(Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller)
GDI - Schweiz/ 24.6.2010 - Die «Generation App»...
...steht vor der Tür. Denn wer mit der Erfahrung aufwächst, dass es für jedes Bedürfnis eine «App» gibt, also ein massgeschneidertes Programm, entwickelt ein neues Lebensgefühl. Dessen zentrales Element ist eine immer grössere Unverbindlichkeit: Man muss nicht einmal mehr wissen, wohin oder was man überhaupt will, sondern lässt sich schlicht durchs Leben guiden. Die aktuelle Ausgabe von «GDI Impuls» beschäftigt sich mit dem sozialen und technischen Umfeld dieses Lebensgefühls mit einer «Transparenz-Revolution», in der aus einer exponentiell wachsenden Quantität an Daten, die unsere persönlichen und sozialen Beziehungen erfassen, eine neue Qualität eben dieser Beziehungen erwächst. Summaries aller Artikel: www.gdi-impuls.ch
VBW-Mittelstandsgutachen
Internationalisierung und Innovation, entscheidende Erfolgsfaktoren KMU
|Autor: Dipl.Wirtsch.Ing. Martin Sonneck
Internationalisierung und Innovation zählen zu den entscheidenden Faktoren für den Unternehmenserfolg im Mittelstand. Das geht aus einem vom WBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. in München vorgestellten Gutachten hervor.
Erarbeitet wurde es vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.
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Beteiligungskapital für den Mittelstand |Autor: Dipl.Wirtsch.Ing. Martin Sonneck
Anlässlich eines Pressegespräches in München wurde bekannt gegeben, dass das in 2004 gestartete mittelständische Beteiligungsprogramm „Eigenkapital für den breiten Mittelstand (EKBM)“ mit 50 Mio. Euro fortgeschrieben wird. Dies teilten die vier Träger des Programms BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft, KfW Mittelstandsbank, LfA Förderbank Bayern und Bayerische Garantiegesellschaft BGG mit. Die operative Durchführung liegt bei der BayBG.weiter auf den Business Portalen der Vogel Industrie Medien
Informationskampagne und Stellenbörsen bauen Brücken in Beschäftigung
Brossardt: „Qualifizierten Nachwuchs für die Zukunft sichern“
Mit einer neuen Informationskampagne wollen die bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM die Beschäftigung von Jung-Facharbeitern und Jung-Ingenieuren in der Krise sichern. Unter dem Motto „Mach die Brücke“ finden Interessenten ab heute im Internet das umfangreiche Angebot der Verbände zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Studium und Jobchancen. „Die Sicherung von qualifiziertem Nachwuchs hat in der aktuellen Situation Priorität. Denn der drohende Fachkräftemangel wird durch die Wirtschafts- und Finanzkrise zurzeit nur überdeckt“, erläutert BayME-/VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Auf der Homepage werden Auszubildende und Studenten Schritt für Schritt durch die vielfältigen Angebote der Metall- und Elektroindustrie geführt. Mit Hilfe eines interaktiven Fragenkatalogs erhält jeder Interessent ein individuelles, auf die jeweilige Berufs- oder Ausbildungssituation zugeschnittenes Ergebnis. Das können beispielsweise Tipps zur Bewerbung oder Hinweise auf Lehrgänge sein. Zwei Beschäftigungsbrücken richten sich speziell an Auszubildende, die aufgrund der Wirtschaftskrise nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen werden können und Jung-Ingenieure, die nach ihrem Studium Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden. Für schnelle Auskünfte steht eine eigene Beratungshotline zur Verfügung. Darüber hinaus finden Schüler, Lehrer, Eltern und Arbeitgeber Informationen zu Bildungsprojekten oder Veranstaltungsterminen. Um die Zielgruppen „Auszubildende und Studenten“ möglichst effektiv anzusprechen, wird die Kampagne „Mach die Brücke“ auch in die sozialen Netzwerke StudiVZ und Facebook integriert.
Neu im Angebot der Verbände sind auch Internet-Stellenbörsen für Führungskräfte, Jung-Ingenieure, Fachkräfte und für Jung-Facharbeiter. „Mit diesen Informationsangeboten leisten die Metall-Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag, um qualifizierten Nachwuchs und Fachkräfte für die Zukunft zu sichern“, fasst Brossardt zusammen.
Homepages:
www.machdiebruecke.de
www.bayme.de/stellenmarkt
Was macht eigentlich...
ein Underwriter?
Sie haben die Versicherungsrisiken im Blick: Underwriter prüfen und bewerten industrielle und gewerbliche Risiken, die eine Versicherung eingeht und kalkulieren die Prämien. Underwriter arbeiten bei Versicherungs-gesellschaften, wie Schaden- und Rückversicherungen oder Lebens- und Krankenversicherungen. Für diesen Job gibt es in Deutschland weder Studium noch Ausbildung. Die Betreffenden wachsen zumeist über "Learning-by-doing" hinein
Research
GDI Gottlieb Duttweiler Institute
Summaries aller GDI Artikel:
www.gdi-impuls.ch
Zeitmanagement
1- Erledigen Sie alles, was Sie in 5 Minuten machen können, sofort.
2- Lesen Sie jede E-Mail nur einmal.
3- Geben Sie keine direkte Durchwahlen.
4- Vereinbaren Sie Telefontermine statt realer Meetings.
5- Verplanen Sie nie mehr als 60% Ihrer Zeit.
6- Gehen Sie nie ohne eine schriftliche Agenda zu einem Termin.
7- Lassen Sie alle Termine im Voraus bestätigen.
8- Setzen Sie Termine auf eine halbe Stunde an.
9- Planen Sie für alle Aufgaben ein Zeitlimit.
10- Nutzen Sie Checklisten für wiederkehrende Aufgaben.
11- Lassen Sie keine Aufgaben unnotiert.
12- Gehen Sie immer von einem aufgeräumten Schreibtisch nach Hause.
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Erfolgreich auf globalen Märkten
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DIW-Konjunkturbarometer
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